Und noch ein Artikel aus der Hobbytheken-Konserve, weil ich mir zum Zeitpunkt des Erscheinens immer noch in der besten Schweiz der Welt unterwegs bin.
Entsprechend des Themas also nochmal Musik mit Bezug zur Schweiz, in diesem Fall nur eine Band, deren kreativer Kopf der Deutschschweizer Tilo Wolff ist ist. Zum ersten Mal kam ich mit der Band Ende 2000 in Berührung, weil einer meiner damaligen Mitstudenten schwer auf die Band stand. Es hat dann allerdings immer noch Jahre gedauert, bis ich die Musik dann wirklich verstanden habe, und Teile der Frühwerke kann ich mir heute noch nicht anhören, und die neueren Werke (so seit 2010) haben noch nicht den Weg in mein Regal gefunden.
Dieser Song erschien 1993 als Single ohne Bezug zu einem konkreten Album. Er wurde zu einem kleineren Hit in den einschlägigen Clubs, zählt als Klassiker der Band und wird live immer noch gespielt. Hier ist von der späteren sinfonischen Ausrichtung noch nichts zu hören, die Musik ist extrem minimalistisch und vergleichsweise tanzbar.
Dieser Zehnminüter beschließt das 1993er Album „Satura“. Das ist also musikalisch schon eine ganz andere Liga, wenn auch noch lange nicht so pompös wie es später noch werden würde.
Diesen Song findet man auf dem 1995er Album „Inferno“. Live wird der Song bis heute gern gespielt, oftmals auch deutlich schneller und ruppiger als im Original. Der Song ist aber auch hier schon vergleichsweise aggressiv mit heftig verzerrten Gitarren.
Wieso man so einen Song nur als B-Seite einer Single veröffentlicht ist mir nicht ganz klar, aber ich hab ja auch keine Ahnung von der künstlerischen Aussage. Auf jeden Fall war es Teil der Single „Stolzes Herz“ und ist erstaunlicherweise auch Teil diverser Live-Alben.
2001 erschien das Album „Fassade“, bei dem die sinfonische und orchestrale Ausrichtung auf die Spitze getrieben wurde. Das Album besteht aus drei Sätzen einer Sinfonie, und dazwischen sind dann „konventionellere“ Stücke eingereiht. Dieser Song ist der erste jener „konventionellen“ Stücke, soweit man dieses Wort im Zusammenhang mit Lacrimosa überhaupt verwenden kann.
Zwei Jahre später erschien das Album „Echos“, von dem diese Nummer stammt. Viel hymnischer geht es dann auch nicht mehr. Der Song wurde auch als Single veröffentlicht.
Beschließen wir das Mixtape mit einer Viertelstunde Musik aus dem Album „Lichtgestalt“ von 2005.
Wer jetzt die großen Bandklassiker der Sorte Stolzes Herz bzw. das Album „Elodia“ vermisst – die waren schon Album der Woche und deswegen ist hier nix mit doppelt gemoppelt. Aber ich muss wohl doch mal die mir noch fehlenden Alben auf den Einkaufszettel schreiben.

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