Eigentlich wollte ich den Eintrag ja schon gestern schreiben, weil Donnerstag eigentlich immer ein guter Tag für einen Eintrag ist, und weil außerdem gestern der Tag des idealen Datums war – 12.12.2024 vs. 12/12/2024, das funktioniert tatsächlich mal, auch wenn die Amis einfach zu doof sind vernünftige Formate zu verwenden. Aber wer Entfernungen in Meilen angibt, die sich in 1760 Tripelfüße aufteilen (die man aber aus unerfindlichen Gründen yards nennt), die wiederum drei Füße umfassen, während ein Fuß wiederum aus 12 Inches besteht (außer es geht um Bildschirme, dann heißen die Inches plötzlich Zoll). Also kurz gesagt, deren System ist für die Füße. Aber ich schweife ab.
Album der Woche
5. Dezember 2024, 23:24 Uhr von UweIm Gegensatz zur letzten Woche ist das mit der Einleitung dieses Mal die allerleichteste Übung. Es geht nämlich um Bretter vorm Kopf. Das ist ein relativ häufiges Krankheitsbild insbesondere bei Politikern, aber auch bei Ochsen und anderen sturen Rindviechern (man kann jetzt streiten ob man Politiker mit Ochsen und Rindviechern vergleichen sollte, das ist immerhin eine echte Beleidigung für die ehrbaren vierbeinigen Grasfresser). Auf jeden Fall hatte ein solcher zweibeiniger Sturschädel mal definitiv niemals nicht die Absicht, eine Mauer zu errichten.
Album der Woche
28. November 2024, 21:12 Uhr von UweHmpf, jetzt sitz ich schon fünf Minuten vor dem leeren „Blatt“ elektronischen Papiers, weil mir mal wieder keine hirnrissige Einleitung einfällt. Mir fällt nicht mal eine vernünftige Einleitung ein, mir fällt quasi überhaupt gar nix ein. Dabei gäbe es viel zu sagen, denn es soll diese Woche um ein Album gehen, was vor einem reichlichen Vierteljahrhundert mein Verständnis von Heavy Metal massiv erweitert hat und allein deswegen einen speziellen Platz in meinem Schrank verdient hätte. Ganz unabhängig davon ist es aber sowieso ein Meisterwerk voller Theatralik, Dramatik, vokaler und sechssaitiger Akrobatik und diverser weiterer Worte, die auch auf -ik enden 😉
Album der Woche
21. November 2024, 18:17 Uhr von UweIn dieser Woche läuft der Eintrag unter der Rubrik „lieber heilig als eilig“ (und dafür wirds kurz und knackig). Geschwindigkeit ist schließlich keine Hexerei, dafür gibts aber allerhand Heiligkeiten: Die Kirche kennt da ein ganzes Panoptikum von Heiligen, der Geschichtslehrer kennt da ein römisches Reich deutscher Nation, aber auch ganz banale Gegenstände wie ein Kanonenrohr kann heilig sein, und selbst Darmausscheidungen wird mitunter die gleiche Ehre zuteil. Was das jetzt mit dem Album der Woche zu tun hat?
Album der Woche
15. November 2024, 23:13 Uhr von UweErstaunlicherweise ist schon wieder eine Woche rum, und ich hätts doch beinah verpeilt, den relevanten Beitrag zu tippern. Nicht dass es irgendwen in irgendeiner Weise interessieren würde, was ich hier so für dummes Zeug schreibe, aber Plan ist Plan. Die Reihe heißt nunmal Album der Woche und nicht Album des „ich hatte grad mal Lust und Laune“-Intervalls. Und außerdem geht es diese Woche um ein großes Album.
Album der Woche
7. November 2024, 20:01 Uhr von UweWir leben ja in wirklich seltsamen Zeiten. Die Amis wählen verurteile Kriminelle zum Präsidenten, die deutsche Regierungskoalition zerbröselt wegen Haushaltsstreitigkeiten (das hätts bei meinen Großeltern nicht gegeben, da war klar geregelt, wer abwäscht), und überhaupt kann man den ganzen Zirkus nur mit dem Wort „Affentheater“ umschreiben – wobei ich mich umgehend bei allen Affen entschuldige, die gar nix dafür können.
Album der Woche
1. November 2024, 11:24 Uhr von UweVor einigen Wochen referierte ich ja in episch ausladender Unnötigkeit über King Crimson und die wachsende Rolle der Bedeutung [des Debüts besagter Band] als Basis der Grundlage der Entwicklung progressiver Rockmusik. Im englischsprachigen Ausland schossen entsprechende Bands wie Pilze aus dem Boden, in Deutschland lärmte man ausgesprochen experimentell herum, was zum Qualitätsbegriff „Krautrock“ führte, und dann war da noch eine Truppe von Künstlern in Düsseldorf, die ihre ganz eigene Definition von Progressivität hatten.
Album der Woche
26. Oktober 2024, 10:14 Uhr von UweDie Woche ist fast schon rum, und vermutlich hat sich höchstens eine Nase gefragt, ob ich hier noch was vergessen hab… Nö, bin nur noch nicht dazu gekommen. Zum Ausgleich gibts diese Woche ein Album, bei dem ich noch weiß, wann und wo ich es gekauft habe, weil ich zumindest manchmal Weltmeister im Merken unwichtiger Details bin.
Album der Woche
18. Oktober 2024, 21:33 Uhr von UweLetzte Woche gabs wilde und abgefahrene Klänge. Und am Ende des Eintrags erwähnte ich dann einige andere Bands, die davon massiv beeinflusst wurden und in der Folge eigene abgefahrene Klänge produzierten. Mit genau einer solchen Band beschäftigen wir uns hier heute, und eine nebensächliche Hauptrolle spielen dabei verquer trötende Flötentöne.
Album der Woche
10. Oktober 2024, 19:51 Uhr von UweLetzte Woche waren wir im Jahr 1969, und weils da so schön war bleiben wir gleich dort und ändern nur den Standort, nämlich nach London. Dort braute sich in jenem Jahr großes zusammen – die Beatles werkelten an und in der Abbey Road, Deep Purple spielten in der Royal Albert Hall mit Orchester und schraubten danach an In Rock, alle möglichen und unmöglichen stilistischen Einflüsse wurden aufgenommen und verquirlt, von David Bowie über Hendrix bis zu Led Zeppelin war quasi alles möglich, während die frühen Pink Floyd noch auf der Suche nach ihrem Sound waren. Und in dieser Gemengelage tauchte heute auf den Tag genau vor 55 Jahren ein Album in den Läden auf, was retrospektiv zu den Meilensteinen der progressiven Rockmusik gezählt wird.

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