{"id":4497,"date":"2023-09-06T23:45:47","date_gmt":"2023-09-06T21:45:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/?p=4497"},"modified":"2023-09-11T19:41:59","modified_gmt":"2023-09-11T17:41:59","slug":"abgekuerzter-sonntagsspaziergang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2023\/09\/06\/abgekuerzter-sonntagsspaziergang\/","title":{"rendered":"Abgek\u00fcrzter Sonntagsspaziergang"},"content":{"rendered":"<p>Die Wettervorhersage versprach schon wieder absolutes Kaiserwetter mit weit \u00fcber 30 Grad bei wolkenlosem Sonnenschein. Das bedeutete nat\u00fcrlich, dass ich mich mit Getr\u00e4nken f\u00fcr die Wanderung versorgen musste. Nun gabs da nur ein klitzekleines Problem: In der Schweiz haben wie auch in vielen anderen L\u00e4ndern die L\u00e4den sonntags zu. Mit Ausnahmen. Und genau diese wollte ich nutzen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Brig-Zermatt (43.6km, \u2197957m, \u219848m)<\/strong><\/p>\n<p>Die grundlegende Idee war, dass in einem Touristenhotspot wie <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zermatt\">Zermatt<\/a> noch am ehesten eine Chance besteht, auch sonntags einen ge\u00f6ffneten Laden zu finden. Also wurde wie schon in den vergangenen Tagen ge\u00fcbt als allererste Amtshandlung des Tages das Fr\u00fchst\u00fccksbuffet um Wurstbrot und R\u00fchrei erleichtert, was dann mit O-Saft und Kaffee runtergesp\u00fclt wurde. Anschlie\u00dfend marschierte ich zum Bahnhof. Ich h\u00e4tte beinahe noch den abfahrbereiten Zug nach Zermatt erwischt, der vor meiner eigentlich geplanten Verbindung fahren sollte, aber aus Prinzip wird im Urlaub keinem Zug hinterhergerannt, wenn 20 Minuten sp\u00e4ter der Zug f\u00e4hrt, den man sowieso geplant hatte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium aligncenter\" src=\"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20230813\/s-h.png\" width=\"570\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>Der f\u00fcr mich relevante Zug fuhr auch schon wenige Minuten sp\u00e4ter ein und hatte dann erstmal reichlich zehn Minuten Aufenthalt. Das hatte ich ja an den Vortagen alles schon zur Gen\u00fcge ausgeknobelt und konnte mir so ganz in Ruhe einen sch\u00f6nen Sitzplatz in Fahrtrichtung links suchen &#8211; die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brig-Visp-Zermatt-Bahn\">Strecke nach Zermatt<\/a> steigt ja am rechten Berghang nach oben, das hei\u00dft links gibts die Aussicht und rechts nur Berg.<\/p>\n<p>Die ersten paar Kilometer geht es aber erstmal v\u00f6llig unspektakul\u00e4r neben der gro\u00dfen Eisenbahn entlang nach <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Visp\">Visp<\/a>, immer sch\u00f6n im Tal. Direkt nach dem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bahnhof_Visp\">Bahnhof Visp<\/a> beschreibt die Strecke eine scharfe 90-Grad Linkskurve nach S\u00fcden und biegt ins <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vispertal\">Vispertal<\/a> ein, benannt nach der Vispa, dem Bach, der dieses s\u00fcdliche Seitental in Richtung Rhone entw\u00e4ssert. Bis kurz vor <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stalden_VS\">Stalden-Saas<\/a> passiert da auch noch nicht viel, man f\u00e4hrt am Ufer des Flie\u00dfgew\u00e4ssers entlang, \u00fcberquert selbiges und ab da wirds dann spannend. Denn die bis jetzt nur moderat ansteigende Strecke muss auf den verbleibenden Kilometern noch knapp 1000 H\u00f6henmeter \u00fcberwinden. Die dabei vorkommenden Steigungen bis 125 Promille schafft man nur mit Zahnradhilfe (zum Vergleich: die gro\u00dfe Eisenbahn geht auf normalen Strecken bis etwa 25 Promille, die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berninabahn\">Berninabahn<\/a> als eine der steilsten Adh\u00e4sionsbahnen der Welt bis 70 Promille).