{"id":5033,"date":"2025-09-17T19:56:06","date_gmt":"2025-09-17T17:56:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/?p=5033"},"modified":"2025-09-17T19:56:06","modified_gmt":"2025-09-17T17:56:06","slug":"alle-gleisangaben-ohne-gewaehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2025\/09\/17\/alle-gleisangaben-ohne-gewaehr\/","title":{"rendered":"Alle Gleisangaben ohne Gew\u00e4hr"},"content":{"rendered":"<p>Eigentlich gibt es \u00fcber die R\u00fcckreise nicht viel zu berichten, trotzdem werde ich daraus nun einen ebenso langatmigen wie inhaltsleeren Eintrag fabrizieren. Beschwerden bitte in dreifacher Ausfertigung und notariell beglaubigt an mich.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der Abreisetag begann mit gem\u00fctlichem Ausschlafen, wenn man schon an allen anderen Tagen fr\u00fch aus den Federn gekrochen war, kann man sich ja wenigstens mit dem Checkout etwas Zeit lassen. Nach einem ausf\u00fchrlichen Fr\u00fchst\u00fcck bestehend aus Br\u00f6tchen, Orangensaft, R\u00fchrei und nat\u00fcrlich Kaffee packte ich meine Siebensachen und begab mich zum Checkout. Kurz darauf stand ich dann auch sch\u00f6n am Bahnhof, genoss noch ein paar Minuten die Atmosph\u00e4re und dann ging es kurz nach halb elf Uhr morgens auch schon los.<\/p>\n<p>Die kurze Fahrt nach Z\u00fcrich war soweit ereignislos, die Strecke selbst war ich ja bei deutlich schlechterem Wetter erst am Vortag gefahren, zumindest bis nach Thalwil. Heute ging es nun weiter bis nach <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Z%C3%BCrich_Hauptbahnhof\">Z\u00fcrich HB<\/a>, einen der verkehrsreichsten Bahnh\u00f6fe Europas. Wie bereits fr\u00fcher mal erw\u00e4hnt, kann das Umsteigen dort zur Herausforderung werden, da der Bahnhof \u00fcber ober- wie unterirdische Gleise verf\u00fcgt und die Wege dann un\u00fcbersichtlich werden, wenn man nicht genau wei\u00df, wo man hin muss.<\/p>\n<p><strong>Hektische Umsteigerei<\/strong><\/p>\n<p>Gl\u00fccklicherweise musste ich nur von Gleis 31 auf Gleis 32 umsteigen, also einmal quer \u00fcber den Bahnsteig. Zumindest hatte mir die Reiseauskunft das so gesagt. Allerdings hatte ich die Rechnung ohne die Transportleitung gemacht, denn die verschob die Abfahrt meines Zuges auf Gleis 34 und die Ankunft in die Haupthalle auf Gleis 7 oder so in dem Dreh. Und pl\u00f6tzlich war aus dem Weg quer \u00fcber den Bahnsteig ein Weg \u00fcber zwei Rolltreppen und zwei Stockwerke ins Tiefgeschoss geworden. Zu allem \u00dcbel kamen wir auch noch drei Minuten nach Plan an, womit die Umsteigezeit nun doch knapper wurde als mir lieb gewesen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Der Zug Richtung M\u00fcnchen war auch ausgesprochen gut besucht, und ich hatte erst ab der deutschen Grenze eine Platzreservierung. Der Sitzplatz war allerdings noch nicht belegt, also machte ich mich gleich mal dort breit, und da setzte sich der Zug auch schon in Bewegung. Die Fahrt selbst verlief nun auch wieder wenig aufregend, man <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bahnstrecke_St._Gallen%E2%80%93Winterthur\">kurvte<\/a> also durch die nordostschweizerische Landschaft in Richtung St. Gallen und weiter nach St. Margrethen, bevor es mit einem Schlenker \u00fcber \u00d6sterreich am <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bodensee\">Bodensee<\/a> entlang weiter nach Lindau ging. Bei meiner letzten Reise 2023 war der Zug ja dort verendet, dieses Mal ging es ohne weitere Zwischenf\u00e4lle weiter bis nach M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Die Fahrt zog sich dann durchaus etwas hin, Bayern ist ja im Vergleich mit der Schweiz schon arg gro\u00df. Und mit den ganzen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bahnstrecke_Buchloe%E2%80%93Memmingen\">eingleisigen Abschnitten <\/a>zwischen so wichtigen Zwischenhalten wie <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bahnhof_Memmingen\">Memmingen<\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bahnhof_Buchloe\">Buchloe<\/a> geht es ja auch nicht so recht vorw\u00e4rts. Mit knapp 10 Minuten Versp\u00e4tung kam der Zug dann in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%BCnchen_Hauptbahnhof\">M\u00fcnchen<\/a> an.