{"id":4587,"date":"2023-10-10T21:50:58","date_gmt":"2023-10-10T19:50:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/?p=4587"},"modified":"2023-10-10T21:50:58","modified_gmt":"2023-10-10T19:50:58","slug":"ein-abschliessender-hoehepunkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2023\/10\/10\/ein-abschliessender-hoehepunkt\/","title":{"rendered":"Ein abschlie\u00dfender H\u00f6hepunkt"},"content":{"rendered":"<p>Am letzten Urlaubstag vor der R\u00fcckreise gab es &#8211; quasi als abschlie\u00dfendes Highlight &#8211; nochmal was ganz besonderes. Und das war eigentlich \u00fcberhaupt nicht geplant, woran man sieht, dass der beste Plan f\u00fcr die Tonne ist, wenn man ihn durch einen spontanen Geistesblitz ersetzt. Aber der Reihe nach:<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Nach einem geruhsamen und ausf\u00fchrlichen Fr\u00fchst\u00fcck &#8211; die Ausflugstipp des Tages lautete zu meiner Erheiterung &#8222;5-Seen-Wanderung&#8220; (been there, done that) &#8211; begann die Wanderung mit einem gem\u00fctlichen Spaziergang nach S\u00fcden. Ziel war die Gornerschlucht, eine Klamm, wo sich das Wasser tief in den Fels geschnitten hatte. Der Wetterbericht hatte wieder mal allerfeinste Hitze vorhergesagt, davon war gegen 9 Uhr morgens noch nicht viel zu merken, da liegt Zermatt noch im Schatten.<\/p>\n<p><strong>Ich habe einen Plan! (dachte ich)<\/strong><\/p>\n<p>Ich marschierte also im Fr\u00fchtau zu Berge und h\u00e4tte mich ja tierisch ge\u00e4rgert, wenn ich um die Zeit Sportunterricht gehabt h\u00e4tte (mir kam eine Klasse semi-motivierter Mittelstufler entgegen). Und da &#8211; noch vor der Gornerschlucht &#8211; wurde ich dann vom Blitz getroffen. Also vom Geistesblitz. Um das zu erkl\u00e4ren muss ich jetzt aber mal weitschweifig ausholen&#8230;<\/p>\n<p>Also, ganz am Anfang, erschuf ich Himmel und Erde&#8230; nee halt, nicht ganz so weit zur\u00fcck. Also kurz nach dem Urknall, w\u00e4hrend der Vorbereitung meines Urlaubs, plante ich eine Wanderung. Die sollte von Zermatt aus zur Gornerschlucht f\u00fchren, von dort aus dann den Berg hinauf bis zu einem Gletschergarten, von dort weiter zu einer H\u00e4ngebr\u00fccke, danach an der Seilbahnstation Furi vorbei nach Westen bis zur Zmuttbach-Staumauer und dann wieder hinunter nach Zermatt. Das w\u00e4ren so etwa 14 km gewesen, allerdings mit ordentlich H\u00f6henmetern (die H\u00e4ngebr\u00fccke als h\u00f6chster Punkt ungef\u00e4hr 400m oberhalb von Zermatt).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium aligncenter\" src=\"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20230822\/s-h.png\" width=\"570\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>Meine Knie samt Oberschenkelmuskulatur wollten schon seit einigen Tagen nicht mehr so richtig wie mein Dicksch\u00e4del wollte, und der l\u00e4ngliche Abstieg war da eher keine gute Idee. Und so \u00fcberlegte ich beim langsamen Anstieg Richtung Gornerschlucht ob ich den Abstieg abk\u00fcrzen k\u00f6nnte, denn man kann von der Seilbahnstation Furi bis nach Zermatt runterfahren. Nur, was soll ich gegen Mittag schon wieder unten in Zermatt? Aber wenn man schon mal da ist, warum nicht die Seilbahn nach oben nehmen, wo ich doch sowieso an der Seilbahnstation vorbeilaufe? Dann guckte ich erstmal kurz nach, welches &#8222;oben&#8220; ich von dort erreichen konnte, und schwups war der urspr\u00fcngliche Plan in der Tonne gelandet: Die Seilbahn f\u00fchrt n\u00e4mlich bis auf 3000m zur Station &#8222;Trockener Steg&#8220;, und da kann man umsteigen in eine andere Seilbahn zum &#8222;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klein_Matterhorn\">Matterhorn Glacier Paradise<\/a>&#8222;, n\u00e4mlich aufs Kleine Matterhorn mit schlappen 3800irgendwas Metern. So weit oben war ich \u00fcberhaupt noch nie herumgelatscht, also musste man diese Chance mal nutzen.