{"id":4937,"date":"2025-05-16T19:49:56","date_gmt":"2025-05-16T17:49:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/?p=4937"},"modified":"2025-05-16T19:49:56","modified_gmt":"2025-05-16T17:49:56","slug":"mixtape-der-woche-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2025\/05\/16\/mixtape-der-woche-19\/","title":{"rendered":"Mixtape der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Thank God it&#8217;s Friday! Wir bleiben beim religi\u00f6sen Grundthema, auch wenn Gott aka Lemmy schon l\u00e4nger nicht mehr auf dieser Erde unterwegs ist. Gleiches gilt f\u00fcr Gottes Stimme in persona von Ronnie James Dio, der heute vor 15 Jahren verstorben ist. Grund genug, ein Mixtape mit ihm zusammenzustellen, immerhin hat er mit Rainbow, Black Sabbath und solo ein ganz gro\u00dfes Kapitel Rockgeschichte geschrieben.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die offensichtlichen relevanten Songs bzw. Alben waren ja ohnehin schon Album der Woche (Rainbow &#8211; Rising, Black Sabbath &#8211; Heaven And Hell und die ersten beiden Soloalben), also schauen wir mal auf einige andere Songs.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/3OnRWE9otpg0BPo1zANnda?si=abd9c75788604308\">Rainbow &#8211; Catch The Rainbow (live)<\/a><\/p>\n<p>Der Text stammt von Ronnie und ist eine Liebeserkl\u00e4rung an seine bessere H\u00e4lfte. Die Studiofassung von 1975 ist noch etwas lahmarschig, aber live und angetrieben von Dampfhammer Cozy Powell und episch aufgeblasen auf eine knappe Viertelstunde entfaltet die Nummer erst so richtig die ganz gro\u00dfe Magie. Diese Aufnahme stammt aus D\u00fcsseldorf, aufgenommen am 27. September 1976<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/1iuBfkvjMHWJ8rCNHuBjYM?si=a5dc285b643d46b2\">Rainbow &#8211; Mistreated (live)<\/a><\/p>\n<p>Dieser Song stammt von Ritchie Blackmore und wurde urspr\u00fcnglich f\u00fcr das Album &#8222;Burn&#8220; von Deep Purple eingespielt. Am Mikro stand David Coverdale. Auf der 1976er Tour spielten Rainbow diesen Song, wie \u00fcblich in aller Epik ausgewalzt auf rund eine Viertelstunde. Hier kann Dio zeigen, was in ihm steckt &#8211; wie er das abschlie\u00dfende &#8222;We&#8217;ve been losing our minds&#8220; ins Mikro schmettert ist einfach nur majest\u00e4tisch. Die Aufnahme entstand am 29. September 1976 in M\u00fcnchen, wenn man genau zuh\u00f6rt kriegt man auch den Jodler mit, der nach knapp 15 Minuten das bereits erw\u00e4hnte Finale einleitet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/7AuRYNwO1PtX3J6ZjEBzPs?si=5c30536ffb034d4b\">Black Sabbath &#8211; Turn Up The Night<\/a><\/p>\n<p>Ein Jahr nach dem epochalen &#8222;Heaven And Hell&#8220; folgte &#8222;The Mob Rules&#8220;. Wir sind also folgerichtig im Jahr 1981, und besagtes Album wurde von diesem Song er\u00f6ffnet. Es ist ein typischer Album-Opener, eher schnell und sehr energetisch, quasi der Blaupause vom Vorg\u00e4ngeralbum folgend. Der Mix stammt wie \u00fcblich von Dios Hausproduzent und Legende Martin Birch.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/778byl7ugZPdNhASJv9o6b?si=3405ea01bc154894\">Black Sabbath &#8211; Sign Of The Southern Cross<\/a><\/p>\n<p>Die bleischwere epische Seite von Black Sabbath verk\u00f6rpert dieses St\u00fcck, ebenfalls von &#8222;The Mob Rules&#8220;. Neben Tony Iommis Riffs wird der Song nat\u00fcrlich von Dios Stimme getragen. Nach dem Album war Dios Zeit bei Sabbath aber vorerst auch abgelaufen, Black Sabbath machten mit Ex-Deep Purple S\u00e4nger Ian Gillan weiter und Dio lie\u00df die zwei Weltklassealbum &#8222;Holy Diver&#8220; und &#8222;The Last In Line&#8220; auf die Welt los.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/0SYF0IKXsDZI0XR7TM2Kxr?si=a23a6ed19a224e16\">Dio &#8211; All The Fools Sailed Away<\/a><\/p>\n<p>Vom 1987&#8217;er Album &#8222;Dream Evil&#8220; stammt dieser Song. Das Album war eher durchwachsen, dieser Song kann aber zumindest ansatzweise an fr\u00fchere Gro\u00dftaten ankn\u00fcpfen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/2HsepcdfhlIhECNApazQUj?si=db119e6698a34cfc\">Dio &#8211; Push<\/a><\/p>\n<p>Auch im 21. Jahrhundert machte Dio noch Musik. So entstand 2002 das Album &#8222;Killing The Dragon&#8220;. Auf diesem ist dieser Song enthalten. Hier arbeitete Dio auch wieder mit Bassist Jimmy Bain zusammen, der schon in den 70er mit ihm bei Rainbow spielte und auch einige von Dio&#8217;s Alben in den 80er Jahren veredelt hatte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/track\/5l763eOZLUHM9q5YIz0NNE?si=b2337ebef3914de4\">Heaven &amp; Hell &#8211; Breaking Into Heaven<\/a><\/p>\n<p>Im Jahr 2009 nahm das 1981&#8217;er Black Sabbath-Lineup mit Tony Iommi, Geezer Butler und Vinnie Appice sowie nat\u00fcrlich Dio unter dem Banner Heaven &amp; Hell das Album &#8222;The Devil You Know&#8220; auf. Man ging mit dem Album auch noch auf Tour und spielte unter anderem in Wacken. Im Herbst des gleichen Jahres gab er seine Krebserkrankung der \u00d6ffentlichkeit bekannt, an der er schlie\u00dflich ein halbes Jahr sp\u00e4ter verstarb. Dieser Song war der letzte Song auf dem letzten Studioalbum seiner Karriere und stellt damit einen w\u00fcrdigen Abschluss dar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Thank God it&#8217;s Friday! Wir bleiben beim religi\u00f6sen Grundthema, auch wenn Gott aka Lemmy schon l\u00e4nger nicht mehr auf dieser Erde unterwegs ist. Gleiches gilt f\u00fcr Gottes Stimme in persona von Ronnie James Dio, der heute vor 15 Jahren verstorben ist. 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