Kategorien

Archiv

Kalender

April 2026
M D M D F S S
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930  

Mixtape der Woche

2. April 2026, 19:36 Uhr von Uwe

Diese Woche lag das Thema sehr nahe, da die NASA gestern das erste Mal seit über 50 Jahren Menschen zum Mond geschossen hat – also die Artemis II Mission wurde gestartet, die 4 Menschen in Richtung Mond bringen, diesen umrunden und wieder zurückbringen soll. Quasi Apollo 8 in aktuell. Nix gegen die NASA und gegen die vier Astronauten, aber ich wüsste aus dem Stegreif mindestens ein Dutzend Personen, die ich lieber in Richtung Mond geschossen sähe – ohne Rückflug natürlich. Achso, Artemis ist übrigens die griechische Göttin der Jagd – ich weiß zwar nicht, was die da jagen (außer den Rekord für die größte Entfernung, die je ein Mensch von der Erde hatte – aktuell hält das die Besatzung von Apollo 13), aber was solls. Der (bislang) letzte Mensch auf dem Mond war übrigens Eugene Cerman im Jahr 1972 im Rahmen von Apollo 17. Nur zum Vergleich, damals werkelten Pink Floyd grade an ihrem Meisterwerk „The Dark Side Of The Moon“.

So, nach dieser länglichen historischen Einordnung kommen wir mal zum wesentlichen, nämlich lunarem Krach. Da hat man die Qual der Wahl, denn der Mond hat Musiker schon immer in der einen oder anderen Form inspiriert.

David Bowie – Space Oddity

Der ganz große Klassiker zum Thema stammt natürlich von David Bowie. Der Song kam 1969 pünktlich zur ersten Mondlandung von Apollo 11 heraus und erzählt die Geschichte von Major Tom, einem Raumfahrer, der endlos durchs Weltall treibt.

Peter Schilling – Major Tom (Völlig losgelöst)

Die Geschichte von Major Tom wurde 1983 neu aufgerollt und im Rahmen der neuen deutschen Welle popmusikalisch verwurstet.

Karat – Hab den Mond mit der Hand berührt

Im Jahr 1985 erschien dieses Stück von Karat, was aber wieder nur Kenner der ostdeutschen Musik jener Zeit kennen dürften. Man kann da nun vorwärts und rückwärts interpretieren, inwieweit da ein gewisser Freiheitsdrang im Text verklausuliert ist.

Avantasia – Lost In Space

Thematisch verwandt zu Bowie’s „Space Oddity“ haben wir hier noch einen Song von Tobias Sammet’s Spielwiese Avantasia. Erschienen ist der Song auf dem Album „Scarecrow“ von 2008.

Sentenced – Dead Moon Rising

Finnische Düstermucke geht eigentlich immer, und Sentenced hatten im Jahr 2000 diese Nummer auf dem Album „Crimson“ verpackt.

Police – Walking On The Moon

Die drei Polizisten hatten 1979 mit diesem Song einen großen Hit. Damals war es zwar schon Jahre her, dass jemand auf dem Mond herumlief, aber das macht ja nix.

Deep Purple – Space Truckin‘ (live)

Den großen Rausschmeißer müssen natürlich Deep Purple mit einer ewig langen Live-Fassung von Space Truckin‘ geben. Besagte Nummer erschien 1972 (ziemlich parallel zur bislang letzten Mondlandung) auf dem Album „Machine Head“ und wurde anschließend live von viereinhalb auf gut 20 Minuten ausgewalzt – nachzuhören auf „Made In Japan“. Diese Fassung stammt vom 15. August 1972 und wurde in Osaka aufgenommen – veröffentlicht wurde das in den 1990ern auf der Dreierbox „Live In Japan“, die Fassung von „Made In Japan“ wurde einen Tag später an gleicher Stelle aufgenommen und unterscheidet sich nur unwesentlich von dieser hier.

Einen Kommentar schreiben