{"id":5087,"date":"2026-01-06T15:23:40","date_gmt":"2026-01-06T14:23:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/?p=5087"},"modified":"2026-01-06T15:23:40","modified_gmt":"2026-01-06T14:23:40","slug":"mixtape-der-woche-53","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2026\/01\/06\/mixtape-der-woche-53\/","title":{"rendered":"Mixtape der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Heut ist der Tag der drei (h)eiligen K\u00f6nige, was zumindest f\u00fcr mich im hiesigen Bundesland ein Feiertag ist. Grund genug, noch schnell ein Mixtape der Woche einzuschieben, bevor morgen wieder der Alltag losgeht.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die drei komischen K\u00f6nige &#8211; laut Mittermeier ja die erste Kifferkommune der Welt (&#8222;sie rauchten Myrrhe und folgten einem Stern den nur sie sahen&#8220;) &#8211; sind mir v\u00f6llig wurscht, im rockenden Paralleluniversum huldigt man ja anderen K\u00f6nigen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/1qfdguvTk1xa0GgODi37yJ?si=a8f5d64bcd1b44af\">Mot\u00f6rhead &#8211; Killed By Death<\/a><\/p>\n<p>Lemmy ist Gott und als solcher eh unsterblich. Der passende Song dazu erschien 1984 als Single und nicht als Teil eines regul\u00e4ren Albums, sondern nur auf der Compilation &#8222;No Remorse&#8220;. Eingespielt wurde es in der Besetzung Phil Campbell und W\u00fcrzel (R.I.P.) an den Gitarren, Pete Gill am Schlagzeug und nat\u00fcrlich Lemmy an Bass und Gesang. Es war damals das erste Lebenszeichen dieser neuen Besetzung. Die Nummer war damals charttechnisch eine Pleite, wurde aber live zum Klassiker.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/7FtRUrOEDUHTvenvp1BqZo?si=b7020e8fa7fe4385\">Rainbow &#8211; Catch The Rainbow<\/a><\/p>\n<p>Dio ist die Stimme Gottes, und als solche weilt er ja auch schon seit 2010 nicht mehr unter uns. Das Deb\u00fct von Rainbow, erschienen 1975, ist ein Klassiker der Rockgeschichte, auch wenn es auf ewig im Schatten des Nachfolgers &#8222;Rising&#8220; stehen wird. Diese Ballade zeigt eindrucksvoll, wozu Dio stimmlich in der Lage war, und live wurde das St\u00fcck nat\u00fcrlich noch viel epischer ausgewalzt, allerdings trugen da auch Koryph\u00e4en wie Cozy Powell (R.I.P.) am Schlagzeug und Jimmy Bain (R.I.P.) am Bass ihren Teil dazu bei.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/0deI3lZkgbVt6wRsv5s0Ev?si=592d2a7a667c4c9d\">Gary Moore &amp; Phil Lynott &#8211; Out In The Fields<\/a><\/p>\n<p>Phil Lynott war Bassist, S\u00e4nger und Chef von Thin Lizzy, w\u00e4hrend Gary Moore zwischenzeitlich dort Gitarre spielte, bevor er solo den Blues zockte. Diese Nummer von 1985 war eines der letzten Lebenszeichen von Lynott, der Anfang 1986 den drogenbedingten Rockstartod starb. Gary Moore weilt auch nicht mehr unter uns, er starb 2011 an Herzversagen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/5UKeFkVeUfvP6S43I8s9mt?si=e4d93d7885a54ddb\">AC\/DC &#8211; Jailbreak<\/a><\/p>\n<p>Bon Scott war einer der gr\u00f6\u00dften Rockstars der 70er Jahre, und als er im Februar 1980 alkoholbedingt den Highway To Hell hinabrauschte war nichts mehr so wie zuvor. AC\/DC fanden mit Brian Johnson einen neuen S\u00e4nger und ver\u00f6ffentlichten mit &#8222;Back In Black&#8220; das erfolgreichste Rockalbum aller Zeiten, aber das Charisma von Bon Scott blieb f\u00fcr immer unerreichbar. Diese fr\u00fche Nummer erschien bereits 1976 auf der australischen Pressung von &#8222;Dirty Deeds Done Dirt Cheap&#8220;, im Rest der Welt wurde erst 1984 die &#8222;&#8217;74 Jailbreak&#8220; EP ver\u00f6ffentlicht, die auch andere rare Songs enthielt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/4sQdW03IQh3tsZeBELdt5G?si=d6c147d630844054\">Jimi Hendrix &#8211; Foxy Lady<\/a><\/p>\n<p>Jimi Hendrix revolutionierte in den sp\u00e4ten 60ern das Gitarrenspiel und starb im September 1970 an den Folgen von Drogen und Alkohol, wie so einige Stars vor ihm und viel zu viele seither. Dieser Song vom 1967 Deb\u00fctalbum zeigt ihn jedoch auf der H\u00f6he seiner Kunst.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/78lgmZwycJ3nzsdgmPPGNx?si=f71d9e545ebb47e5\">Led Zeppelin &#8211; Immigrant Song<\/a><\/p>\n<p>Led Zeppelin war gr\u00f6\u00dfte die Rockband der 70er Jahre, vier Meister ihrer jeweiligen Instrumente und in der Summe nochmal gr\u00f6\u00dfer. Das Schlagzeug verm\u00f6belte John Bonham, der &#8222;noch lauter auf die Pauke haute als Keith Moon&#8220;, wie ich es mal irgendwo gelesen hatte. 1980 war Schlu\u00df, wie schon Bon Scott wenige Monate vorher verstarb Bonham nach zu viel Alkohol, was gleichzeitig das Ende von Led Zeppelin bedeutete. Der Immigrant Song war damals grade 10 Jahre alt und zeigt eine junge hungrige Band, die gerade neu definiert was Rockmusik hei\u00dft.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/3hXfw2gP25VxNwESNVJjqV?si=7f9cc8184ae34279\">The Who &#8211; Magic Bus<\/a><\/p>\n<p>Wo ich schon Keith Moon erw\u00e4hnt habe&#8230; Das Enfant Terrible am Schlagzeug pr\u00e4gt den Rhythmus dieser Nummer von 1968, w\u00e4hrend John Entwistle (R.I.P.) am Bass die Nummer \u00fcberhaupt nicht mochte, weil er live minutenlang immer die gleichen Noten runterrocken musste. Moon the Loon &#8211; bis heute als einer der besten Schlagzeuger aller Zeiten gehandelt &#8211; starb 1978 an den Nachwirkungen seiner Alkoholsucht, John Entwistle starb 2002 \u00fcberraschend an einem Herzinfarkt.<\/p>\n<p>Damit ist das Mixtape eigentlich voll.\u00a0Morgen j\u00e4hrt sich aber der Tod des Professors Neil Peart zum f\u00fcnften Mal, deswegen gibt es ausnahmsweise noch eine Bonusnummer:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=LWRMOJQDiLU\">Rush\u00a0 &#8211; Der Trommler<\/a><\/p>\n<p>Dieses Schlagzeugsolo wurde 2004 auf der R30-Jubil\u00e4umstour aufgenommen. Der deutsche Titel r\u00fchrt daher, dass es auf der Show in Frankfurt\/Main mitgeschnitten wurde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heut ist der Tag der drei (h)eiligen K\u00f6nige, was zumindest f\u00fcr mich im hiesigen Bundesland ein Feiertag ist. 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