{"id":79,"date":"2004-09-16T00:00:51","date_gmt":"2004-09-15T23:00:51","guid":{"rendered":"http:\/\/uwe.s2000.ws\/blog\/2004\/09\/16\/berlin-zum-2ten\/"},"modified":"2023-03-11T20:14:17","modified_gmt":"2023-03-11T19:14:17","slug":"berlin-zum-2ten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2004\/09\/16\/berlin-zum-2ten\/","title":{"rendered":"Berlin zum 2ten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Einleitendes Gelaber aka Vorbereitungen<\/strong><br \/>\nAls Student und damit Teil der Bildungselite Deutschlands sollte man ja auch \u00fcber ein gewisses Ma\u00df an kultureller Kompetenz verf\u00fcgen. Weil es mit meiner Kulturberieselung nicht zum besten steht und mir au\u00dferdem meine Bude auf den Kopf fiel, beschlo\u00df ich, einen Kulturtrip nach Berlin zu machen, um das eine oder andere Museum zu besuchen, von denen es dort ja so einige gibt.<\/p>\n<p><!--more-->Da in den Ferien witzigerweise niemand sonst Zeit hatte mitzukommen, ergab sich die M\u00f6glichkeit, mit einem der letzten in Deutschland noch operierenden Mohikaner, \u00e4h, <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Interregio\">Interregios<\/a> zu fahren, die meisten wurden ja inzwischen zu teureren Intercity-Z\u00fcgen umgemodelt. Jedenfalls fahren die auf direktem Weg zwischen Berlin und Chemnitz, so da\u00df sich Umsteigen er\u00fcbrigt. Und so ist man in knapp 3h in der Bundeshauptstadt angekommen, das mu\u00df man mit dem Auto erstmal hinkriegen.<br \/>\nDer Termin wurde dann schnell auf Donnerstag, den 16.09. fixiert, denn da w\u00fcrde weniger Betrieb sein als am Wochenende. Dementsprechend stattete ich einen Tag vorher dem Fahrkartenautomaten einen Besuch ab, um die Fahrscheine inklusive kostenloser Platzreservierung zu erwerben. Nachdem dies geschafft war mu\u00dfte nur noch ein wenig Proviant (Apfelsaft und was zu essen) eingepackt, die Kamera klargemacht und die Ersatzakkus eingesteckt werden.<\/p>\n<p><strong>Anreise<\/strong><br \/>\nDie Hinfahrt begann kurz nach sechs, also Aufstehen kurz vor f\u00fcnf, fr\u00fchst\u00fccken und dann per Bus mit Umsteigen an der Zentralhaltestelle zum Bahnhof ged\u00fcst. Dort kam ich 20 Minuten vor Abfahrt an. Im Zug stellte ich dann erstmal fest, da\u00df der reservierte Platz mich zum R\u00fcckw\u00e4rtsfahren gezwungen h\u00e4tte. Nicht da\u00df ich damit ein Problem h\u00e4tte, aber ich gucke doch lieber in Fahrtrichtung aus dem Fenster. Der Zug war eh so gut wie leer, insofern stellte das kein Problem dar.<br \/>\n<a title=\"zeitig aufstehen\" href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/01.jpg\" rel=\"lightbox[20040916]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"zeitig aufstehen\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/thumb\/01.jpg\" alt=\"zeitig aufstehen\" width=\"150\" height=\"113\" \/><\/a>P\u00fcnktlich um 6:02 Uhr ging es dann los, zun\u00e4chst mit Halt in so weltbewegend wichtigen Kaffs wie Mittweida und Waldheim, um \u00fcber D\u00f6beln gegen sieben Uhr Riesa zu erreichen. Ich versuchte noch ein wenig Schlaf nachzuholen, was mir aber nicht wirklich gelang, obwohl ich die Nacht nur knapp vier Stunden geschlafen hatte und auch tierisch m\u00fcde war. Nachdem nun aber auch die Sonne aufgegangen war, war an Schlaf nicht mehr wirklich zu denken. Also guckte ich ab sofort gelangweilt aus dem Fenster, registrierte, da\u00df man in Elsterwerda nicht stranden will (der Bahnhof schien toter als tot zu sein, und das an einer Strecke mit Fernverkehr&#8230;). Doberlug-Kirchhain ist ebenfalls so ein komischer Bahnhof, betrieblich als Turmbahnhof sehr interessant, aber mitten in der Pampa, rundrum kein Anzeichen menschlicher Zivilisation zu erkennen. Dies setzt sich dann Richtung Norden fort, bis man eine Stunde sp\u00e4ter und 100km weiter in Berlin ankommt.