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Mixtape der Woche

18. September 2026, 20:32 Uhr von Uwe

Diese Woche begann in Bayern das neue Schuljahr, also guckte ich mal nach Songs zu diesem Thema. Allerdings hätte das kein Mixtape gefüllt, denn außer School’s Out und Hurra hurra die Schule brennt kam da nicht viel bei rum.

Allerdings stellte ich fest, dass Alice Cooper bisher sträflich vernachlässigt wurde, und deswegen wird das jetzt geändert.

I’m Eighteen

Den ersten größeren Hit hatte Alice Cooper (damals noch als gesamte Band mit diesem Namen unterwegs) im Jahr 1970. Es war später Teil des dritten Albums der Band namens „Love It To Death“, dem ersten, welches bei einem großen Label veröffentlicht wurde.

School’s Out

Den ganz großen Hit hatte die Band 1972 mit diesem Song. Die Nummer wurde zu einem der ganz großen Rockklassiker, wird heute noch zum Schuljahresende ausgepackt und war in England an der Spitze der Charts sowie Top 10 in vielen weiteren Ländern.

Elected

Die nachfolgende Single war vom damals aktuellen Wahlkampf in den USA inspiriert, bei dem Richard Nixon mit Versprechungen zum Ende des Vietnamkriegs zum Präsident gewählt wurde. Dann kam Watergate und das Ende des Vietnamkriegs kam dann auch anders. Alice Cooper machte daraus eine Satire und Mr Bean coverte den Song 1992 zusammen mit Bruce Dickinson und karikierte in seiner Version das britische Parlament.

No More Mr. Nice Guy

Die Prinzen sangen mal „Du musst ein Schwein sein in dieser Welt“, und dieser Song könnte textlich das Vorbild gewesen sein. Die Inspiration für den Text war aber wohl die konservative Kirchengruppe von Coopers Mutter, die von seinen Liveauftritten mit Guillotine und Schlange und anderem Kram wohl alles andere als begeistert waren. Der Song wurde zum Klassiker und wird heute noch gern im Rockradio gespielt.

Hey Stoopid

Springen wir mal knapp 20 Jahre weiter – in den 80ern war Cooper ja mächtig im Drogensumpf versackt, bevor er 1989 mit dem Album „Trash“ einen riesigen Hit hatte. Zwei Jahre später folgte das Album „Hey Stoopid“, welches allerdings nicht ganz an den Erfolg anknüpfen konnte. Das als Single ausgekoppelte Titelstück versackte allerdings relativ weit unten in den Charts.

Sex, Death And Money

Auch nach der Jahrtausendwende war Cooper weiter aktiv. Im Jahr 2001 erschien das Album „Dragontown“, aus dem erstaunlicherweise keine Singles veröffentlicht wurden. Der Sound war auf diesem Album deutlich härter und düsterer und passte wohl irgendwie nicht so recht zu Alice Cooper. Keiner der Songs war lange in der Live-Setlist, aber es war damals eines der ersten Cooper-Alben, die ich mir zulegte, weil es damals eben das aktuelle war, und deswegen habe ich gute Erinnerungen daran.

Genuine American Girl

Anfang 2018 lag ich mal mit Grippe und 39°C Fieber im Bett und war ausgiebig mit Schwitzen und Schüttelfrost beschäftigt, während der Laptop auf dem Nachttisch den ganzen Tag den Rockradiostream dudeln ließ. Da fiel mir dieser Song aus dem 2017er Dreher „Paranormal“ auf (nur auf der Limited Edition als Bonussong enthalten). Und damit beschließen wir dann auch das Mixtape.

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