<\/p>\n<p><strong>Gem\u00fctliche Umsteigerei<\/strong><\/p>\n<p>Ich hatte 45 Minuten Zeit zum Umsteigen, das war also alles ganz gem\u00fctlich, abgesehen von den Menschenmassen, die sich zum Freitag nachmittag durch den wegen Bauarbeiten beschr\u00e4nkten Platz des Bahnhofs schoben. Mein Zug Richtung N\u00fcrnberg stand auch schon am Bahnsteig &#8211; wenn auch nicht an dem, der vorher von der Reiseauskunft vorgesehen war, sondern direkt gegen\u00fcber. Au\u00dferdem war er noch verschlossen. Etwa f\u00fcnfzehn Minuten vor der Abfahrt hatte man die T\u00fcren dann auch mal ge\u00f6ffnet, ich suchte mir meinen Platz im recht leeren Zug und wartete auf die Abfahrt.<\/p>\n<p>Etwa auf der H\u00f6he von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ingolstadt_Hauptbahnhof\">Ingolstadt<\/a> hatte sich dann die Klimaanlage auch soweit aus ihrem Tiefschlaf erholt dass sie so richtig loslegte. Das bedeutete, dass im inneren des Zuges Temperaturen herrschten, die einem K\u00fchlschrank zur Ehre gereicht h\u00e4tten, w\u00e4hrend drau\u00dfen ein Sommertag von 25 Grad war. Ich musste mir jedenfalls eine Jacke anziehen, weil mir tats\u00e4chlich kalt war&#8230;<\/p>\n<p>Bis kurz vor <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/N%C3%BCrnberg_Hauptbahnhof\">N\u00fcrnberg<\/a> war der Zug sogar p\u00fcnktlich unterwegs, dann wurde es aber spannend. Zun\u00e4chst standen wir an der Einfahrt vom Bahnhof N\u00fcrnberg, dann standen wir noch l\u00e4nger, und meine Umsteigezeit von eigentlich vern\u00fcnftigen 15 Minuten schmolz zusammen.<\/p>\n<p><strong>Anstrengende Umsteigerei<\/strong><\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus brummte mein smartes Telefon im Minutenabstand und informierte mich \u00fcber Gleis\u00e4nderungen und \u00c4nderungen der Gleis\u00e4nderung. Mein Anschluss sollte eigentlich auf Gleis 15 abfahren, fuhr nun aber von Gleis 4. Der ICE, in dem ich inzwischen an der T\u00fcr stand, wurde in letzter Sekunde auch noch auf ein anderes Gleis umgeleitet. Ich hatte nun also die sportliche Herausforderung vor mir, in drei Minuten in einem gut besuchten N\u00fcrnberger Hauptbahnhof den Umstieg auf die Reihe zu kriegen.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzliche Schwierigkeiten ergaben sich am Zielbahnsteig, denn der war gerammelt voll mit Anh\u00e4ngern des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1._FC_N%C3%BCrnberg\">FC N\u00fcrnberg<\/a>, der eine Stunde sp\u00e4ter im Stadion auflaufen sollte. Somit war ein Durchkommen am Bahnsteig eher schwierig, einfach aus Platzgr\u00fcnden, auch wenn die Fans selbst alle freundlich und r\u00fccksichtsvoll waren, was ja auch nicht immer gegeben ist. Auf jeden Fall huschte ich dann einfach irgendwo in der Mitte in den Zug rein, ich hatte einfach Angst dass mir der Zug vor der Nase abf\u00e4hrt wenn ich versuche, die erste Klasse ganz vorn am Bahnsteig zu erreichen. Und da es erstens im Regionalbummelzug eh kaum einen Unterschied in der Reisequalit\u00e4t gibt und zweitens die Fahrt sowieso nur 20 Minuten dauert war das grad mal v\u00f6llig egal.<\/p>\n<p><strong>Gl\u00fcckliche Umsteigerei<\/strong><\/p>\n<p>In Erlangen angekommen hatte ich dann tats\u00e4chlich Gl\u00fcck, denn da kam ich grade am Bahnhofsvorplatz an, als der relevante Bus auch um die Ecke kam. Normalerweise ist es immer so, dass ich besagtem Bus hinterherwinken kann. So aber war ich direkt auf der letzten Etappe des Heimwegs und kam sogar 15 Minuten eher an als mein Plan vorgesehen hatte.<\/p>\n<p>Und damit sind die Berichte vom Urlaub auch schon wieder am Ende angekommen. Ich muss jetzt noch 780 Fotos sortieren und eine Galerie zusammenfummeln, und dann kann ich direkt den n\u00e4chsten Urlaub planen &#8211; mein Chef meinte ich muss bis Jahresende noch ein paar Urlaubstage abbauen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich gibt es \u00fcber die R\u00fcckreise nicht viel zu berichten, trotzdem werde ich daraus nun einen ebenso langatmigen wie inhaltsleeren Eintrag fabrizieren. 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