{"id":4069,"date":"2022-05-27T11:41:52","date_gmt":"2022-05-27T09:41:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/?p=4069"},"modified":"2022-05-27T11:41:52","modified_gmt":"2022-05-27T09:41:52","slug":"album-der-woche-121","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2022\/05\/27\/album-der-woche-121\/","title":{"rendered":"Album der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Ich hab mich die letzten Tage mal wieder mit den Eigenheiten des Tarifsystems der Deutschen Bahn auseinandergesetzt. F\u00fcr viele ist das &#8211; v\u00f6llig zurecht &#8211; ein Buch mit sieben Siegeln. Und damit sind wir beim Thema, denn das Album der Woche erz\u00e4hlt die Geschichte, nein, nicht vom Tarifsystem, sondern das andere.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wir reisen daf\u00fcr zur\u00fcck ins Jahr 1987, genauer gesagt nach Wien. Und sagen einmal kurz Hallo. Und damit war der Gag auch schon verpufft, denn Helloween kommen ja gar nicht aus Wien, sondern aus Hamburg. Auf jeden Fall ist das Album der Woche <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Keeper_of_the_Seven_Keys:_Part_I\">Keeper Of The Seven Keys Part 1<\/a> von eben jenen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Helloween\">Helloween<\/a>. Besagtes Album war damals das erste mit Goldkehlchen Michael Kiske am Mikro, womit die klassische Besetzung mit inklusive Kai Hansen komplett war &#8211; bis sie zwei Jahre sp\u00e4ter nach der zweiten Keeper-Scheibe unter Bildung von Gammastrahlen zerfiel. Hey, der Wortwitz hatte jetzt aber echt was \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Anyway, das Album gilt als eine der wichtigsten Blaupausen f\u00fcr den europ\u00e4ischen Power Metal (also das was sp\u00e4ter Bands wie Stratovarius, Gamma Ray, Edguy, Hammerfall, Primal Fear und in Teilen Blind Guardian spielten), zusammen mit dem quasi gleichaltrigen und hier vor einigen Wochen besprochenen &#8222;Future World&#8220; von Pretty Maids. Witzigerweise gibts auf dem Album der K\u00fcrbisk\u00f6ppe auch einen Song namens <em>Future World<\/em>, der sogar als Single ausgekoppelt wurde. Die Band hatte vor, das ganze als Doppelalbum zu ver\u00f6ffentlichen, was aber auf Druck der Plattenfirma nicht passierte &#8211; der zweite Teil kam dann ein Jahr sp\u00e4ter auf den Markt.<\/p>\n<p>Insgesamt acht Songs finden sich auf dem Album, da sind aber Intro und Outro mitgez\u00e4hlt. Mit drei Ausnahmen stammen alle aus der Feder von Kai Hansen, was per Definition schon mal ein G\u00fctesiegel ist &#8211; wenn man auf seinen Stil steht. Die sechs eigentlichen Songs kommen alle in rund vier bis f\u00fcnf Minuten auf den Punkt, mit Ausnahme von <em>Halloween<\/em>, der in epischer Form eine knappe Viertelstunde lang die Geschichte des H\u00fcters der sieben Schl\u00fcssel erz\u00e4hlt. Michael Kiske jubiliert irgendwo in den h\u00f6chsten H\u00f6hen herum (klassischer Eierkneifquetschgesang halt, hrhr), die Melodien fr\u00e4sen sich in \u00dcberschallgeschwindigkeit in die Hirnrinde und nach knapp 40 Minuten ist der ganze Spa\u00df dann auch schon wieder vorbei.<\/p>\n<p>Meine Anspieltipps f\u00fcr einen ersten schnellen Eindruck sind <em>A Little Time<\/em> (die einzige Nummer die Michael Kiske geschrieben hatte), <em>I&#8217;m Alive<\/em> und <em>Future World<\/em>. Nat\u00fcrlich muss man sich <em>Halloween<\/em> in seiner ganzen Epik reinziehen, das b\u00fcndelt alle St\u00e4rken der Band und bringt in einer Viertelstunde das gesamte Genre des Power Metal auf den Punkt. \u00dcbrig bleiben mit <em>Twilight Of The Gods<\/em> und <em>A Tale That Wasn&#8217;t Right<\/em> noch zwei St\u00fccke, die meiner Meinung nach das Level der vorher genannten nicht ganz halten k\u00f6nnen, aber viele andere Bands w\u00fcrden ihre Gro\u00dfmutter verscherbeln um einmal im Leben einen solchen Song zu schreiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich hab mich die letzten Tage mal wieder mit den Eigenheiten des Tarifsystems der Deutschen Bahn auseinandergesetzt. F\u00fcr viele ist das &#8211; v\u00f6llig zurecht &#8211; ein Buch mit sieben Siegeln. 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