{"id":4508,"date":"2023-09-09T18:34:26","date_gmt":"2023-09-09T16:34:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/?p=4508"},"modified":"2023-09-09T18:34:26","modified_gmt":"2023-09-09T16:34:26","slug":"tessin-sehen-und-schwitzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2023\/09\/09\/tessin-sehen-und-schwitzen\/","title":{"rendered":"Tessin sehen und schwitzen"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem eher kurzen und wenig anstrengenden Sonntagsspaziergang von Zermatt nach Randa f\u00fchrte mich die n\u00e4chste Tour ins Tessin. Und das wurde eine \u00fcberraschend anstrengende Angelegenheit. Aber der Reihe nach&#8230;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Aufgrund der topographischen Gegebenheiten f\u00fchrt die schnellste Verbindung zwischen Wallis und Tessin \u00fcber <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Domodossola\">Domodossola<\/a>. Das wiederum liegt in Italien. Die entsprechenden Zugverbindungen sind allerdings im Schweizer Tarif inkludiert, eben weil es die beste Verbindung ist. Das hei\u00dft nicht, dass die Verbindung wirklich schnell ist (locker \u00fcber 2h Fahrzeit f\u00fcr eine Strecke von nicht mal 75km Luftlinie), aber ich war ja im Urlaub und nicht auf der Flucht. Und so lautete der Tagesplan: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Simplontunnel\">Simplontunnel<\/a> von innen bestaunen, in Italien umsteigen und dann ins <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanton_Tessin\">Tessin<\/a> furzen (die Bahngesellschaft hei\u00dft <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ferrovie_autolinee_regionali_ticinesi\">Ferrovie autolinee regionalesi ticinesi<\/a>, kurz FART&#8230;)<\/p>\n<p><strong>Brig-Domodossola-Camedo (73.2km, \u2197692m, \u2198799m)<\/strong><\/p>\n<p>Der Tag begann also wie die vorherigen Tage auch mit der Erst\u00fcrmung des Fr\u00fchst\u00fccksbuffets. Der Wetterbericht sah besser aus als an den vorherigen Tagen, im Tessin sollte es Wolken geben, die Temperaturen waren dort auch mit vergleichsweise ertr\u00e4glichen 25 Grad angesagt. Am Vorabend hatte es laut Nachrichten dort auch gr\u00f6\u00dfere Gewitter gegeben. Das klang soweit alles erstmal nicht verkehrt, also ging es wie gewohnt zum Bahnhof mit dem obligatorischen Besuch des Supermarkts zwecks Getr\u00e4nkeversorgung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium aligncenter\" src=\"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20230814\/s-h.png\" width=\"570\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>Und dann konnte es eigentlich losgehen. Die Fahrt nach Italien sollte mit einem IC Richtung <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mailand\">Mailand<\/a> stattfinden, der dann auch p\u00fcnktlich am Bahnsteig eintraf. Ich suchte mir einen Platz, und dann passierte&#8230; nix. Es gab eine Durchsage, dass sich die Weiterfahrt aufgrund eines technischen Problems um wenige Minuten verz\u00f6gern w\u00fcrde. Ich sah in Gedanken schon meinen Anschluss in Domodossola davonfahren (als Deutscher ist man ja von der Bahn Kummer gewohnt). Mit etwa acht Minuten Versp\u00e4tung gings dann los und ich konnte den ersten Punkt des Tages abhaken: Simplontunnel von innen begucken.<\/p>\n<p>Besagter Tunnel ist mit 19.8km ja einer der l\u00e4ngsten Tunnel der Alpen und war zur Er\u00f6ffnung 1905 bis in die 80er Jahre hinein der l\u00e4ngste Eisenbahntunnel der Erde. L\u00e4ngere Tunnel gibt es inzwischen als Basistunnel in den Alpen, oder als Unterquerung von Meerengen (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eurotunnel\">Eurotunnel<\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Seikan-Tunnel\">Verbindung von Honshu und Hokkaido<\/a> in Japan) oder auch (so wirds von Wikipedia gez\u00e4hlt) in diversen U-Bahn-Netzen (das finde ich aber irref\u00fchrend, weil man da den Tunnel \u00fcber Abzweigungen im Zweifelsfall eher verlassen kann). Wie auch immer, diese ganzen neueren Tunnel sind technisch auf ganz anderem Niveau gebaut worden, was die Arbeiter da vor inzwischen 130 Jahren in den Fels gehauen haben ist nochmal eine ganz andere Leistung. Davon kriegt man freilich nicht viel mit wenn man im Zug sitzt, man rauscht halt durch ne R\u00f6hre, in der Schweiz rein und nach neun Minuten in Italien wieder raus. Und ganz ohne Grenzkontrolle.