{"id":814,"date":"2010-04-18T21:22:41","date_gmt":"2010-04-18T20:22:41","guid":{"rendered":"http:\/\/uwe.s2000.ws\/?p=814"},"modified":"2020-02-11T19:00:52","modified_gmt":"2020-02-11T18:00:52","slug":"der-grose-durchblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2010\/04\/18\/der-grose-durchblick\/","title":{"rendered":"Der gro\u00dfe Durchblick"},"content":{"rendered":"<p>Seit Ende Februar kann ich zweimal im Jahr Geburtstag feiern, denn da begann f\u00fcr mich ein neues Leben. Und zwar das Leben mit Durchblick. Nein, ich bin keiner Sekte beigetreten, wurde auch nicht erleuchtet, sondern hab mich unters Messer gelegt und mir an den Augen herums\u00e4beln lassen. Der Rest des Artikels enth\u00e4lt nun die ganzen gef\u00e4hrlichen detaillierten Einzelheiten, wem also schon vom Lesen schlecht wird, sollte es lieber gleich lassen&#8230;<\/p>\n<p><!--more--><strong>In the beginning, back in 19<span style=\"text-decoration: line-through;\">55<\/span>88<\/strong><\/p>\n<p>Eines sch\u00f6nen Sommertages, klein Uwe hatte gerade Lesen gelernt, wurde festgestellt, dass das mit dem Lesen erheblich komplizierter wird, wenn man die Buchstaben gar nicht erkennen kann. Im konkreten Fall war das die Beschriftung eines Eisenbahnwaggons, der 15 m neben der Wohnung aufm Bahnhof stand (heute steht da nix mehr, aber das ist ne andere Geschichte). Jedenfalls wurde ich daraufhin zum Augenarzt geschleppt und geh\u00f6rte danach zur Spezies der zweibeinigen Brillenschlangen.<\/p>\n<p><strong>I&#8217;m a blind man<\/strong><\/p>\n<p>In den folgenden Jahren wurde ich immer gr\u00f6\u00dfer und die Augen immer schlechter, bis sich die Werte um 1995 bei ungef\u00e4hr -7 bzw. -6.25 dpt stabilisierten. Damals hatte ich eine Brille mit relativ gro\u00dfen Gl\u00e4sern, die dann entsprechend schwer war und nervige Druckstellen hervorrief. Zwischen 1999 und 2001 trug ich dann auch mal Kontaktlinsen und kam damit auch prima klar. Allerdings vertrug ich die dann nach einer Bindehautentz\u00fcndung nicht mehr und kehrte zur Brille zur\u00fcck, diesmal aber eine mit recht kleinen Gl\u00e4sern wegen des Gewichtes.<\/p>\n<p>Letztes Jahr ging ich dann das erste Mal seit Jahren wieder zum Optiker, weil ich selbst schon gemerkt hatte, dass sich die Sehkraft schon lange Zeit \u00fcber kontinuierlich weiter verschlechtert hatte. Das Ergebnis war niederschmetternd: 1.5 dpt mehr, was dann folgende Absolutwerte ergab: rechts sph -9.25 cyl -1.5, links sph -6.75 cyl -2.5. Beide Werte werden quasi aufaddiert, um die gesamte (nichtvorhandene) Sehsch\u00e4rfe anzugeben. Und weil Beispiele besser sind als abstrakte Zahlenwerte, kann man sich in diesem <a href=\"https:\/\/www.brillen-sehhilfen.de\/dioptrien-simulator\/\">Simulator<\/a> mal ansehen wie ich die Welt sah, wenn ich keine Brille trug &#8211; quasi blind.<\/p>\n<p>Schlimmer war jedoch, dass ich nun selbst mit Brille nicht mehr uneingeschr\u00e4nkt klar sehen konnte. Durch die hohe Brechkraft kam es zu <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chromatische_Aberration\">chromatischen Aberrationen<\/a>, sobald ich nicht stur geradeaus durchs Brillenglas guckte. Kann es<br \/>\netwas irritierenderes geben, als wenn man am Rand des Monitors die Buchstaben doppelt sieht? Nachdem dann im Oktober 09 ein neuer Versuch mit Kontaktlinsen an der Unf\u00e4higkeit des Augenarztes scheiterte, begann ich mich ernsthaft mit der Variante einer operativen Korrektur auseinanderzusetzen, weil ich die Schnauze endg\u00fcltig voll hatte.