<\/p>\n<p><strong>Verschluchtetes Flie\u00dfgew\u00e4sser<\/strong><\/p>\n<p>Nun ging es aber trotzdem erstmal zur Gornerschlucht. Das war alles wunderprima beschildert, Verlaufen unm\u00f6glich (ich komme sp\u00e4ter nochmal auf das Thema zur\u00fcck). Man kommt dann an einem kleinen H\u00e4uschen vorbei, darf CHF 5 Eintritt l\u00f6hnen und kann sich dann die Schlucht angucken. Dabei marschiert man ungef\u00e4hr 200m \u00fcber einige in die Felswand geh\u00e4ngte Holzbohlen und vier Treppen hoch und ist dann auch schon durch. So richtig wahnsinnig spektakul\u00e4r war das jetzt nicht unbedingt, und wenn man von der anderen Seite kommt und sich dort nur die letzte Treppe anguckt hat man eigentlich auch alles gesehen (und m\u00fcsste keinen Eintritt zahlen, hrhr).<\/p>\n<p>Weiter ging es nun in Richtung Gletschergarten. Der Weg f\u00fchrte dabei steil nach oben, irgendwie muss man ja auf die H\u00f6he kommen. Zum Gl\u00fcck war ich da noch im verschatteten Wald unterwegs, nicht dass es gro\u00df was an der Schwei\u00dfproduktion ge\u00e4ndert h\u00e4tte. Kurz vor der Seilbahnstation <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Furi\">Furi<\/a> (ja, da kam man schon beim Aufstieg vorbei) kommt man dann auch noch aus dem Wald raus, da wars dann mit Schatten auch vorbei. Weiter gings also, eine Serpentine nach der anderen, sch\u00f6n ekelhaft steil nach oben. Da wei\u00df man dann, was man geleistet hat.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium aligncenter\" src=\"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20230822\/s-v.png\" width=\"570\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p><strong>Gletschergarten<\/strong><\/p>\n<p>Auf ungef\u00e4hr 2000m ist man dann in einem Waldst\u00fcck am Gletschergarten angekommen. Da steht dann ein buntes Holzschild \u00fcberm Weg, so als Eingang. Tats\u00e4chlich muss ich aber sagen, dass das alles Schiebung ist. In dem Gletschergarten werden gar keine kleinen Gletscher gez\u00fcchtet! Stattdessen kann man verschiedene ausgewaschene Steine sehen, erf\u00e4hrt was \u00fcber Gesteinsarten und die Entstehung des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Matterhorn\">Matterhorns<\/a> durch eiszeitliches Sandpapier (abrasiver Verschlei\u00df, siehe auch spanabhebende Datenverarbeitung) und dergleichen mehr. Es ist also durchaus interessant zu sehen, was das Eis vor tausenden von Jahren geformt hat und wie man die Spuren heute noch erkennen kann, wenn man denn wei\u00df wo man gucken muss.<\/p>\n<p>Eine l\u00e4ngliche Pause sp\u00e4ter &#8211; der Aufstieg war ja ordentlich anstrengend &#8211; gings dann ein St\u00fcck abw\u00e4rts in Richtung der H\u00e4ngebr\u00fccke. Die war nun wieder nicht idiotensicher ausgeschildert, so dass ich mich nat\u00fcrlich\u00a0 &#8211; Depp der ich manchmal bin &#8211; kurz verlief. Da die Br\u00fccke durchs Dickicht der B\u00e4ume aber schon zu sehen war, war schnell klar, dass ich falsch war, und im Gegensatz zum Vortag waren auch kaum unn\u00f6tige H\u00f6henmeter dabei herausgekommen.