{"id":458,"date":"2008-08-25T17:05:53","date_gmt":"2008-08-25T16:05:53","guid":{"rendered":"http:\/\/uwe.s2000.ws\/?p=458"},"modified":"2020-02-11T19:02:32","modified_gmt":"2020-02-11T18:02:32","slug":"urlaubsblogging-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2008\/08\/25\/urlaubsblogging-teil-2\/","title":{"rendered":"Urlaubsblogging (Teil 2)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Montag<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr den heutigen Tag stand ein Besuch in Stralsund auf dem Programm. Das bedeutete zun\u00e4chst mal, dass wir bereits halb sieben aufstehen mussten (nachdem wir gestern nach dem Ansehen von Lost In Translation p\u00fcnktlich schlafen gegangen waren), die Fahrt mit der Bahn dauert n\u00e4mlich etwas \u00fcber zwei Stunden. Andererseits kostet die Fahrkarte als Spezial-Familien-Tagesticket exakt 20 EUR (f\u00fcr zwei Personen und nicht vorhandene Kinder die ganze Strecke bis Stralsund und zur\u00fcck &#8211; was kostet noch gleich der Sprit?). Jedenfalls waren wir dann problemlos gegen kurz vor 10 in Stralsund angekommen.<!--more--><\/p>\n<p>Auf dem Besuchsplan standen konkreterweise das Meeresmuseum und das <a href=\"http:\/\/www.ozeaneum.de\/\">Ozeaenum<\/a> am Hafen. In Ermangelung eines Stadtplanes und des Fehlens brauchbarer Beschilderung stiefelten wir planlos durch die Gegend und landeten am Ende direkt am Hafen und somit am Ozeaenum. Getreu der alten Feststellung, dass wo immer eine Schlange ist, man sich anstellen kann, weil es vorne Bananen oder wenigstens frischen Fisch gibt, warteten wir ungef\u00e4hr 10 Minuten und kauften die Tickets sowie eine Fotoerlaubnis.<\/p>\n<p>Das Ozeaenum selbst war in erster Linie eins: dunkel. Teilweise zu dunkel, so dass man nicht mal die Beschriftungen der Exponate lesen konnte. Andererseits waren die Aquarien durchaus sehenswert, ebenso diverse ausgestopfte Schuppenviecher. Ebenfalls beeindruckend waren die lebensgro\u00dfen Modelle verschiedener Walarten, darunter ein Blauwal (mit viel Werbung f\u00fcr Greenpeace und gegen Walfang und so). Wieder drau\u00dfen angekommen wurde noch kurz die riesige <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Strelasundquerung\">Strelasundbr\u00fccke<\/a> bestaunt, bevor es erneut in Richtung Altstadt ging.<\/p>\n<p>Die Beschilderung in der Stadt war reichlich chaotisch, ich hatte auch nicht meinen besten Tag, was die Orientierung angeht (und das, wo ich doch in der Branche aktiv bin&#8230;). Mein Bruder war besser drauf, so dass wir am Ende doch das Meeresmuseum fanden. Dort erlebten wir den gr\u00f6\u00dften Bl\u00f6dsinn des Tages (wenn nicht der Woche). Wir hatten ja bereits im Ozeaenum Kombitickets gekauft, die auch im Meeresmuseum g\u00fcltig sind, also gingen wir direkt zum Eingang. Die Dame am Empfang hielt uns dann erstmal unh\u00f6flich auf und schickte uns zur Information, wo wir unsere Kombieintrittskarten umtauschen mussten in andere (unterschriebene) Tickets, die dann von besagter Empfangsdame abgerissen wurden. Na was bittesch\u00f6n soll das denn? Da macht man einen Haufen Zeugs in Zusammenarbeit mit Greenpeace, nur um dann Kombitickets zu benutzen, die im Meeresmuseum gegen zus\u00e4tzliche Papierschnipsel getauscht werden m\u00fcssen? Bl\u00f6dsinn im Quadrat sowas&#8230;<\/p>\n<p>Der \u00c4rger hielt jedoch nur kurz, wir beguckten dann ausgestopfte Fische, Schiffsmodelle und diverses anderes Zeugs sowie weitere deutlich besser beleuchtete Aquarien. Danach hatten wir dann genug Fisch gesehen f\u00fcr heute und begaben uns zur\u00fcck Richtung Bahnhof, mit Umweg \u00fcber einen Supermarkt. Der Zug hatte dann wegen Bauarbeiten ganz schnell 14 Minuten Versp\u00e4tung, das Umsteigen (raus aus dem Zug, einmal quer \u00fcber den Bahnsteig kullern und rein in den anderen Zug) klappte trotzdem.<\/p>\n<p>Die Fahrt war dann trotzdem sehr nervenzehrend, da unter anderem eine gr\u00f6\u00dfere Truppe kleiner Kinder mitsamt Erzieher unterwegs waren, was eine entsprechende Grundlautst\u00e4rke zur Folge hatte. Ich \u00fcbert\u00f6nte das mit Solar Music (zum zweieinhalbten Mal heute, am Morgen waren die Akkus nach den ersten 20 Minuten leer), mein Bruderherze klappte sein imagin\u00e4res Taschenmesser auf und zu und regte sich anschlie\u00dfend beim Abwaschen wieder ab, w\u00e4hrend ich noch fix einkaufte und die exakt \u00fcber Usedom herumwuselnde Regenwolke begutachtete&#8230;<\/p>\n<p>Nachher gibts noch Essen, anschlie\u00dfend werd ich den Feiertag noch bei nem Film mit zwei Glas Wein begie\u00dfen und dann p\u00fcnktlich ins Bett fallen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montag F\u00fcr den heutigen Tag stand ein Besuch in Stralsund auf dem Programm. Das bedeutete zun\u00e4chst mal, dass wir bereits halb sieben aufstehen mussten (nachdem wir gestern nach dem Ansehen von Lost In Translation p\u00fcnktlich schlafen gegangen waren), die Fahrt mit der Bahn dauert n\u00e4mlich etwas \u00fcber zwei Stunden. 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