<br \/>\nMan f\u00e4hrt da also rund 100km durch W\u00e4lder, Wiesen und Felder. Unterbrochen wird dieses monotone Einerlei von Feldern, Wiesen und W\u00e4ldern. Der Abwechslung halber gibt es dann nicht nur Felder, W\u00e4lder und Wiesen, sondern sogar mal einzelne B\u00e4ume. Das einzige Anzeichen von Zivilisation war die Tatsache, da\u00df da eine elektrifizierte Bahnstrecke mitten durch geht. Ich verglich das im Geiste mit den kanadischen Verh\u00e4ltnissen von daheim (definiert als &#8222;Getreidefelder soweit das Auge reicht&#8220;). Nachdem dieser Vergleich wegen des h\u00f6heren Waldanteils hinkt, verlegte ich mich auf andere sinnlose Gedanken. So stellte ich 90 Kilometer vor Berlin fest, da\u00df mir die dritte binomische Formel entfallen war, womit ich die n\u00e4chsten 20 Kilometer besch\u00e4ftigt war (nebenbei rechnete ich im Kopf munter zwischen Kiometer und Minuten umher, ausgehend von der konstanten Reisegeschwindigkeit von 160 km\/h). Langer Rede kurzer Sinn, mir fiel dann doch noch ein, da\u00df (a-b)(a+b)=a^2-b^2, und wenige Minuten sp\u00e4ter war der Zug am Flughafen Sch\u00f6nefeld, und kurz vor neun Uhr morgens war ich, dank nicht eingeschalteter Heizung leicht durchgefroren, am Ostbahnhof angekommen.<\/p>\n<p><strong>Sightseeing an diversen Pl\u00e4tzen<\/strong><br \/>\n<a title=\"Neptunbrunnen\" href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/02.jpg\" rel=\"lightbox[20040916]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"Neptunbrunnen\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/thumb\/02.jpg\" alt=\"Neptunbrunnen\" width=\"150\" height=\"113\" \/><\/a><a title=\"Berliner Dom\" href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/04.jpg\" rel=\"lightbox[20040916]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"Berliner Dom\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/thumb\/04.jpg\" alt=\"Berliner Dom\" width=\"150\" height=\"113\" \/><\/a><a title=\"Altes Museum\" href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/05.jpg\" rel=\"lightbox[20040916]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"Altes Museum\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/thumb\/05.jpg\" alt=\"Altes Museum\" width=\"150\" height=\"113\" \/><\/a><a title=\"Dom und Fernsehturm\" href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/06.jpg\" rel=\"lightbox[20040916]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"Dom und Fernsehturm\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/thumb\/06.jpg\" alt=\"Dom und Fernsehturm\" width=\"150\" height=\"113\" \/><\/a>Da die \u00fcblichen Touristenfallen aber erst gegen 10 Uhr ihre Pforten \u00f6ffnen, hatte ich nun erstmal genug Zeit, mir eine Fahrkarte f\u00fcr die S-Bahn zu kaufen, zum Alexanderplatz zu fahren und dort erstmal einen kurzen Fu\u00dfmarsch zu beginnen, um mich ein wenig aufzuw\u00e4rmen, dummerweise hatte ich n\u00e4mlich nicht bedacht, da\u00df es fr\u00fch morgens doch schon ein wenig zu k\u00fchl f\u00fcr sommerliche Kleidung mit T-Shirt sein k\u00f6nnte. Und so wanderte ich vom <a href=\"https:\/\/tv-turm.de\/\">Fernsehturm<\/a> aus am roten Rathaus und der Nikolaikirche vorbei zur Spree, vor dort Richtung Dom und zum alten Museum, um anschlie\u00dfend zur\u00fcck zum Fernsehturm zu laufen. Nun war es 10 Uhr, das Wetter schaltete um von k\u00fchl und bedeckt auf sonnig und w\u00e4rmer, aus allen Ecken kamen Touristen angerannt, und ich fuhr den Fernsehturm hoch.