{"id":4854,"date":"2024-11-21T18:17:32","date_gmt":"2024-11-21T17:17:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/?p=4854"},"modified":"2024-11-21T18:17:32","modified_gmt":"2024-11-21T17:17:32","slug":"album-der-woche-250","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2024\/11\/21\/album-der-woche-250\/","title":{"rendered":"Album der Woche"},"content":{"rendered":"<p>In dieser Woche l\u00e4uft der Eintrag unter der Rubrik &#8222;lieber heilig als eilig&#8220; (und daf\u00fcr wirds kurz und knackig). Geschwindigkeit ist schlie\u00dflich keine Hexerei, daf\u00fcr gibts aber allerhand Heiligkeiten: Die Kirche kennt da ein ganzes Panoptikum von Heiligen, der Geschichtslehrer kennt da ein r\u00f6misches Reich deutscher Nation, aber auch ganz banale Gegenst\u00e4nde wie ein Kanonenrohr kann heilig sein, und selbst Darmausscheidungen wird mitunter die gleiche Ehre zuteil. Was das jetzt mit dem Album der Woche zu tun hat?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Jede Menge, denn das steht unter dem Motto &#8222;Heilig&#8217;s Blechle&#8220;. Also nicht das Blechle mit dem Stern aus Stuttgart, sondern eher die scharfkantige Sorte aus Solingen. Aus der Ecke stammen ja die Schwermetall-Pioniere Accept, und um deren Tarnhose tragenden und Rasierklingen gurgelnden S\u00e4nger <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Udo_Dirkschneider\">Udo Dirkschneider<\/a> geht es heute. Der begann n\u00e4mlich Ende der 80er eine Solokarriere unter dem Namen U.D.O., als Accept sich massenkompatibleren Kl\u00e4ngen widmen wollten. Und so kommen wir nun mit einigen Haken und Wendungen zum Album der Woche, n\u00e4mlich zu einer nicht so wirklich heiligen Scheibe mit dem mehr oder weniger unpassenden Namen &#8222;<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Holy_(U.D.O._album)\">Holy<\/a>&#8222;.<\/p>\n<p>Allzuviel zu erz\u00e4hlen gibt es \u00fcber das Album eigentlich nicht, steht U.D.O. drauf, ist Dirkschneider drin &#8211; unterst\u00fctzt in erster Linie von Stefan Kaufmann (ebenfalls ex-Accept) wurde hier ein knappes Dutzend Songs einget\u00fctet, die nach klassischen Fr\u00fchachtziger-Accept klingen, nur mit etwas besserer Produktion.<\/p>\n<p>Das Album wird standesgem\u00e4\u00df vom Titelst\u00fcck er\u00f6ffnet, der in knapp f\u00fcnf Minuten in bester Schwermetallmanier durch die Botanik stampft. Udos Gesang ist eh unverwechselbar, auch wenn er hier nicht mehr so spitze Schreie losl\u00e4sst wie noch Anfang der 80er. In dieser groben Marschrichtung geht es nun weiter, egal ob <em>Raiders Of Beyond<\/em>, <em>Back Off<\/em>, <em>Recall The Sin<\/em> oder oder oder &#8211; klassisch geschmiedeter Stahl ohne gro\u00dfe \u00dcberraschungen. Man schwankt dabei entsprechend zwischen den typisch stampfenden Nummern im mittleren Tempo ganz im Stile von <em>Balls To The Wall<\/em> und einigen schnellen Nummern, die entsprechend eher an <em>Fast As A Shark<\/em> erinnern. Nur die Anleihen bei der klassischen Musik, die bei Accept an der Tagesordnung sind, fehlen hier &#8211; ohne dass man sie zwingend vermissen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Fazit: Eine dreiviertel Stunde gute und im besten Sinne solide Unterhaltung ohne Ausf\u00e4lle. Wer mit Udos Stimme nix anfangen kann wird auch hier kein Fan, Anh\u00e4nger von (nat\u00fcrlich) Accept und s\u00e4mtlichen von ihnen beeinflussten Bands (Hammerfall, Primal Fear, &#8230;) griffen hingegen blind zu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dieser Woche l\u00e4uft der Eintrag unter der Rubrik &#8222;lieber heilig als eilig&#8220; (und daf\u00fcr wirds kurz und knackig). 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