<\/p>\n<p><strong>Von der H\u00e4ngebr\u00fccke zur Seilbahn<\/strong><\/p>\n<p>Die H\u00e4ngebr\u00fccke hat ungef\u00e4hr 200m L\u00e4nge und ist damit deutlich k\u00fcrzer als die andere Br\u00fccke, die ich gut eine Woche vorher begangen war. Daf\u00fcr war hier die Aussicht spektakul\u00e4rer, zumindest in eine Richtung (in der anderen gabs nur Bergflanke zu sehen). Bl\u00f6derweise wackelte die Br\u00fccke auch ordentlich, ich war n\u00e4mlich nicht der einzige, der da dr\u00fcber wollte. Mit verkrampftem Festhalten links und rechts gings aber doch unfallfrei dr\u00fcber, sogar f\u00fcr ein Alibifoto reichte es noch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium aligncenter\" src=\"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20230822\/s-deltah.png\" width=\"570\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>Damit waren die anstrengendsten Ecken des Tages eigentlich schon geschafft, nun gings ebenso steil wieder runter in Richtung der Seilbahnstation. Inzwischen war die Temperatur schon merklich gestiegen, auf etwa 1800m \u00fcber 25 Grad zu haben ist echt etwas happig. An der Bahnstation angekommen hie\u00df es nun ein kompliziertes Ticket zu erstehen, n\u00e4mlich eine Fahrt ganz nach oben und retour, aber retour bis nach Zermatt runter. Das klappte problemlos und keine f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter sa\u00df ich in einer schicken Kabine und schwebte \u00fcber den Wolken &#8211; naja, nee, \u00fcber der Erde, aber unter den Wolken.<\/p>\n<p><strong>Hoch hinaus<\/strong><\/p>\n<p>Von der Seilbahn aus war nun auch endlich wieder das Matterhorn zu sehen &#8211; vorher war ich ja zu tief unten im Tal gewesen. Die Seilbahn gondelt da steil nach oben \u00fcber die Zwischenstation &#8222;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzsee_(Zermatt)\">Schwarzsee<\/a>&#8220; bis zur Station &#8222;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Trockener_Steg\">Trockener Steg<\/a>&#8222;. Da ist man dann schon auf 3000m und somit weit oberhalb der Baumgrenze bzw. \u00fcberhaupt der Grenze, wo noch irgendwas gr\u00fcnes w\u00e4chst. Stattdessen steht da eben ein Betonklotz mit Sonnenterrasse in einer Schotterw\u00fcste. Surreal, aber real existent. Im Winter ist das nat\u00fcrlich der Anziehungspunkt f\u00fcr alle Wintersportler, im Sommer ist es &#8222;nur&#8220; Umsteigestation, weil eh quasi jeder ganz nach oben weiterfahren will. Nur eine Handvoll Bergsteiger machte sich von dort aus auf den Weg.<\/p>\n<p>Ich stieg also auch um in eine zweite Seilbahn (Dreiseil-Umlaufbahn) mit deutlich gr\u00f6\u00dferen Kabinen (28 Pl\u00e4tze). Und die ist extrem spektakul\u00e4r. Man startet auf ca. 3000m und zun\u00e4chst geht es noch relativ nah \u00fcber der Erde entlang. Dann kommt ein Pfeiler, es gibt einen Ruck, und dann passiert ein paar Kilometer lang gar nix &#8211; die n\u00e4chste St\u00fctze ist knapp 3km weiter und 750m h\u00f6her. Man sieht die parabolische Form des H\u00f6henverlaufs auch sch\u00f6n im Diagramm (oben das erste Diagramm). Der lange Abstand der St\u00fctzen liegt an der Umgebung, man gondelt da gem\u00fctlich quer \u00fcber den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Theodulgletscher\">Theodulgletscher<\/a> (klingt schwer nach Tolkien, der Name &#8211; hat aber nix mit ihm zu tun). Und am Ende der Reise steht man auf knapp 3900m in der h\u00f6chsten Seilbahnstation der Alpen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium aligncenter\" src=\"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20230822\/t-h.png\" width=\"570\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p><strong>Vergletscherte