<br \/>\n<a title=\"Fernsehturm\" href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/03.jpg\" rel=\"lightbox[20040916]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"Fernsehturm\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/thumb\/03.jpg\" alt=\"Fernsehturm\" width=\"113\" height=\"150\" \/><\/a><a title=\"Blick vom Fernsehturm\" href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/07.jpg\" rel=\"lightbox[20040916]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"Blick vom Fernsehturm\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/thumb\/07.jpg\" alt=\"Blick vom Fernsehturm\" width=\"113\" height=\"150\" \/><\/a><a title=\"Blick vom Fernsehturm\" href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/08.jpg\" rel=\"lightbox[20040916]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"Blick vom Fernsehturm\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/thumb\/08.jpg\" alt=\"Blick vom Fernsehturm\" width=\"113\" height=\"150\" \/><\/a><a title=\"Sony-Center\" href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/09.jpg\" rel=\"lightbox[20040916]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"Sony-Center\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/thumb\/09.jpg\" alt=\"Sony-Center\" width=\"113\" height=\"150\" \/><\/a><a title=\"Gegens\u00e4tze\" href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/10.jpg\" rel=\"lightbox[20040916]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"Gegens\u00e4tze\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/thumb\/10.jpg\" alt=\"Gegens\u00e4tze\" width=\"113\" height=\"150\" \/><\/a>Oben angekommen guckte ich in typischer Touristenmanier in die Runde, machte ein paar Fotos, und lauschte den Ausf\u00fchrungen einer gutaussehenden jungen Dame, vermutlich einer Studentin, die einer Familie die Geschichte Berlins auf Englisch n\u00e4herbrachte. Nachdem ich genug gesehen und geknipst hatte, ging es abw\u00e4rts und anschlie\u00dfend mit der S-Bahn bis Friedrichstra\u00dfe und von da weiter zum Potsdamer Platz. Dort bestaunte ich erstmal die futuristisch-wahnwitzige Konstruktion des Dachs, bevor ich das Filmmuseum betrat.<br \/>\nDieses war allerdings nur f\u00fcr Stummfilmfanatiker und Fans von Marlene Dietrich eine Offenbarung. <a title=\"Filmmuseum\" href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/11.jpg\" rel=\"lightbox[20040916]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"Filmmuseum\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/thumb\/11.jpg\" alt=\"Filmmuseum\" width=\"150\" height=\"113\" \/><\/a><a title=\"Metropolis\" href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/12.jpg\" rel=\"lightbox[20040916]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"Metropolis\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/thumb\/12.jpg\" alt=\"Metropolis\" width=\"150\" height=\"113\" \/><\/a><a title=\"elektronischer Saurier\" href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/14.jpg\" rel=\"lightbox[20040916]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"elektronischer Saurier\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/thumb\/14.jpg\" alt=\"elektronischer Saurier\" width=\"150\" height=\"113\" \/><\/a>Mir gefiel eher die lustig verspiegelte Installation f\u00fcr Metropolis, ein paar interessante Infos zu deutschen Schauspielern der Nachkriegszeit (u.a. Gert Fr\u00f6be, G\u00f6tz George, Manfred Krug und Angelika Domr\u00f6se) sowie die allerdings recht mickrige Sonderausstellung zum Thema Special Effects \/ Science Fiction. Da gab es neben Plastikmodellen von Sauriern und Stop Motion Techniken auch Kost\u00fcme f\u00fcr Alien, Darth Vader und Robocop zu sehen. Alles in allem nicht schlecht, aber man hat schon beeindruckendere Ausstellungen gesehen.<\/p>\n<p><strong>Flotten Fu\u00dfes durch die Hauptstadt<\/strong><br \/>\n<a title=\"Darth Vader\" href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/13.jpg\" rel=\"lightbox[20040916]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"Darth Vader\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/thumb\/13.jpg\" alt=\"Darth Vader\" width=\"113\" height=\"150\" \/><\/a><a title=\"Aufgang zur Siegess\u00e4ule\" href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/18.jpg\" rel=\"lightbox[20040916]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"Aufgang zur Siegess\u00e4ule\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/thumb\/18.jpg\" alt=\"Aufgang