{"id":4646,"date":"2023-12-14T17:51:19","date_gmt":"2023-12-14T16:51:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/?p=4646"},"modified":"2023-12-14T17:51:19","modified_gmt":"2023-12-14T16:51:19","slug":"album-der-woche-201","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2023\/12\/14\/album-der-woche-201\/","title":{"rendered":"Album der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Das Jahr neigt sich dem Ende zu, v\u00f6llig unerwartet und f\u00fcr alle \u00fcberraschend ist am Sonntag schon der dritte Advent. Dementsprechend ist das der letzte live geschriebene Eintrag in diesem Jahr, die n\u00e4chsten zwei Wochen gibts dann vorbereitete Artikel aus der Konserve. Aber genug der Vorrede, schlie\u00dflich haben wir Weihnachten schon was vor.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Das Album der Woche wurde vor wenigen Tagen 40 Jahre alt und stammt aus der Stadt mit den interessanten Ansichtskarten, mit denen <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=RsjA8q9dfbE\">Terence Hill sich schon 1972 herumgeschlagen<\/a> hat (ab Minute 2:07). Neben scharfkantigen Ansichtskarten ist die Stadt aber auch f\u00fcr Oberleitungsbusse und eine der ersten Metalbands Deutschlands bekannt, deren S\u00e4nger eine ebenso scharfkantige Stimme hat. Richtig, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Accept\">Accept<\/a>.<\/p>\n<p>Die waren 1983 bereits eine etablierte Gr\u00f6\u00dfe, hatten Vorjahr ja schon das wegweisende &#8222;Restless And Wild&#8220; abgeliefert und legten nun mit &#8222;<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Balls_to_the_Wall_(album)\">Balls To The Wall<\/a>&#8220; nach. \u00dcber das Albumcover braucht man nicht viel reden, es sorgte f\u00fcr v\u00f6llig idiotische Diskussionen, ich pers\u00f6nlich find die brennenden Gitarren des Vorg\u00e4ngeralbums einfach mal wesentlich pr\u00e4gnanter. Aber es sorgte f\u00fcr PR, und das ist am Ende das was z\u00e4hlt. Au\u00dferdem kommts bei Schallplatten wie auch bei Unterbuxen im wesentlichen auf den Inhalt an, die Verpackung ist sch\u00f6nes Beiwerk (boah was &#8217;ne \u00dcberleitung, ey).<\/p>\n<p>Das Album umfasst auf beiden Seiten je f\u00fcnf Songs, alle nach klassischem Heavy-Metal Schema F gestrickt. Schwache Songs gibts keine, am ehesten find ich noch den Rausschmei\u00dfer <em>Winter Dreams<\/em> verzichtbar. Alles andere ist erste G\u00fcteklasse und hat den europ\u00e4ischen Power Metal der 80er und 90er Jahre nachhaltig gepr\u00e4gt (Stichworte: Helloween, Pretty Maids, Hammerfall und und und). Die Vocals von Udo Dirkschneider sind Geschmackssache (er hat Schreie raus, da wird eine quiekendes Schwein neidisch), das Riffing der Gitarren ist \u00fcber jeden Zweifel erhaben und auch sonst klingt das so, wie man sich klassischen Heavy Metal vorstellt. Vom unaufhaltsamen Stampfer (das Titelst\u00fcck alleine rechtfertigt den Kauf und ist einer der gr\u00f6\u00dften Klassiker der Metalgeschichte \u00fcberhaupt) \u00fcber High-Speed Rasereien (<em>Fight It Back<\/em>) bis zum schon erw\u00e4hnten <em>Winter Dreams<\/em> als Quasi-Halbballade gibt es die komplette Vollbedienung. Es lohnt sich daher nicht wirklich, auf alle Songs einzugehen &#8211; steht Accept drauf, ist Heavy Metal drin, fertig.<\/p>\n<p>Und damit sind wie erstaunlicherweise schon durch mit dem Album der Woche. N\u00e4chste Woche gibts dann ganz andere Kl\u00e4nge (nein, keine Weihnachtslieder).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Jahr neigt sich dem Ende zu, v\u00f6llig unerwartet und f\u00fcr alle \u00fcberraschend ist am Sonntag schon der dritte Advent. Dementsprechend ist das der letzte live geschriebene Eintrag in diesem Jahr, die n\u00e4chsten zwei Wochen gibts dann vorbereitete Artikel aus der Konserve. 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