<\/p>\n<p><strong>Information ist alles<\/strong><\/p>\n<p>Also informierte ich mich im Netz des weltweiten (un)Wissens und stellte alsbald fest, dass es Zentren f\u00fcr Augen-OPs in den umliegenden Gro\u00dfst\u00e4dten gibt, die f\u00fcr mich allerdings nur umst\u00e4ndlich zu erreichen waren. Schlu\u00dfendlich fiel meine Wahl auf die Augenklinik von <a href=\"http:\/\/www.dr-kohm.de\/\">Dr. Kohm in Karlsruhe<\/a>, weil dort mit <a href=\"http:\/\/blog.tokbela.de\/\">Raffi und Tok<\/a> auch jemand wohnt, bei dem ich problemlos \u00fcbernachten k\u00f6nnte und weil die einen Infovormittag an einem Samstag abhielten, w\u00e4hrend alle anderen Kliniken in Freiburg und Stuttgart sowas immer nur abends ab 20 Uhr machten.<\/p>\n<p>Und so sa\u00df ich dann am Vormittag des 5.12.09 dort in der Praxis und lie\u00df mir die Augen genauestens vermessen. Der Doc sah sich die Werte und die Aufnahmen an und meinte dann als Erstes sinngem\u00e4\u00df &#8222;Laser kommt nicht in Frage, das Risiko ist mir zu hoch.&#8220; Die \u00fcblichen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Refraktive_Chirurgie\">Laser-OPs<\/a> hobeln ja quasi etwas von der Hornhaut ab und korrigieren so die Form und damit die Sehsch\u00e4rfe. Bei meinen Werten h\u00e4tte man da aber quasi das halbe Auge abtragen m\u00fcssen, was nat\u00fcrlich nicht unbedingt eine gute Idee ist. Im \u00dcbrigen gilt eine OP als erfolgreich, wenn der Patient danach in der Lage ist, ohne Sehhilfe Auto zu fahren.<\/p>\n<p>Statt also mit dem Laser zu arbeiten, wurde mir die Variante einer intraokularen Linse empfohlen. Das hei\u00dft in der Kurzfassung: Skalpell, Schnitt, Plastik ins Auge, zumachen. Daf\u00fcr waren dann noch weitere Untersuchungen n\u00f6tig, die am 17.12.09 stattfanden. In der Zwischenzeit hatte ich mich da auch noch weiter belesen und somit wurden an eben diesem 17.12. die OP-Termine festgelegt: Anfang Februar ein Termin zum lasergest\u00fctzen L\u00f6chern der Hornhaut wegen des Augeninnendrucks, am 23.2. OP am ersten Auge, eine Woche drauf dann am zweiten.<\/p>\n<p><strong>Das ist ein sogenannter Laser&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Die erste Behandlung war also das &#8222;Einstanzen&#8220; von L\u00f6chern oberhalb der Pupille, damit ein &#8222;Ventil&#8220; vorhanden ist, damit das Kammerwasser abflie\u00dfen kann und der Augeninnendruck nicht zu gro\u00df wird. Man kriegt da vorher ein paar bet\u00e4ubende Tropfen ins Auge, dann guckt man gradeaus in einen Lichtstrahl, der Doc klemmt einen Ring aufs Auge, damit man nicht blinzelt (g\u00e4be auch bl\u00f6de L\u00f6cher im Augenlid ;-)) und dann machts ganz kurz &#8222;Zoom&#8220;. Das f\u00fchlt sich so an, als wenn einer mit einer superfeinen Nadel durchs Auge bis ins Hirn sticht und die Nadel dann gleich wieder rauszieht &#8211; also innerhalb weniger Millisekunden. Man hat quasi gar keine Zeit zusammenzuzucken, da ist der Schmerzimpuls schon vorbei. Die ganze Aktion dauerte keine f\u00fcnf Minuten und danach konnte ich wieder nach Hause fahren.