<\/p>\n<p>Die Versp\u00e4tung wurde bis Domodossola gehalten, ich hatte statt einer knappen Viertelstunde also nur noch f\u00fcnf Minuten zum Umsteigen. Das war aber auch kein Problem, der Weg ist klar und deutlich beschildert. Die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Societ%C3%A0_subalpina_di_imprese_ferroviarie\">SSIF<\/a> (Societ\u00e0 subalpina di imprese ferroviarie) hat ihren Bahnhof direkt unter dem Bahnhof Domodossola und quer zu dessen Fahrtrichtung. Und von hier f\u00e4hrt eine Schmalspurbahn in Richtung <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Locarno\">Locarno<\/a>. Ab der Schweizer Grenze wird das dann <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Centovallibahn\">Centovallibahn<\/a> genannt und von der FART betrieben. Kompliziertes Gebilde, das alles.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium aligncenter\" src=\"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20230814\/s-v.png\" width=\"570\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>Diese Bahn ist eine echte Bummelbahn, Blumenpfl\u00fccken w\u00e4hrend der Fahrt klappt nur nicht, weil man a) die Fenster nicht \u00f6ffnen kann und b) man so hart am Berghang unterwegs ist dass es da keine Blumen zu pfl\u00fccken gibt. Die Strecke wurde in steilste Felsw\u00e4nde gemei\u00dfelt und so kurvt man da mit einem Affenzahn von 30 Sachen von Kuhkaff zu Kuhkaff und \u00fcberwindet dabei mehr als 600m H\u00f6henunterschied. Das ist ein echtes Erlebnis, sollte man mal mitgefahren sein, zumal es auch einige spektakul\u00e4re Aussichten und Br\u00fccken unterwegs zu bestaunen gibt.<\/p>\n<p><strong>Camedo-Intragna (11.7km, \u2197550m, \u2198761m)<\/strong><\/p>\n<p>Meine Wanderung begann nun nach dieser spektakul\u00e4ren Anreise am ersten Schweizer Bahnhof der Strecke, in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Camedo\">Camedo<\/a>. Zun\u00e4chst fielen mir sofort zwei Dinge auf: Erstens ist das Tessin italienisch gepr\u00e4gt, d.h. man sagt statt &#8222;Gr\u00fcezi&#8220; eben &#8222;Buon giorno&#8220;. Au\u00dferdem unterscheiden sich die Geb\u00e4ude in ihrer Bauweise erheblich &#8211; im Wallis dominiert Holz als Baustoff, im Tessin wurde traditionell mit Stein gebaut. Zweitens hatte der Wetterbericht insofern Recht, als dass es ziemlich bedeckt war. Daf\u00fcr war die Luftfeuchtigkeit am Anschlag. Ich schmierte mich mal vorsichtshalber trotzdem mit Lichtschutzfaktor ein, man kann ja nie wissen. Und dann gings los.<\/p>\n<p>Die erste Teiletappe f\u00fchrte mich durch einige Gassen und Hinterh\u00f6fe von Camedo den Berg hinauf zur Stra\u00dfe Richtung <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Borgnone\">Borgnone<\/a>. Da hat man dann schon mal die ersten dreistelligen H\u00f6henmeter eingesammelt. Hinter Borgnone (drei H\u00e4user und ein Kirchturm&#8230;) begann dann er eigentliche Wanderweg. Entlang alten S\u00e4umerpfaden f\u00fchrt die &#8222;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Via_del_Mercato\">Via del Mercato<\/a>&#8220; in Richtung Locarno. Der Weg selbst entpuppte sich als eher schweres Gel\u00e4uf: Zahllose Treppenstufen aus grobem Stein, der obendrein aufgrund der Gewitter vom Vortag stellenweise noch feucht und rutschig war, dazu viele Wurzeln als Fu\u00dfangeln. Man musste bei jedem Schritt genau aufpassen wo man hintrat. Zum Ausgleich gabs dann auch keine Aussicht ins Tal, da waren n\u00e4mlich zahllose B\u00e4ume im Weg. Immerhin hielten die Wolken die Sonne ab.