<\/p>\n<p>In Stalden-Saas teilt sich das Tal, das \u00f6stliche Tal f\u00fchrt nach <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Saas-Fee\">Saas-Fee<\/a>, das westliche nach Zermatt, beide ausgewaschen von den Abfl\u00fcssen der Schneeschmelze und der Gletscher weiter oben. Hier flie\u00dfen nun die Mattervispa und die Saaservispa zusammen. Die Bahnstrecke folgt der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mattervispa\">Mattervispa<\/a>, die hier eine der tiefsten Schluchten der Schweiz gegraben hat. Die Bahntrasse klebt rund 100m \u00fcber dem Talgrund an einer steilen Felswand, was spektakul\u00e4re Blicke in die Tiefe erlaubt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium aligncenter\" src=\"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20230813\/s-v.png\" width=\"570\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>Bis <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/St._Niklaus_VS\">St. Niklaus<\/a>, ungef\u00e4hr 10 km weiter, hat man bereits die H\u00e4lfte der H\u00f6henmeter \u00fcberwunden. Links und rechts t\u00fcrmen sich die ersten 3000er auf, und dann weitet sich das Tal etwas und gibt erstmals den Blick frei in Richtung S\u00fcden, wo mehrere Dutzend 4000er in der Gegend herumstehen. Zwischen St. Niklaus und Randa geht es gr\u00f6\u00dftenteils eher gem\u00e4chlich bergan, erst kurz vor Randa folgt ein neuer Zahnstangenabschnitt. Da ist man dann schon auf ungef\u00e4hr 1400m H\u00f6he angekommen.<\/p>\n<p>Bei <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Randa_VS\">Randa<\/a> ist auch ein <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brig-Visp-Zermatt-Bahn#Der_Bergsturz_von_Randa\">gro\u00dfer Bergsturz<\/a> zu bewundern, eine Ger\u00f6llhalde, die 1991 nach dem Abbrechen einer Bergflanke entstand. Die Bahn f\u00fchrt im gro\u00dfen Bogen um diese Ger\u00f6llhalde herum, bevor es nun in vergleichsweise flotter Fahrt nach T\u00e4sch weitergeht. Hier ist es nun ein ganz entspanntes Hochtal, vergleichbar mit dem Goms bei Oberwald, nur eben deutlich h\u00f6her und deutlich schmaler. Der Talboden hingegen ist recht eben und l\u00e4dt zum Wandern und Mountainbiken ein.<\/p>\n<p>In <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/T%C3%A4sch\">T\u00e4sch<\/a>, rund 5km vor Zermatt, ist dann die Welt f\u00fcr Autofahrer zuende. Zermatt ist autofrei, Autofahrer m\u00fcssen ihre Blechkalesche in T\u00e4sch im Parkhaus abstellen und einen der sehr h\u00e4ufig verkehrenden Shuttlez\u00fcge nach Zermatt nehmen. Mich als Bahnfahrer tangiert das nicht, die weitere Strecke bis nach Zermatt ist nun allerdings extrem gut ausgebaut und erinnert von der Zugdichte eher an eine Stra\u00dfenbahnlinie.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium aligncenter\" src=\"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20230813\/s-deltah.png\" width=\"570\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>Ein letzter Zahnstangenabschnitt kurz vor Zermatt bringt den Zug dann auf die Zielh\u00f6he von 1600m, und ganz kurz vorm Bahnhof Zermatt wird (wenn man den richtigen Blickwinkel erhascht und das Wetter mitspielt) dann auch das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Matterhorn\">Matterhorn<\/a> sichtbar. Da muss man allerdings ordentlich den Hals verrenken, ein wesentlich entspannterer Blick bietet sich wenn man vom Bahnhof Zermatt aus einfach mal 200m zur Mattervispa r\u00fcberl\u00e4uft. Anyway, der Zug war p\u00fcnktlich in Zermatt, dort war massiv viel Betrieb und ich konnte mich tats\u00e4chlich mit Getr\u00e4nken eindecken. Nun konnte die eigentliche Wanderung beginnen.<\/p>\n<p><strong>Zermatt-Randa (10.9km, \u2197308m, \u2198492m*)<\/strong><\/p>\n<p>*Die H\u00f6henwerte kommen mir \u00fcbertrieben vor, da spielt mir sicher die Genauigkeit der Aufzeichnung einen Streich. Durch die umliegenden 4000er und den stellenweise wohl sehr schlechten Empfang in den Waldabschnitten war der Track stellenweise um mehr als 50m vom eigentlichen Weg versetzt, die H\u00f6henwerte d\u00fcrften also \u00e4hnlich ungenau sein. Das Diagramm zeigt zwischen 11:30 Uhr und 12:00 Uhr einen markanten Knick um fast 100m hoch und wieder runter, der da einfach mal nicht stimmt.