zur Siegess\u00e4ule\" width=\"113\" height=\"150\" \/><\/a><a title=\"Siegess\u00e4ule\" href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/21.jpg\" rel=\"lightbox[20040916]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"Siegess\u00e4ule\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/thumb\/21.jpg\" alt=\"Siegess\u00e4ule\" width=\"113\" height=\"150\" \/><\/a>Jetzt war es so langsam an der Zeit f\u00fcr die richtigen Besuchermagnete, also ging es per (unterirdischer) S-Bahn zur\u00fcck zum Brandenburger Tor und von dort aus dann via Reichstag zur Siegess\u00e4ule, das ganze nat\u00fcrlich ff, also flotten Fu\u00dfes. Kurz nach halb zwei Uhr nachmittags war ich dann soweit, die 285 Stufen zu erklimmen. Oben angekommen verknipste ich erstmal 43 Bilder f\u00fcr ein m\u00f6gliches <a href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/panorama.jpg\">360\u00b0-Panorama<\/a>. Wie sich am n\u00e4chsten Tag herausstellte, klappte das leider nicht ganz, aber f\u00fcr einen guten Rundumblick reichte es allemal. So langsam merkte ich dann auch meine F\u00fc\u00dfe etwas deutlicher als sonst, aber das Programm sah noch ein paar Sachen vor.<br \/>\n<a title=\"Brandenburger Tor\" href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/15.jpg\" rel=\"lightbox[20040916]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"Brandenburger Tor\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/thumb\/15.jpg\" alt=\"Brandenburger Tor\" width=\"150\" height=\"113\" \/><\/a><a title=\"Sightseeing im Oldtimer\" href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/16.jpg\" rel=\"lightbox[20040916]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"Sightseeing im Oldtimer\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/thumb\/16.jpg\" alt=\"Sightseeing im Oldtimer\" width=\"150\" height=\"113\" \/><\/a><a title=\"Reichstag\" href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/17.jpg\" rel=\"lightbox[20040916]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"Reichstag\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/thumb\/17.jpg\" alt=\"Reichstag\" width=\"150\" height=\"113\" \/><\/a><a title=\"Blick von der Siegess\u00e4ule\" href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/19.jpg\" rel=\"lightbox[20040916]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"Blick von der Siegess\u00e4ule\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/thumb\/19.jpg\" alt=\"Blick von der Siegess\u00e4ule\" width=\"150\" height=\"113\" \/><\/a><a title=\"Blick von der Siegess\u00e4ule\" href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/20.jpg\" rel=\"lightbox[20040916]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"Blick von der Siegess\u00e4ule\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/thumb\/20.jpg\" alt=\"Blick von der Sieges\u00e4ule\" width=\"150\" height=\"113\" \/><\/a>Zun\u00e4chst mal genehmigte ich mir einen Apfel aus dem Proviantpaket und latschte (eigentlich lief ich noch immer flinken Fu\u00dfes, aber Mutter regt sich so gerne \u00fcber das Wort auf) zur S-Bahn-Station Tiergarten und fuhr bis zum Hackeschen Markt. Von dort aus ging es zum zweiten Mal an diesem Tag auf die Museumsinsel und diesmal auch in ein Museum, um genauer zu sein ins Pergamonmuseum. Ich gebe zu, da\u00df dieser Ablauf der Museumsbesichtigung nicht unbedingt der cleverste ist, aber wie immer so sch\u00f6n gesagt wird: &#8222;Wer nichts macht, macht nichts verkehrt.&#8220; Jedenfalls wei\u00df ich jetzt, da\u00df man f\u00fcr das Pergamonmuseum mehr Zeit als nur eine Stunde einplanen sollte.