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium aligncenter\" src=\"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20230814\/s-deltah.png\" width=\"570\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>Der Weg folgt der Topographie des Gel\u00e4ndes, und das hei\u00dft: es geht immer hoch und runter. Bei jedem Seitental, dass irgendein Bergbach herausgewaschen hat, geht es etliche Stufen hinunter, nur um auf der anderen Seite wieder hochklettern zu d\u00fcrfen. Das schlug dann irgendwann schon auf meine Laune als Wanderer, weil ich von der Plackerei nix hatte, au\u00dfer dass mir der Schwei\u00df in Str\u00f6men herunterlief. Bl\u00f6derweise verdunstete er aufgrund der Luftfeuchtigkeit nicht so wirklich, womit die K\u00fchlwirkung nicht vorhanden war und ich nat\u00fcrlich noch mehr schwitzte. Gegen Mittag taten sich dann zu allem \u00dcberfluss auch noch L\u00fccken in den Wolken auf, so dass die Sonne ab da immer st\u00e4rker auf den Wald knallte und die Temperaturen sich dann doch wieder der 30-Grad-Marke n\u00e4herten.<\/p>\n<p>Vor <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Verdasio\">Verdasio<\/a> machte ich dann erstmal eine l\u00e4ngere Pause, nur um danach weiter den Berg hoch stiefeln zu d\u00fcrfen. Unterwegs kam ich dort dann auch an diversen Alt\u00e4ren vorbei, die irgendwelchen mir nicht gel\u00e4ufigen Heiligen gewidmet sind. Das ist schon schr\u00e4g f\u00fcr mich als unbedarften Wanderer: Da marschiert man nichtsahnend durchs Unterholz und pl\u00f6tzlich steht da in der Mitte vom Nirgendwo ein Altar, komplett mit Inschriften und Bemalung und allem drum und dran. Auf der ganzen Wanderung kam ich bestimmt an einem Dutzend solcher Alt\u00e4re vorbei, einige schon in schlechtem Zustand, andere aber frisch restauriert.<\/p>\n<p>Auf jeden Fall ging es nach Verdasio immer weiter den Berg hinauf. Das alleine war schon \u00e4tzend, aber anhand des Blicks ins Tals wusste ich ja, wo die Bahnlinie unter mir verlief und dass ich da auch wieder runter musste&#8230; Nach weiterem Auf und Ab kam ich schlie\u00dflich oberhalb von Corcapolo auf einer asphaltierten Stra\u00dfe heraus, die nun in gleichm\u00e4\u00dfigem Gef\u00e4lle zur Hauptstra\u00dfe Richtung <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Intragna_TI\">Intragna<\/a> f\u00fchrte. Der Wanderweg f\u00fchrt dann theoretisch \u00fcber Pila nach Intragna hinunter, das war mir angesichts des inzwischen ausgebrochenen Hochsommers und meines Zustandes (alle Klamotten durchgeschwitzt, die Hose dadurch doppelt so schwer geworden und au\u00dferdem langsam knapp werdende Getr\u00e4nkevorr\u00e4te) zu viel, ich wollte nur noch zum Bahnhof Intragna.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium aligncenter\" src=\"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20230814\/t-h.png\" width=\"570\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>Der ausgeschilderte Weg dahin tat dann alles, um mich von der Hauptstra\u00dfe fernzuhalten: Ich latschte durch enge Gassen, \u00fcber diverse Treppen, die die Serpentinen der Stra\u00dfe abk\u00fcrzten und durfte dann noch die Bahnstrecke unterqueren, eine abenteuerlich aussehende uralte Steinbr\u00fccke \u00fcber den\/die\/das Riale di Mulitt \u00fcberqueren, nur um dann vorbei an Weinreben noch einmal die Bahnstrecke zu queren und zur Hauptstra\u00dfe hinaufzusteigen. Wer auch immer den Weg ausgeschildert hat, er hatte den Plan, die Wanderer zu \u00e4rgern. Immerhin kam ich aber auch am letzten Geldautomat der Schweiz vorbei (also zumindest wenn man von Intragna in Richtung Westen bzw. Italien f\u00e4hrt&#8230;).<\/p>\n<p>Kurz vor 15 Uhr hatte ich dann das Ziel in Sicht: Den Bahnhof von Intragna. Ich war fix und alle, hatte zum Gl\u00fcck noch ein paar Getr\u00e4nke und konnte nach einigen Minuten auch langsam anfangen, den Ausblick aufs Bahnhofsrestaurant zu genie\u00dfen, komplett mit Palmen und so. Ist halt schon nochmal was anderes als auf der Nordseite des Simplon. Erfreulicherweise sollte nur wenige Minuten sp\u00e4ter auch ein Zug in Richtung Domodossola fahren, ich hatte das also ziemlich perfekt getroffen, so zeitlich gesehen.