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Mixtape der Woche

2. Juli 2026, 18:18 Uhr von Uwe

Schon wieder eine Woche rum, und wieder stellt sich die Frage nach dem Thema für das Mixtape. Heute ist Tag des UFOs, aber irgendwie hab ich alle relevanten Songs der gleichnamigen Band schon als Album der Woche behandelt. Vorhin kam dann allerdings noch eine Nachricht eines großen Onlineversandhandels, dass meine Vorbestellung unterwegs sei.

Morgen erscheint nämlich das neue Studioalbum einer Band, die mit Pausen seit 1968 am Start ist – die Pörpel (wie mein Onkel es mal formulierte). Die Besetzung wechselte dabei auf allen Positionen mehrfach, nur auf einer nicht – am Schlagzeug saß immer Ian Paice. Und der hatte diese Woche auch noch Geburtstag. Damit haben wir also das Thema für das Mixtape.

Deep Purple – The Mule (live)

Beginnen wir die ganze Sache mal mit dem Signature-Schlagzeugsolo, dass der gute Ian in den frühen 1970ern spielte – zunächst eingebettet in eine Paint It Black Coverversion, später in The Mule – quasi das lila Gegenstück zu Led Zeppelins Moby Dick. Die verlinkte Aufnahme ist aus dem Livealbum Live In Japan und wurde im am 17. August 1972 in Tokyo aufgenommen.

Whitesnake – Fool For Your Loving

Nach dem zwischenzeitlichen Ende von Deep Purple 1976 spielte Paicey eine gewichtige Rolle bei den frühen Whitesnake, wo auch David Coverdale (ex Deep Purple) am Mikro und Jon Lord (ex Deep Purple) musizierten. Die Produktion des Albums oblag einem gewissen Martin Birch, dem vorherigen Haus- und Hofproduzenten von Deep Purple (und später Black Sabbath und Iron Maiden). Damit waren Whitesnake quasi die legitimen Erben von Deep Purple und hatten damit auch kommerziellen Erfolg. Dieser Song von 1980 vom Album „Ready an‘ Willing“ zählt zu den großen Klassikern der Bandgeschichte – so klassisch dass David Coverdale samt der damals aktuellen Whitesnake den Song 1989 nochmal neu aufnahm.

Whitesnake – Crying In The Rain

Die Besetzung von Whitesnake hielt in dieser Form bis 1982 zum Album „Saints & Sinners“. Aus diesem stammt dieser Song.

Gary Moore – Don’t Take Me For A Loser

Nach seinem Ausstieg bei Whitesnake spielte Paice kurze Zeit bei Gary Moore, so wie bei diesem Song vom 1982er Album „Corridors Of Power“. Witzigerweise war Bassist Neil Murray ebenso bei Whitesnake aktiv. Das Album war Moore’s erster größerer kommerzieller Hit, obwohl der Mann natürlich schon vorher mit Thin Lizzy Musikgeschichte geschrieben hatte. Hier spielte er weniger Blues als vielmehr geradlinigen Hardrock, vielleicht war das der Schlüssel zu hohen Chartpositionen.

Deep Purple – Fireball (live)

1984 folgte schließlich die große Reunion von Deep Purple im legendären Mark II-Lineup (also mit Ritchie Blackmore und Ian Gillan), dass von 1970-73 schon zu einer der größten Rockbands des Planeten geworden war. Das Titelstück des 1971 erschienenen Albums „Fireball“ wurde nur selten gespielt, weil Paicey dafür eine zweite Bassdrum brauchte, um genug Krach machen zu können. Diese Liveaufnahme stammt aus dem Jahr 1996 und war Teil des Albums „Live At The Olympia“. da war Blackmore schon wieder Geschichte und Steve Morse bearbeitete die sechs Saiten.

Deep Purple – Wrong Man

Auch schon wieder über 20 Jahre alt ist das Album „Rapture Of The Deep“, welches ich hier stellvertretend für diese Phase von Deep Purple ausgewählt habe. Genauso hätte ich irgendwas aus dem Album „Bananas“ von 2003 wählen können, die Band war ja quasi ununterbrochen aktiv und veröffentlich quasi pausenlos neue Alben. Und irgendwie erinnert mich der Refrain des Songs massiv an die Titelmusik vom A-Team.

Deep Purple – Pictures Of Home (live)

Beschließen wir das Mixtape mit einem weiteren Klassiker aus dem Jahr 1972. Ursprünglich Teil von „Machine Head“ und damit im Schatten von Songs wie Highway Star, Lazy und natürlich Smoke On The Water wurde es 1996 in Paris live dargeboten, wo dann auch das Schlagzeugintro gut zur Geltung kommt.

 

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