<\/p>\n<p>Ganz nebenbei wurden noch mal die Termine ge\u00e4ndert, der Doc meinte, es w\u00e4re eigentlich sinnvoller, beide Augen in einer OP zu behandeln, sonst m\u00fcsste ich ja eine Woche lang mit einem unoperierten und einem operierten Auge herumrennen, und das Hirn kriegt \u00fcblicherweise dabei einen Koller wegen zu stark differierendem Stereoinput.<\/p>\n<p><strong>Der gro\u00dfe Tag<\/strong><\/p>\n<p>Am 23.2. um 8:30 Uhr war es dann also soweit. Ich wurde vom An\u00e4sthesisten interviewt, der erkl\u00e4rte mir dann, was passieren w\u00fcrde: Kan\u00fcle in den Arm, &#8222;und dann legen wir sie um&#8220;. Also bekam ich ein schickes OP-M\u00fctzchen, die Stiefel bekamen ebenfalls ein paar Plastelatschen obendr\u00fcber und der An\u00e4sthesist legte die Leitung f\u00fcrs Schlafmittel.<\/p>\n<p>Der spannendste Teil war jedoch das &#8222;Einzeichnen&#8220;. Der Arzt muss ja markieren, wo im Auge links und rechts ist, damit er die Linse auch korrekt gedreht im richtigen Winkel einsetzen kann. Dazu kriegt man nach dem oligatorischen Bet\u00e4ubungsmittel noch ein farbloses Gel ins Auge geklatscht, das erstmal alles verklebt. Und dann geht der Doc tats\u00e4chlich mit einem Stift hin und malt Streifen ins Auge&#8230; Wenn ichs nicht aus eigenen Augen gesehen h\u00e4tte, wie der Stift meinem Auge n\u00e4herkam, ich h\u00e4tts nicht geglaubt. Der Rest ging dann schnell, die Schwester w\u00fcnschte mir sch\u00f6ne Tr\u00e4ume, ich fragte noch nach der Uhrzeit (9:38 Uhr), dann wurde mir kurz angenehm warm und dann wars auch schon dunkel.<\/p>\n<p>Das n\u00e4chste woran ich mich erinnere, ist die Stimme des Docs, die mir sagt, dass die OP komplikationsfrei gelaufen ist. Die Augen aufmachen ging noch nicht, das kostete mich mindestens eine halbe Stunde. Und dann war nat\u00fcrlich auch noch nix mit dem grandiosen Durchblick. Zum Einen weil ich \u00fcber den Augen schicke modische Plastikdeckel hatte, damit da nix rankommt und man schon gar nicht am Auge reibt. Und zum Zweiten, weil mir die Augen (nat\u00fcrlich) wehtaten. Klar, da war auch grad mit nem Skalpell dran rumgeschnitten worden. Nach einem Kaffee und einem belegten Br\u00f6tchen gings mir dann etwas besser. Im \u00dcbrigen wurde da im OP m\u00e4chtig geschuftet, allerdings in aller Regel OPs an Rentnern wegen Grauem Star.<\/p>\n<p>Tok holte mich dann irgendwann gegen halb eins ab und wir fuhren mit der Stra\u00dfenbahn zu ihr. Keine Ahnung, wie bl\u00f6d die anderen Fahrg\u00e4ste geglotzt haben, ich hielt die Augen lieber geschlossen und lie\u00df mich von Tok f\u00fchren. Beim Zwischenstopp in der Apotheke (Tok brauchte was wegen einer anstehenden Weisheitszahn-OP) musste sie auch erstmal ganz energisch darauf hinweisen, dass ich nur eine neue modische Brille probiere und sie ja diejenige ist, die was braucht&#8230; Na jedenfalls verbrachte ich den Rest des Tages auf einer bequemen Matratze (und schnarchte, soweit Tok mir das sp\u00e4ter erkl\u00e4rte).<\/p>\n<p>So sieht \u00fcbrigens ein Uwe aus, der gerade eine Augen-OP an beiden Augen hinter sich hat:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20100223\/plastedeckel.