Aussicht<\/strong><\/p>\n<p>Von der H\u00f6he hat man da erstmal noch gar nix, au\u00dfer akut d\u00fcnne Luft. Man tritt dann aber auch erstmal nur in irgendwelchen Tunneln unterm Gipfel herum &#8211; da ziehts dann auch ordentlich, Windjacke war trotz Hochsommer dann doch mal angesagt. Die Temperatur war aber immer noch knapp zweistellig \u00fcber Null. Der Weg zur Aussichtsplattform war mir dann aber auch erstmal versperrt, grade wie ich da um die Ecke kam Richtung Fahrstuhl wurde da eine Barriere aufgebaut &#8211; zum Gl\u00fcck nur tempor\u00e4r, wohl wegen ein paar Windb\u00f6en und einer fiesen Wolke. Na gut, dann eben erstmal weiter durch die Tunnel irren. Es trommelte aber nicht in der Tiefe, und raus kam ich sp\u00e4ter auch noch. Au\u00dferdem war mehr Betrieb als in Moria.<\/p>\n<p>Wie ich jetzt auf Moria komme? In den Tunneln gabs Drachen. Zwar nur aus Eis geschnitzt, aber immerhin. Und irgendwelche eisheiligen Marienstatuen. Und allerlei andere Eisschnitzereien. Da hat man also tats\u00e4chlich ein paar Tunnel in den Gletscher gekratzt und nun marschieren da Touristenhorden durch. So kann man den Gletscher nat\u00fcrlich auch von innen her zum Abschmelzen bringen, in den Tunneln war die Temperatur bei etwa 5 Grad \u00fcber Null.<\/p>\n<p>Nun konnte man am s\u00fcdlichen Ende des Tunnels (am n\u00f6rdlichen ist die Seilbahn und der Fahrstuhl zur Aussichtsplattform) noch nach drau\u00dfen, auf den Gletscher. Das ist n\u00e4mlich ein ganzj\u00e4hrlich ge\u00f6ffnetes Skigebiet. Und einige besonders Wahnsinnige waren da auch am Herumrutschen auf ihren Wachsbrettern. Ich hingegen lief nur ein paar Dutzend Meter \u00fcbers den weichen Schnee. Das Laufen auf diesem rutschigen Untergrund tat meinen Knien aber \u00fcberhaupt nicht gut, so dass ich mir erstmal eine ruhige Ecke suchte, mich auf einen Stein setzte, nach Luft schnappte und die Aussicht Richtung Italien und Frankreich bestaunte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium aligncenter\" src=\"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20230822\/t-v.png\" width=\"570\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>Eine reichliche Viertelstunde sp\u00e4ter wurde mir der Stein zu ungem\u00fctlich, also guckte ich nochmal, ob nun die Aussichtsplattform wieder ge\u00f6ffnet war. War sie tats\u00e4chlich. Also alle Mann (und Frauen und Kinder) rein in den viel zu kleinen Fahrstuhl, 15 Sekunden nach oben fahren und dort dann rauspurzeln. Ich w\u00e4r ja Treppe gestiegen, aber das gabs da nicht.<\/p>\n<p>Nun war also tats\u00e4chlich Aussicht angesagt, jedenfalls gr\u00f6\u00dftenteils. Zun\u00e4chst mal standen viel depperte Touristen d\u00e4mlich in der Gegend rum und sich gegenseitig im Bild. Mit etwas Geduld konnte man dann aber doch mal Fotos <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Breithorn\">vom h\u00f6chsten Breithorn der Alpen<\/a> &#8211; Name vs. Sammelbezeichnung und so &#8211; (in Richtung Osten), Matterhorn (v\u00f6llig un\u00fcblicher Winkel, Blick Richtung Nordosten, also S\u00fcdwand), <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mont_Blanc\">Mont Blanc<\/a> (70km weg Richtung Westen und leider von Wolken halb verdeckt) und Gletscherskipiste im S\u00fcden. Ganz nebenbei sieht man da nat\u00fcrlich drei Dutzend 4000er, mehrere Gletscher bzw. das was davon noch \u00fcbrig ist, und \u00fcber allem wacht eine riesengro\u00dfe Jesus-Statue, die man an die Aussichtsplattform genagelt hat &#8211; muss man nicht verstehen. Mit weniger Wolken k\u00f6nnte man im Norden noch bis zu Eiger\/M\u00f6nch\/Jungfrau gucken, aber da waren dann doch einzelne Wolken im Weg. Man kann halt nicht alles haben, aber beeindruckend ist die Aussicht auf jeden Fall, und ich war sehr froh, dass ich diesen morgendlichen Geistesblitz hatte.