<\/p>\n<p>Der Wanderweg beginnt \u00f6stlich vom Bahnhof, um dorthin zu kommen musste ich erst einmal eine Runde um den Bahnhof drehen, am Best Western Hotel vorbei und dann auf den Wanderweg abbiegen. Muss man wissen, hatte ich vorher aber per Street View ausgeknobelt, weil es aus der Papierkarte nicht so klar hervorging.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium aligncenter\" src=\"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20230813\/t-h.png\" width=\"570\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>Ab hier wanderte ich nun ganz gem\u00fctlich den Weg entlang, musste nur stellenweise auf Mountainbiker achten, die den gleichen Weg nutzen, und musste mich alle Nase lang umdrehen, weil das Matterhorn ja nun mal hinter mir zu sehen war und nicht vor mir. Die Temperaturen waren &#8211; es war kurz nach 10 Uhr vormittags &#8211; deutlich zu hoch, reichlich 25 Grad (was f\u00fcr die H\u00f6he verdammt viel ist). Zum Gl\u00fcck verl\u00e4uft der Weg soweit m\u00f6glich im Wald bzw. am Waldrand, so dass zumindest stellenweise im Schatten gewandert werden konnte.<\/p>\n<p>Ansonsten ist der Weg super einfach, bestens ausgebaut, so dass er eben auch f\u00fcr Mountainbiker nutzbar ist. Es geht immer mal ein paar Meter hoch und runter, aber das sind dann mal 15 Meter und dann gehts wieder gradeaus. Der Weg schmiegt sich dabei eng an die Bahnstrecke an, so dass die Steigungen recht moderat sind. An vielen Stellen teilt sich der Weg dann auch auf in die Radlstrecke und in den reinen Wanderweg. Da hat man als Fu\u00dfg\u00e4nger dann schon mal Treppenstufen oder \u00e4hnliches, was halt f\u00fcr Radfahrer eben nicht so berauschend w\u00e4r.<\/p>\n<p>Rauschen tut h\u00f6chstens die Mattervispa im Hintergrund, denn dieser folgt man (da ja die Bahnstrecke wiederum dem Flie\u00dfgew\u00e4sser folgt). Innerhalb k\u00fcrzester Zeit erreichte ich also T\u00e4sch, und sp\u00e4testens hier mutierte die Wanderung zum bequemen Sonntagsspaziergang. Der Weg f\u00fchrte ab hier nun direkt am Ufer der Vispa entlang und war dabei breit und geschottert, so dass man ganz problemlos mit Turnschuhen h\u00e4tte joggen gehen k\u00f6nnen (mir kam auch ein Jogger entgegen, au\u00dferdem ein Haufen wild diskutierende Italiener und ein paar Radfahrer).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium aligncenter\" src=\"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20230813\/t-v.png\" width=\"570\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>Hinter T\u00e4sch kommt man dann an einem kleinen See vorbei, hier kann man baden (es war auch angesichts des Wetters gut besucht) und au\u00dferdem per Seilzuganlage Wasserski fahren (da war auch einer wild am herumh\u00fcpfen). Direkt dahinter wirds gef\u00e4hrlich, denn da muss man sich vor tieffliegenden Geschossen in Acht nehmen: Richtig, da ist ein Golfplatz (Golf Club Matterhorn, 9 L\u00f6cher). Und witzigerweise f\u00fchrt der Wanderweg auch quer \u00fcber einen Teil des Golfplatzes, so dass der Abschlag auf der einen Seite ist und das Gr\u00fcn auf der anderen Seite. Ich kann mir vorstellen, dass es da durchaus mal Diskussionen \u00fcber die Vorfahrt gibt und was es f\u00fcr den Golfer hei\u00dft, wenn er harmlose Wanderer trifft. F\u00fcr den Wanderer ist zumindest klar geregelt, dass man keine herumliegenden Golfb\u00e4lle einsammeln darf, denn dann wird man wegen Diebstahl verknackt, wie auf gro\u00dfen Schildern mehrsprachig beschrieben ist.