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone\" title=\"Plastik auf den Augen\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20100223\/plastedeckelt.jpg\" alt=\"\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Kontrolle muss sein<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Die Nacht hindurch konnte ich erstaunlicherweise ganz gut schlafen, am n\u00e4chsten Morgen ging es dann zur ersten Kontrolle. Da kamen dann endlich die Plastedeckel vom Auge, so dass man nun erstmals tats\u00e4chlich sowas wie einen Durchblick hatte. Der war nat\u00fcrlich noch weit vom Endergebnis entfern, weil noch alles geschwollen und ger\u00f6tet war. Auf jeden Fall sah soweit erstmal alles ok aus und ich konnte damit zun\u00e4chst nach Hause. Die n\u00e4chsten Tage verbrachte ich musikh\u00f6renderweise in der Horizontalen auf dem Sofa, geplagt von stechenden Kopfschmerzen, weil die Nervenbahnen sich ob des pl\u00f6tzlichen gesteigerten Inputs leicht genervt zeigten.<\/p>\n<p>Anstatt mich \u00fcber das Wochenende zu schonen, musste ich mir am Freitag eine Wohnung in Erlangen angucken (die dann meine neue Wohnung wurde), und kam so am Ende des Tages in Halle an und wurde von meiner Mutter abgeholt. Die wundert sich heute noch, wie sie das Auto unter Kontrolle gehalten hat, als ich ihr &#8222;bei 150 Sachen in der linken Spur&#8220; erkl\u00e4rte, dass ich mich hatte operieren lassen. Nuja, es reicht wenn ich mir alleine meine R\u00fcbe dar\u00fcber zerbreche was da alles h\u00e4tte schiefgehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Schief ging dann in der folgenden Nacht irgendwas, ich wachte n\u00e4mlich mit einem heftigst blutunterlaufenden rechten Auge auf. Keine Ahnung wie es passierte, aber laut Arzt platzte da wohl ein \u00c4derchen und dann siehts aus, als h\u00e4tte man gegen Klitschko im Ring gestanden. Wirklich schlimm wars aber nicht, sah nur spektakul\u00e4r aus. Eine halbe Woche sp\u00e4ter, am 4. oder 5. M\u00e4rz, war dann die n\u00e4chste Nachkontrolle inklusive Ziehens der F\u00e4den im linken Auge (ja, die n\u00e4hen die N\u00e4hte im Auge tats\u00e4chlich zu).<\/p>\n<p>Dabei best\u00e4tigte sich dann, was ich schon subjektiv vermutet hatte: Das rechte Auge konnte inzwischen prima sehen, das linke hatte sich zwar auch erheblich gebessert, war aber immer noch weit weg von &#8222;scharf&#8220;. Der Doc stellte dann fest, dass die Linse nicht optimal an der richtigen Position im richtigen Drehwinkel sa\u00df und man dass mit einer weiteren OP korrigieren musste. In Anbetracht meines Zeitplanes mit Firmenwechsel und Umzug fand diese OP so schnell als m\u00f6glich, n\u00e4mlich am 9. M\u00e4rz statt.<\/p>\n<p><strong>Doppelt h\u00e4lt besser<\/strong><\/p>\n<p>Die zweite OP verlief analog zur Ersten, wieder gabs Stift aufs Auge und Ko-Tropfen in den Arm, diesmal wurde aber nur ganz kurz sediert, damit sie die eigentliche Spritze in den Nerv hinterm Auge setzen konnten. Nein, ich mochte mir das dann lieber nicht vorstellen, was die da eigentlich tun. Ich wachte dann wieder auf, hatte wieder einen Plastedeckel auf dem linken Auge und wurde wieder von Tok abgeholt (hat hier einer Murmeltier gemurmelt?).