{"id":676,"date":"2009-09-27T13:01:32","date_gmt":"2009-09-27T12:01:32","guid":{"rendered":"http:\/\/uwe.s2000.ws\/?p=676"},"modified":"2009-09-27T13:01:32","modified_gmt":"2009-09-27T12:01:32","slug":"wandern-im-hollental","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2009\/09\/27\/wandern-im-hollental\/","title":{"rendered":"Wandern im H\u00f6llental"},"content":{"rendered":"<p>Und so begab es sich gestern, dass ich mit dem riedschor zusammen von Hinterzarten durchs H\u00f6llental nach Himmelreich wanderte (dumme Wortspiele dazu bitte in die Kommentare). Und das kam so:<\/p>\n<p><!--more-->Das letzte Mal hatten wir uns vor 3.5 Jahren in einem Irish Pub in Chemnitz gesehen, dann ver\u00e4nderten sich einige Dinge im Leben, wie das halt manchmal so ist, und nun war endlich ein Zeitpunkt gekommen, wo man mal wieder gemeinsam was unternehmen konnte. Als Plan stand dann eine Wanderung im H\u00f6llental zwischen zwei Bahnh\u00f6fen der gleichnamigen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/H%C3%B6llentalbahn_%28Schwarzwald%29\">Bahnstrecke<\/a>. So trafen wir uns dann im Zug von Villingen nach Neustadt (Schw) und beschnackten erstmal, was wir denn jetzt nun so eigentlich tun w\u00fcrden, wie die Arbeit ist und was man in den letzten Jahren alles sonst noch so nicht mitbekommen hatte. Einmal umsteigen und weiterfahren sp\u00e4ter waren wir in Hinterzarten angekommen und liefen los &#8211; in die falsche Richtung.<\/p>\n<p>Das merkten wir dann zwar auch, aber irgendwie waren da gelbe Rauten ausgeschildert, die nicht auf unserer Wanderkarte auftauchten. Dementsprechend liefen wir halt frei Schnauze in die ungef\u00e4hre Richtung und hatten nach einem kleinen Umweg und einem Abstieg durch einen ziemlich wilden Wildnispfad einen brauchbaren Weg nach Ravenna gefunden, von wo aus wir wieder auf der eigentlich geplanten Route weiterlaufen konnten. Diese sah einen Aufstieg um rund 150 H\u00f6henmeter vor, folgte dann der Bergflanke und f\u00fchrte dann vor Himmelreich wieder steil bergab.<\/p>\n<p>Das Wetter war erste Sahne, Sonnenschein, nicht zu hei\u00df. Der Weg war stellenweise schmal und steinig, aber nicht zu schwierig und lie\u00df sich insgesamt gut laufen. Zwischendurch ergaben sich immer wieder atemberaubende Ausblicke ins steil unter uns abfallende H\u00f6llental. Wirklich happig war dann der Abstieg nach Himmelreich, das liegt ja ohnehin schon mehr als 400 Meter tiefer als Hinterzarten, und wir waren ja noch mal einige hundert Meter h\u00f6her gestiegen. Das ging dann doch m\u00e4chtig auf die Knie, zumal der Weg auch sehr steinig war. Auf jeden Fall waren wir dann ganz gut geschafft, als wir die 15 bis 20 Kilometer hinter uns hatten.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck ging es nun via Eisenbahn, vorbei am Hirschsprung \u00fcbers Ravennaviadukt zur\u00fcck nach Neustadt und von dort im Regionalbummelzug nach Donaueschingen. Der riedschor nahm eine M\u00fctze voll Schlaf (soweit m\u00f6glich, das Gelaber der zwei Omas gegen\u00fcber \u00fcber Themen wie 10 Kinder und 25 Enkel und Brustkrebs und sonstige nette Dinge aus der Abteilung &#8222;Dinge, von denen ich gar nix wissen will&#8220; war doch nervt\u00f6tend), ich sorgte daf\u00fcr, dass wir am richtigen Bahnhof ausstiegen.<\/p>\n<p>So kamen wir gegen halb sechs in Villingen an, liefen noch eine kurze Runde durch die Innenstadt und enterten nach einer Dusche schlie\u00dflich die Kneipe. Zun\u00e4chst hatte ja der riedschor vermutet, dass die Kneipe nur deswegen meine Lieblingskneipe w\u00e4r, weil der Weg so kurz ist, aber nach dem ersten Bier und allersp\u00e4testens nach dem Rumpsteak war er \u00fcberzeugt. Mein Rumpsteak (diesmal 300g) war zwar mehr englisch als medium, aber Hunger hatte ich ohnehin, und so einen dicken Batzen Fleisch zu braten klappt halt auch nicht immer. Zwei Bier sp\u00e4ter diskutierten wir dann auch nicht mehr \u00fcber Politik, sondern \u00fcber Frauen und andere weltbewegende Themen.<\/p>\n<p>Eigentlich wollten wir ja dann auch gehen, der riedschor wollte noch ein kleines Bier bestellen, er lie\u00df sich dann aber von der netten Kellnerin doch zu einem &#8222;Kompromissbier&#8220; (kein kleines, aber auch kein gro\u00dfes, sondern 0.4) \u00fcberreden. Eine weitere Stunde und noch mehr Diskussionen sp\u00e4ter standen dann zwei leere Gl\u00e4ser aufm Tisch, wir guckten uns an, guckten die Kellnerin an, und&#8230; bestellten noch ein &#8222;Kompromisskleines&#8220;. Nachdem dann der Laden aber immer voller wurde und die G\u00e4ste nun immer mehr zur Kategorie der feierw\u00fctigen Cocktailtrinker z\u00e4hlten und wir sowieso eine lange Wanderung in den Knochen hatten, verlie\u00dfen wir den Laden dann doch nach \u00fcber 3.5h und machten uns auf den (und da spielts dann doch eine Rolle) kurzen Heimweg. Und kurz nach 10 waren wir dann auch ganz brav im Bett bzw. aufm Sofa gelandet.<\/p>\n<p>Heut morgen gabs dann schon vor acht einen Ingenieursdiesel (aka Kaffee), da der riedschor schon vor halb neun wieder zur\u00fcckfahren musste. Fazit: Klasse Wanderung, sehr sch\u00f6ner Tag und nun dauerts hoffentlich nicht wieder 3 Jahre, bis wir mal wieder was machen. Ein paar Fotos gibts <a href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/fotografiert\/events\/20090926hoellental\/index.php\">hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und so begab es sich gestern, dass ich mit dem riedschor zusammen von Hinterzarten durchs H\u00f6llental nach Himmelreich wanderte (dumme Wortspiele dazu bitte in die Kommentare). 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