<\/p>\n<p><strong>Intranga-Domodossola-Brig (81.5km, \u2197917m, \u2198616m)<\/strong><\/p>\n<p>Besagter Zug nach Domodossola war \u00fcberraschend voll. Ich wei\u00df jetzt nicht obs daran lag, dass der Gotthard-Basistunnel ja gesperrt war und deswegen einige Verbindungen in den Schweizer Norden einfach \u00fcber den Simplon schneller waren, oder obs ganz normaler Ausflugsverkehr war, auf jeden Fall war der Zug auch in der ersten Klasse sehr gut besucht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20230814\/t-v.png\" alt=\"\" width=\"570\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>\u00c4rgerlicherweise lag das zum Teil an der Schaffnerin, die f\u00fcr sich und ihren Koffer mal eben ein Viererabteil blockierte und mir das dann auch wort- und gestenreich auf italienisch klarzumachen versuchte. Ich nickte nur und suchte mir den letzten verbliebenen Platz. Sie gestikulierte weiter und wollte mir dann schlu\u00dfendlich auf Englisch erkl\u00e4ren, dass am anderen Ende des Zuges auch ein Abteil der ersten Klasse w\u00e4re, wo ich mehr Platz finden w\u00fcrde. Ich meinte dazu sinngem\u00e4\u00df dass ich ja jetzt einen Platz h\u00e4tte und nicht unbedingt durch den ganzen Zug turnen will. Nachdem dann die Fahrkartenkontrolle mit einigen Hindernissen (ihr Leseger\u00e4t wollte den QR-Code nicht gleich scannen) \u00fcberstanden war, konnte ich mich auch dem entspannten Teil der Fahrt in Form von &#8222;vorbeiziehende Landschaft beglotzen&#8220; widmen. Aber ehrlich, ist es so schwierig, seine Aktentasche im Kabuff beim Fahrer abzustellen? Sie musste eh bei jedem Halt aussteigen und das Abfahrtssignal geben, also wozu braucht die Tasche dann vier Sitzpl\u00e4tze?<\/p>\n<p>Die Fahrt nach Domodossola dauerte ungef\u00e4hr 90 Minuten, dort war dann wieder direkt Anschluss an einen IC Richtung Norden. Zum Gl\u00fcck hatte der Triebwagen bis Domo keine Klimaanlage (oder diese war nicht auf K\u00fchlschranktemperatur eingestellt). Meine vollgeschwitzten Klamotten trockneten nur sehr langsam, so richtig \u00e4tzend wurde es dann ab Domo im IC, denn dessen Klimaanlage funktionierte allerbestens. Es war zwar nett, quasi den ganzen Wagen f\u00fcr mich alleine zu haben, aber mit kalten nassen klebrigen Klamotten herumzusitzen ist echt nichts, was ich weiterempfehlen kann.<\/p>\n<p>Meine Knie waren nach der Tour ebenfalls nicht allzu erfreut \u00fcber die Anstrengung, das Aufstehen zum Aussteigen in Brig wurde zum Kraftakt. Jaja, mimimi, ich bin ein Weichei. In Brig war jedenfalls wieder astreiner Sonnenschein angesagt, so dass ich mich nach erneuter Aufstockung des Getr\u00e4nkevorrats zur\u00fcck ins Hotel trollte und dort erstmal meine Hosen auswringen musste. In weiser Voraussicht hatte ich auf den \u00fcber 20 Jahre alten Rat eines Professors aus meiner Studienzeit geh\u00f6rt: &#8222;Der Trend geht zur Zweithose&#8220;. Derlei ausgestattet stand dann auch der Wanderung am n\u00e4chsten Tag nichts im Wege.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium aligncenter\" src=\"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20230814\/t-deltah.png\" width=\"570\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>Fazit: Eine verdammt anstrengende Wanderung \u00fcber Stock und Stein auf einem nicht unbedingt gut ausgebauten Weg (Sitzb\u00e4nke sucht man dort bspw. vergebens, man hat nur einige wenige M\u00f6glichkeiten zum Einkehren, z.B. in Verdasio). Die Aussicht ist selbst von der Bahnlinie aus besser, weil da weniger B\u00e4ume die Sicht versperren, und das Wetter tat ein \u00dcbriges dazu, dass ich diese Wanderung als &#8222;reichlich \u00e4tzend und nicht unbedingt wiederholenswert&#8220; abspeichern werde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem eher kurzen und wenig anstrengenden Sonntagsspaziergang von Zermatt nach Randa f\u00fchrte mich die n\u00e4chste Tour ins Tessin. 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