<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen bei der Nachkontrolle war dann alles soweit prima, die Linse sa\u00df nun auch richtig, und ich wurde nun f\u00fcr den Rest des Monats krankgeschrieben. Bei der Erst-OP ging das nicht, weil das ein medizinisch nicht notwendiger Eingriff war und damit als Sch\u00f6nheits-OP gilt. Die Nach-OP war nun medizinisch notwendig, da konnte man mich problemlos krankschreiben. Nein, ich verstehs auch nicht, aber so ists eben.<\/p>\n<p>Die vorletzte Nachkontrolle war in der vorletzten M\u00e4rzwoche, da sahen alle Werte gut aus (die Buchstabenfolge RZVDE vom Sehtest hatte ich inzwischen auswendig gelernt und verbl\u00fcffte dann die Auszubildenden, indem ich auch mal EDVZR ansagte&#8230;) Das einzige Problem waren nun noch die F\u00e4den im Auge, die die Naht zusammenhielten, die mussten noch drinbleiben bis nach Ostern, damit das alles ordentlich zusammenwachsen konnte. Also verblieben wir so, dass ich erstmal meine neue Stelle antreten w\u00fcrde und dann einen Termin vereinbaren sollte.<\/p>\n<p>Dieser letzte Termin war nun vorgestern. Die F\u00e4den wurden gezogen (das war eigentlich das Unangenehmste an der ganzen OP-Geschichte \u00fcberhaupt, weil da ohne gro\u00dfe Bet\u00e4ubung am Auge gefummelt wird) und die Sehsch\u00e4rfe wurde noch mal gepr\u00fcft. Die Werte waren zwar nicht optimal, aber erheblich verbessert und reichten aus, dass mir der Arzt ein Attest ausstellte, dass ich ohne Sehhilfe Auto fahren darf. Nun muss ich demn\u00e4chst mal noch den ganzen Sehtestkram mit Sehfeld usw. machen, damit ich es im F\u00fchrerschein umtragen lassen kann. F\u00fcr Nachts hab ich ein Rezept f\u00fcr eine Brille gekriegt, die -0.5 dpt hat und damit noch etwas mehr Kontrast bringt.<\/p>\n<p><strong>I Can See For Miles<\/strong><\/p>\n<p>Fazit: Die ganze Aktion war erfolgreich, und die Verbesserung meiner Lebensqualit\u00e4t kann ich kaum in Worten ausdr\u00fccken. Wenn man nicht selbst jahrzehntelang damit leben musste, kann man es sich kaum vorstellen, was das bedeutet, pl\u00f6tzlich &#8222;sehen&#8220; zu k\u00f6nnen. Das geht los, wenn man aufwacht und nicht erstmal die Brille aufsetzen muss, um \u00fcberhaupt nur die Uhrzeit vom Wecker ablesen zu k\u00f6nnen. Man muss nicht mehr alle Nase lang die Brille putzen, um den Durchblick zu behalten, und das extrem eingeschr\u00e4nkte Sehfeld geh\u00f6rt auch endlich der Vergangenheit an. Und ich hab mir f\u00fcr dieses Jahr auch vorgenommen, das erste Mal seit mindestens 10 Jahren schwimmen zu gehen. Insofern war die Entscheidung f\u00fcr diese OP eine meiner besseren Entscheidungen. Achja, mein zweiter Geburtstag ist damit dann der 23.2. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Ich kann auch die Augenarztpraxis von Dr. Kohm uneingeschr\u00e4nkt weiterempfehlen, die haben sich blendend gek\u00fcmmert (und ich war da wohl irgendwie auch ein Ausnahmefall, weil nicht nur != \u00dc60, sondern sogar U40&#8230;) Weiterer Dank gilt Raffi und Tok, f\u00fcr die Matratze, den O-Saft, die dummen Spr\u00fcche und daf\u00fcr, dass sie mich ausgehalten haben \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Ende Februar kann ich zweimal im Jahr Geburtstag feiern, denn da begann f\u00fcr mich ein neues Leben. 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