<\/p>\n<p><strong>Musealer Nachmittag<\/strong><br \/>\n<a title=\"Pergamonmuseum\" href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/22.jpg\" rel=\"lightbox[20040916]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"Pergamonmuseum\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/thumb\/22.jpg\" alt=\"Pergamonmuseum\" width=\"150\" height=\"113\" \/><\/a><a title=\"Teil des Pergamonaltars\" href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/23.jpg\" rel=\"lightbox[20040916]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"Teil des Pergamonaltars\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/thumb\/23.jpg\" alt=\"Teil des Pergamonaltars\" width=\"150\" height=\"113\" \/><\/a><a title=\"beeindruckende Ausstellungsst\u00fccke\" href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/24.jpg\" rel=\"lightbox[20040916]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"beeindruckende Ausstellungsst\u00fccke\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20040916\/thumb\/24.jpg\" alt=\"beeindruckende Ausstellungsst\u00fccke\" width=\"150\" height=\"113\" \/><\/a>Wie dem auch sei, ich wollte das trotzdem mal gesehen haben, also nix wie hin, Eintrittskarte gekauft, CD-Player mit Kopfh\u00f6rer als F\u00fchrer in die Hand gedr\u00fcckt gekriegt und dann betrat ich den ersten Raum. Meine erste Reaktion bestand aus einer unwillk\u00fcrlichen Abw\u00e4rtsbewegung meines Unterkiefers. Nachdem ich meine gro\u00dfe Klappe wieder zugekriegt hatte und mein Hirn so langsam glauben wollte, was meine Augen da sahen, war ich dann auch in der Lage, die richtigen Tasten an dem komischen CD-Player zu dr\u00fccken, um rauszukriegen, was ich da eigentlich so gigantisches sah. Der kulturell informierte Leser wird sicherlich erraten haben, da\u00df ich vor dem Pergamonaltar stand. Die Dimensionen der Halle selbst und des darin aufgebauten Altars lie\u00dfen mich spontan an diverse Textzeilen aus Electras &#8222;Tritt ein in den Dom&#8220; denken. Aber auch Teile der anderen Ausstellungsst\u00fccke sind \u00e4u\u00dferst beeindruckend, so das babylonische Ischtartor sowie diverse S\u00e4ulen, Statuen, Vasen und sonstige Staubf\u00e4nger. Direkt eingegliedert ist das vorderasiatische Museum, dort gibt es dann massenhaft Bettvorleger, \u00e4h, will sagen Wandteppiche zu sehen. Das Museum beeindruckt jedenfalls durch schiere Gr\u00f6\u00dfe und die Menge an Ausstellungsst\u00fccken. Wenn irgendwann mal der <a href=\"http:\/\/www.museumsinsel-berlin.de\/\">Umbau der Museumsinsel<\/a> fertig ist (sofern ich das noch erlebe), werde ich das Museum wohl noch einmal heimsuchen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>Heimreise<\/strong><br \/>\nNun war es halb vier durch, und ich wollte ja auch meiner Sammelleidenschaft noch fr\u00f6hnen, also ging es nun zur\u00fcck zum Alexanderplatz und in die dortige Saturn-Filiale. Ungef\u00e4hr 20 Minuten sp\u00e4ter, um einige CDs reicher und ein paar Euro \u00e4rmer verlie\u00df ich den Laden wieder, freute mich des Lebens und fuhr zum Ostbahnhof, wo kurz nach f\u00fcnf der Zug zur\u00fcck nach Chemnitz fuhr. Den gr\u00f6\u00dften Teil der R\u00fcckfahrt verpennte ich dann allerdings, was aber angesichts der bereits erw\u00e4hnten landschaftlichen Belanglosigkeit auch nicht weiter tragisch war. Ich wachte nur mal kurz beim Halt in Doberlug-Kirchhain auf, danach erst wieder in D\u00f6beln, und kurz vor acht war ich wieder in Chemnitz. Die finale Fahrt des Tages war dann die Busfahrt zur\u00fcck ins Wohnheim.<br \/>\nFazit: Es war ein sehr sch\u00f6ner Tag mit einem m\u00e4\u00dfig interessanten und einem sehr beeindruckenden Museum sowie diversen Aussichtspunkten, wo man sch\u00f6n Fotos knipsen kann. Beim n\u00e4chsten Mal nehme ich mir f\u00fcrs Pergamonmuseum aber den ganzen Tag. Vielleicht schaffe ich es ja dann auch mal, noch jemanden zum Mitkommen zu \u00fcberreden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einleitendes Gelaber aka Vorbereitungen Als Student und damit Teil der Bildungselite Deutschlands sollte man ja auch \u00fcber ein gewisses Ma\u00df an kultureller Kompetenz verf\u00fcgen. 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