<\/p>\n<p>Ich marschierte also ohne Golfb\u00e4lle weiter in Richtung Randa. Kurz vor dem Ortseingang \u00fcberquert man dabei zuerst die Mattervispa, anschlie\u00dfend die nach T\u00e4sch f\u00fchrende Stra\u00dfe und dann ist man auch schon in Randa angekommen. Es ging erstmal stur gradeaus vorbei an schicken Holzh\u00e4usern, dann vorbei an einem umfangreichen Schilderwald von Wegweisern (u.a. zu einer knapp 500m langen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Charles_Kuonen_H%C3%A4ngebr%C3%BCcke\">H\u00e4ngebr\u00fccke<\/a> ungef\u00e4hr 500m oberhalb des Ortes).<\/p>\n<p>Am Bahnhof vorbei sollte es nun weiter in Richtung Norden gehen. Es wir inzwischen kurz nach 12 Uhr, die Sonne brannte ordentlich, aber bis hierhin war es eine supereinfache Wanderung gewesen, bis zum n\u00e4chsten Bahnhof h\u00e4tte ich also noch problemlos gehen k\u00f6nnen. Die Maximalwanderung bis St. Niklaus h\u00e4tte ich wohl nicht gemacht, das w\u00e4ren am Ende 20km geworden, aber bis <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Herbriggen\">Herbriggen<\/a> w\u00e4re m\u00f6glich gewesen.<\/p>\n<p>Dummerweise kam ich nun jedoch an ein Schild, dass mir vielsprachig sagte, dass der Wanderweg hier wegen &#8222;Lawinengefahr&#8220; gesperrt sei. Mir ist nicht ganz klar, wie da jetzt im Hochsommer eine Lawinengefahr besteht, vielleicht war auch eher Steinschlag gemeint. Trotzdem nimmt man sowas besser ernst, hinterher ists egal ob man unter einer Lawine oder unter Gesteinsmassen versch\u00fcttet wurde. Es war auch ein Kartenausschnitt mit Umleitung ausgehangen. Besagte Umleitung war aber eher was f\u00fcr Radfahrer, denn da h\u00e4tte ich ein paar Hundert Meter an der Landstra\u00dfe entlang laufen m\u00fcssen. Da hatte ich dann pl\u00f6tzlich eher wenig Lust drauf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium aligncenter\" src=\"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20230813\/t-deltah.png\" width=\"570\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>Ich trabte also eher unschl\u00fcssig zur\u00fcck in Richtung Bahnhof, mit der Idee, erstmal noch den Wegweiser und die Karte zu pr\u00fcfen, um zu sehen, ob man auf einem anderen Weg noch h\u00e4tte weiterwandern k\u00f6nnen. Gerade wie ich 50m vorm Bahnhof war, fuhr dann aber gerade ein Zug in Richtung Brig ein. Das war dann f\u00fcr mich ein Zeichen, dass es jetzt vielleicht doch eine gute Idee sein k\u00f6nnte, einfach mal nicht mehr weiter zu wandern. Also stieg ich kurzentschlossen in den Zug und \u00e4nderte das Tagesprogramm auf &#8222;zur\u00fcck nach Brig und dann gem\u00fctlich den Sonntag genie\u00dfen&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Randa-Brig (34.3km, \u2197144m, \u2198881m)<\/strong><\/p>\n<p>Die R\u00fcckfahrt verlief nun wenig spektakul\u00e4r, abgesehen von den Blicken aus dem Fenster nat\u00fcrlich. Ich war nun bereits halb zwei wieder in Brig, die Temperaturen unten im Tal waren wieder bei deutlich \u00fcber 30 Grad angekommen, also trat ich einen gem\u00fctlichen R\u00fcckzug ins Hotel an. Nun hatte ich also viel Zeit das Reisetagebuch zu vervollst\u00e4ndigen, das TV-Programm auf Sinnhaftigkeit zu testen (immerhin war Sonntag, da kam dann irgendwo tats\u00e4chlich ein Film).<\/p>\n<p>Zum Ende des Tages hin zerlegte es das sch\u00f6ne Sommerwetter. \u00dcber den Bergen brauten sich dicke Gewitterwolken zusammen, der Wetterbericht erz\u00e4hlte was von einer gro\u00dfen Gewitterzelle weiter s\u00fcd\u00f6stlich (S\u00fcdseite vom Gotthard), und auch in Brig kam im Laufe des Abends ein Gewitter an. Ich war mit meiner Wanderung ziemlich zufrieden. Mehr geht ja immer, aber das kann man ja auch noch am n\u00e4chsten Tag angehen. Denn da ging es dann ins Tessin, und das wurde eine anstrengende Tour. Aber das wird dann im n\u00e4chsten Eintrag thematisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wettervorhersage versprach schon wieder absolutes Kaiserwetter mit weit \u00fcber 30 Grad bei wolkenlosem Sonnenschein. 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