<\/p>\n<p><strong>Abw\u00e4rts gehts<\/strong><\/p>\n<p>Nach ziemlich genau zwei Stunden ging es nun wieder abw\u00e4rts, und zwar so richtig &#8211; also bis hinunter nach Zermatt. Das dauert eine knappe halbe Stunde, ich machte noch eine kurze Pause an der Umsteigestation, um ein paar Fotos zu machen und kam so auf eine reichliche halbe Stunde. Unterwegs teilte ich mir die Gondel mit einem \u00e4lteren Ehepaar aus New York City, die m\u00e4chtig begeistert von der Landschaft waren (gut, wer w\u00e4re das dort nicht?). Unterhalb von 2500m wars dann endg\u00fcltig zu warm f\u00fcr die Jacke, in Zermatt angekommen waren \u00fcber 30 Grad&#8230;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium aligncenter\" src=\"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20230822\/t-deltah.png\" width=\"570\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>Ich schleppte mich also gem\u00fctlich durch die &#8222;Innenstadt&#8220;, kaufte noch ein extra Sixpack Rivella (ich hab heute die vorletzte Flasche geleert) und begab mich dann zur\u00fcck ins Hotel. Bis zum Abendessen war noch Zeit &#8211; es war jetzt gegen halbdreiviertel Vier am Nachmittag &#8211; und so begab ich mich erneut in Richtung Swimmingpool. Das Schwimmen ging eher schlecht als recht, meine Knie und vor allem die Beinmuskulatur machten \u00fcberhaupt nicht mehr das was ich wollte&#8230; Au\u00dferdem war der Pool heute wesentlich besser besucht als am Vortag. Am meisten gingen mir drei fette englische Schwabbelquallen auf den Keks, die das Wasser im Jacuzzi verdr\u00e4ngten, lautstark dummes Zeug sabbelten und dazu Bier aus der Dose tranken. Daneben gabs ruhige Asiaten und eine Horde junger Kerle, die sich gegenseitig im Dauertauchen \u00fcberbieten wollten &#8211; nuja. Zumindest war das Wasser eine willkommene Abk\u00fchlung an dem hei\u00dfen Tag.<\/p>\n<p>Ich schnarchte noch eine kurze Runde und begab mich dann wieder in Richtung der verschiedenen Fresstempel. Diesmal gings in ein gro\u00dfes italienisches Restaurant, wo ich mich mit Pizza und Wein abf\u00fcllte und das ganze dann (war ja letzter Tag vor der Abreise) mit einem Eisbecher runtersp\u00fclte. Die Bedienung war dezent \u00fcberfordert, was aber wohl daran lag, dass der Mensch sich um zu viele Tische gleichzeitig k\u00fcmmern musste. Das Essen war trotzdem lecker, und nach dem fetten Anstieg am Morgen hatte ich mir das ja auch hart erarbeitet.<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich und beinahe unerwartet war der Urlaub dann auch viel zu schnell wieder vorbei, am n\u00e4chsten Morgen ging es ziemlich p\u00fcnktlich wieder nach Hause. Dabei erlebte ich dann auch noch allerlei Abenteuer, aber das ist dann etwas f\u00fcr die n\u00e4chsten Eintr\u00e4ge.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am letzten Urlaubstag vor der R\u00fcckreise gab es &#8211; quasi als abschlie\u00dfendes Highlight &#8211; nochmal was ganz besonderes. Und das war eigentlich \u00fcberhaupt nicht geplant, woran man sieht, dass der beste Plan f\u00fcr die Tonne ist, wenn man ihn durch einen spontanen Geistesblitz ersetzt. 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