{"id":5157,"date":"2026-07-02T18:18:47","date_gmt":"2026-07-02T16:18:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/?p=5157"},"modified":"2026-07-02T18:18:47","modified_gmt":"2026-07-02T16:18:47","slug":"mixtape-der-woche-78","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2026\/07\/02\/mixtape-der-woche-78\/","title":{"rendered":"Mixtape der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Schon wieder eine Woche rum, und wieder stellt sich die Frage nach dem Thema f\u00fcr das Mixtape. Heute ist Tag des UFOs, aber irgendwie hab ich alle relevanten Songs der gleichnamigen Band schon als Album der Woche behandelt. Vorhin kam dann allerdings noch eine Nachricht eines gro\u00dfen Onlineversandhandels, dass meine Vorbestellung unterwegs sei.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Morgen erscheint n\u00e4mlich das neue Studioalbum einer Band, die mit Pausen seit 1968 am Start ist &#8211; die P\u00f6rpel (wie mein Onkel es mal formulierte). Die Besetzung wechselte dabei auf allen Positionen mehrfach, nur auf einer nicht &#8211; am Schlagzeug sa\u00df immer Ian Paice. Und der hatte diese Woche auch noch Geburtstag. Damit haben wir also das Thema f\u00fcr das Mixtape.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/0WtU0FXeU9ppx8G7GM2DF7\">Deep Purple &#8211; The Mule (live)<\/a><\/p>\n<p>Beginnen wir die ganze Sache mal mit dem Signature-Schlagzeugsolo, dass der gute Ian in den fr\u00fchen 1970ern spielte &#8211; zun\u00e4chst eingebettet in eine <em>Paint It Black<\/em> Coverversion, sp\u00e4ter in <em>The Mule<\/em> &#8211; quasi das lila Gegenst\u00fcck zu Led Zeppelins <em>Moby Dick<\/em>. Die verlinkte Aufnahme ist aus dem Livealbum Live In Japan und wurde im am 17. August 1972 in Tokyo aufgenommen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/1OwcckpLpQLDrAkBKYLEAX?si=26528fce7ebd4830\">Whitesnake &#8211; Fool For Your Loving<\/a><\/p>\n<p>Nach dem zwischenzeitlichen Ende von Deep Purple 1976 spielte Paicey eine gewichtige Rolle bei den fr\u00fchen Whitesnake, wo auch David Coverdale (ex Deep Purple) am Mikro und Jon Lord (ex Deep Purple) musizierten. Die Produktion des Albums oblag einem gewissen Martin Birch, dem vorherigen Haus- und Hofproduzenten von Deep Purple (und sp\u00e4ter Black Sabbath und Iron Maiden). Damit waren Whitesnake quasi die legitimen Erben von Deep Purple und hatten damit auch kommerziellen Erfolg. Dieser Song von 1980 vom Album &#8222;Ready an&#8216; Willing&#8220; z\u00e4hlt zu den gro\u00dfen Klassikern der Bandgeschichte &#8211; so klassisch dass David Coverdale samt der damals aktuellen Whitesnake den Song 1989 nochmal neu aufnahm.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/0priqNLgMvZRmPSIPMpv7c?si=d01dd0990cc64f6c\">Whitesnake &#8211; Crying In The Rain<\/a><\/p>\n<p>Die Besetzung von Whitesnake hielt in dieser Form bis 1982 zum Album &#8222;Saints &amp; Sinners&#8220;. Aus diesem stammt dieser Song.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/13GyYy7Xzn2OnJwmn8RD1q?si=c1b9f0e25605405e\">Gary Moore &#8211; Don&#8217;t Take Me For A Loser<\/a><\/p>\n<p>Nach seinem Ausstieg bei Whitesnake spielte Paice kurze Zeit bei Gary Moore, so wie bei diesem Song vom 1982er Album &#8222;Corridors Of Power&#8220;. Witzigerweise war Bassist Neil Murray ebenso bei Whitesnake aktiv. Das Album war Moore&#8217;s erster gr\u00f6\u00dferer kommerzieller Hit, obwohl der Mann nat\u00fcrlich schon vorher mit Thin Lizzy Musikgeschichte geschrieben hatte. Hier spielte er weniger Blues als vielmehr geradlinigen Hardrock, vielleicht war das der Schl\u00fcssel zu hohen Chartpositionen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/10bezhZ6GqEMvmHcsBjR6i?si=9ed0f0ebc4f54982\">Deep Purple &#8211; Fireball (live)<\/a><\/p>\n<p>1984 folgte schlie\u00dflich die gro\u00dfe Reunion von Deep Purple im legend\u00e4ren Mark II-Lineup (also mit Ritchie Blackmore und Ian Gillan), dass von 1970-73 schon zu einer der gr\u00f6\u00dften Rockbands des Planeten geworden war. Das Titelst\u00fcck des 1971 erschienenen Albums &#8222;Fireball&#8220; wurde nur selten gespielt, weil Paicey daf\u00fcr eine zweite Bassdrum brauchte, um genug Krach machen zu k\u00f6nnen. Diese Liveaufnahme stammt aus dem Jahr 1996 und war Teil des Albums &#8222;Live At The Olympia&#8220;. da war Blackmore schon wieder Geschichte und Steve Morse bearbeitete die sechs Saiten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/7o5SdJ3mrMC0Vgstv1rHM3?si=7205b145db0a407c\">Deep Purple &#8211; Wrong Man<\/a><\/p>\n<p>Auch schon wieder \u00fcber 20 Jahre alt ist das Album &#8222;Rapture Of The Deep&#8220;, welches ich hier stellvertretend f\u00fcr diese Phase von Deep Purple ausgew\u00e4hlt habe. Genauso h\u00e4tte ich irgendwas aus dem Album &#8222;Bananas&#8220; von 2003 w\u00e4hlen k\u00f6nnen, die Band war ja quasi ununterbrochen aktiv und ver\u00f6ffentlich quasi pausenlos neue Alben. Und irgendwie erinnert mich der Refrain des Songs massiv an die Titelmusik vom A-Team.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/5NVDa6wTuuygSCgz0M1gyd?si=0d38498575f14abb\">Deep Purple &#8211; Pictures Of Home (live)<\/a><\/p>\n<p>Beschlie\u00dfen wir das Mixtape mit einem weiteren Klassiker aus dem Jahr 1972. Urspr\u00fcnglich Teil von &#8222;Machine Head&#8220; und damit im Schatten von Songs wie <em>Highway Star<\/em>, <em>Lazy<\/em> und nat\u00fcrlich <em>Smoke On The Water<\/em> wurde es 1996 in Paris live dargeboten, wo dann auch das Schlagzeugintro gut zur Geltung kommt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon wieder eine Woche rum, und wieder stellt sich die Frage nach dem Thema f\u00fcr das Mixtape. Heute ist Tag des UFOs, aber irgendwie hab ich alle relevanten Songs der gleichnamigen Band schon als Album der Woche behandelt. 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