{"id":4959,"date":"2025-07-10T20:34:40","date_gmt":"2025-07-10T18:34:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/?p=4959"},"modified":"2025-07-10T20:34:40","modified_gmt":"2025-07-10T18:34:40","slug":"mixtape-der-woche-27","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2025\/07\/10\/mixtape-der-woche-27\/","title":{"rendered":"Mixtape der Woche"},"content":{"rendered":"<p>In dieser Woche gibts keinen Geburtstag, sondern eher einen Abschied auf Raten. Nein, weder von mir noch von dieser Reihe, daf\u00fcr ist die Liste mit Songs noch zu lang.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Am letzten Wochenende spielten Black Sabbath ihren wohl allerallerallerletzten Auftritt &#8211; standesgem\u00e4\u00df in Birmingham, von wo aus sie 1970 auszogen die Welt zu erobern und Schwermetall als Musikstil zu etablieren (oder so \u00e4hnlich). Inzwischen gehen die Herren auf die 80 zu, Ozzy leidet schwer an Parkinson &#8211; ich war ehrlich \u00fcberrascht, dass der den Auftritt \u00fcberhaupt noch so gut auf die Reihe gekriegt hat. Es war also an der Zeit. Und deswegen gucken wir mal auf ein paar Deep Cuts aus der Diskographie von Ozzy mit und ohne Black Sabbath.<\/p>\n<p>Die Fr\u00fchwerke von Sabbath mit Ozzy sind eh sakrosankt und wurden als Album der Woche gew\u00fcrdigt, die brauch ich hier also nicht nochmal rauskramen. Gleiches gilt f\u00fcr die Solosachen mit Randy Rhoads an der Gitarre, ergo schauen wir uns eher mal unbekanntere Sachen an.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/5ycQsfTMPFfexQ6Teu5EjV?si=efdf12bbf2ca4a21\">Black Sabbath &#8211; Symptom Of The Universe<\/a><\/p>\n<p>Das sechste Album von Black Sabbath erschien im Sommer 1975 und markiert f\u00fcr die meisten das Ende der gro\u00dfen \u00c4ra von Sabbath mit Ozzy. Zu dieser Zeit hatte die Band jede Menge rechtlichen Stress mit dem Management, was auch den Albumtitel &#8222;Sabotage&#8220; erkl\u00e4rt. Nichtsdestotrotz rockt die Band hier alles in Grund und Boden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/42aY1pEcjp3GWENE6LUPnx?si=ba3d1002cc694132\">Black Sabbath &#8211; Never Say Die<\/a><\/p>\n<p>Das achte und letzte Album in der Originalbesetzung mit Ozzy am Mikro erschien 1978. Die Bandmitglieder hatten zu dieser Zeit schwer mit Drogenproblemen zu k\u00e4mpfen, Ozzy hatte sich vor den Aufnahmen schon aus der Band ausgeklinkt und kam dann aber doch noch zur\u00fcck. Trotzdem singt Schlagzeuger Bill Ward einen Song, weil die Band den Song w\u00e4hrend Ozzys Abwesenheit komponiert hatte. Entsprechend inkoh\u00e4rent ist das Album am Ende, wobei das Titelst\u00fcck aber trotzdem ein starkes St\u00fcck ist.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/2E7W1X4maFFcjHrVrFA7Vs?si=9eb70cf37b054577\">Ozzy Osbourne &#8211; Bark At The Moon<\/a><\/p>\n<p>Das dritte Soloalbum von Ozzy erschien 1983. Im Vorjahr war Randy Rhoads t\u00f6dlich verungl\u00fcckt, die vakante Position f\u00fcllte ein gewisse Jake E. Lee aus (den Sharon Osbourne dann mal eben \u00fcber den Tisch zog, als es um die Credits an seinen Beitr\u00e4gen zum Songwriting ging). Wie auch immer, das Album erreichte die Top 20 der Charts &#8211; und ich lernte das Titelst\u00fcck kennen, also ich vor reichlich 20 Jahren GTA Vice Ciy zockte. Dort lief es n\u00e4mlich im spieleigenen Radiokanal V-Rock.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/31dqpLUModJWNbxrXu6TWd?si=ae172c8166834791\">Ozzy Osbourne &#8211; Shot In The Dark<\/a><\/p>\n<p>Beim folgenden Album &#8222;The Ultimate Sin&#8220; schrieb Jake E. Lee erst mit, nachdem er einen passenden Vertrag hatte, der ihm die Songcredits zugestand. Ozzy war derweil auf Entziehungskur, und so konnte das Album 1986 schlie\u00dflich erscheinen. Die Scheibe erreichte hohe Chartpositionen, allerdings war Ozzy sp\u00e4ter eher unzufrieden mit dem Album, in erster Linie mit der Arbeit des Produzenten. Shot In The Dark wurde als Single ver\u00f6ffentlicht und erreichte immerhin die Top 20.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=V2MdTo-Ye70\">Ozzy Osbourne ft. Miss Piggy &#8211; Born To Be Wild<\/a><\/p>\n<p>Dass Ozzy eine Ulknudel ist, zeigt sich in seiner Aufnahme des Klassikers von Steppenwolf. 1994 ver\u00f6ffentlichten die Muppets das Album &#8222;Kermit Unpigged&#8220; mit diversen Gasts\u00e4ngern. Zu den Songs auf dem Album z\u00e4hlen unter anderem der 80er-Klassiker She Drives Me Crazy, aber auch die Beatles Nummer All Together Now oder der Protorocker Wild Thing von den Troggs. Ozzy nimmt Miss Piggy hier jedenfalls auf einen reichlich wilden Ritt. Und aus irgendeinem unbekannten Grund gibts die Nummer nicht auf Spotify.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/5yckiSASyeQLPgpBZkXIbu?si=a227e82d64cb45c6\">Ozzy Osbourne &#8211; Perry Mason<\/a><\/p>\n<p>Das &#8217;95er Album &#8222;Ozzmosis&#8220; war eins der ersten Soloalben von Ozzy, die ich mir zulegte und hat deswegen einen speziellen Stellenwert f\u00fcr mich. In der Band waren damals unter anderem Zakk Wylde und Geezer Butler, au\u00dferdem spielte Rick Wakeman (Yes) Keyboards auf einigen Songs, so auch auf diesem. Die Scheibe, insbesondere der Mix und die Produktion, erhielt eher gemischte Kritiken, was mir aber reichlich Bockwurst ist. Der Song ist ein klassischer Rocker, wenn auch zugegebenerma\u00dfen nichts besonders originelles.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/0C4bx13JIMSWOAxd8TaoVq?si=e4f570a14b4c4b6d\">Ozzy Osbourne &#8211; Under The Graveyard<\/a><\/p>\n<p>Die Nummer hat auch schon wieder fast sechs Jahre auf dem Buckel, sie entstammt dem Album &#8222;Ordinary Man&#8220; von 2020 und wurde Ende 2019 als Single ver\u00f6ffentlicht. Ozzy war zum Zeitpunkt der Aufnahmen schwer krank, hatte wegen Atemproblemen auf der Intensivstation gelegen und sich bei St\u00fcrzen mehrfach ernsthaft verletzt. Heraus kam trotzdem ein cooles St\u00fcck Musik, welches es in den US-Rockcharts ziemlich weit nach vorn schaffte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dieser Woche gibts keinen Geburtstag, sondern eher einen Abschied auf Raten. 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