{"id":4031,"date":"2022-03-17T18:48:34","date_gmt":"2022-03-17T17:48:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/?p=4031"},"modified":"2022-03-17T18:48:34","modified_gmt":"2022-03-17T17:48:34","slug":"album-der-woche-111","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2022\/03\/17\/album-der-woche-111\/","title":{"rendered":"Album der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Diese Woche besch\u00e4ftigen wir uns mit Physik, genauer gesagt mit Str\u00f6mungslehre. Denn weil wir ja im Physikunterricht damals alle aufgepasst haben, wissen wir, dass der Strom sowohl gleichf\u00f6rmig aus dem Akku oder sehr fluktuierend aus der Steckdose flie\u00dfen kann. Und damit w\u00e4ren wir auch schon beim Thema.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>In Neuhochdeutsch hei\u00dft das bekannterma\u00dfen &#8222;direct current&#8220; und &#8222;alternating current&#8220;, und wenn man das noch ein bissl verwurschtelt kommt eine Truppe australischer Starkstromelektriker bei raus. Und die ver\u00f6ffentlichten vor ziemlich genau 45 Jahren ein Album, welches dementsprechend das Album der Woche ist. Die Rede ist von &#8222;<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Let_There_Be_Rock\">Let There Be Rock<\/a>&#8220; von &#8211; das ist nun keine \u00dcberraschung mehr &#8211; <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/AC\/DC\">AC\/DC<\/a>.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich haben AC\/DC in ihrer langen Karriere knapp 20 Studialben rausgebracht die alle ziemlich gleich klingen, und nat\u00fcrlich ist auch das hier keine Ausnahme. Wer AC\/DC noch nie mochte braucht also auch hier nicht reinh\u00f6ren, allen anderen sei gesagt dass das Album unverzichtbar ist. In der Kurzzusammenfassung hei\u00dft das: achtmal Krach vom Feinsten. Einzelne Songs hervorzuheben ist eigentlich unn\u00f6tig, die Klassikerdichte ist aber selbst f\u00fcr AC\/DC-Verh\u00e4ltnisse ziemlich hoch:<\/p>\n<p>Das Titelst\u00fcck ist eins der gr\u00f6\u00dften Epen im Katalog &#8211; und auf so einen geilen Text wie &#8222;Let there be light, sound, drums, guitar, let there be rock&#8220; muss man auch erstmal kommen. Die zweitwichtigste Nummer ist der Live-Evergreen <em>Whole Lotta Rosie<\/em> &#8211; Bon Scott&#8217;s Hymne auf einen One Night Stand mit der namensgebenden Rosie. Der k\u00fcrzeste Song des Albums ist die Single <em>Dog Eat Dog<\/em>, w\u00e4hrend <em>Hell Ain&#8217;t A Bad Place To Be<\/em> (selbstverst\u00e4ndlich, im Himmel ist ja auch tote Hose) in die gleiche Kerbe haut. Der Rest des Albums in Form des Openers <em>Go Down<\/em>, dem die erste Seite abschlie\u00dfenden <em>Bad Boy Boogie<\/em>, sowie den er\u00f6ffnenden Nummern der zweiten Seite <em>Overdose<\/em> und je nach Pressung entweder <em>Problem Child<\/em> oder <em>Crabsody In Blue<\/em> erreicht zwar nicht den Klassikerstatus, ist aber weit davon entfernt ein Schwachpunkt zu sein.<\/p>\n<p>Das Album ist also ein Musterbeispiel f\u00fcr den aufs Wesentliche reduzierten Rock&#8217;n&#8217;Roll, der die Band bekannt und erfolgreich machte. Das Niveau sollten sie mit Bon Scott nur noch bei &#8222;Highway To Hell&#8220; \u00fcbertreffen, w\u00e4hrend die sp\u00e4teren &#8222;Back In Black&#8220; und &#8222;The Razor&#8217;s Edge&#8220; nicht mehr die ungez\u00fcgelte Energie dieser damals jungen und erfoglshungrigen Band einfangen (aber aus anderen Gr\u00fcnden in den Plattenschrank geh\u00f6ren).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Woche besch\u00e4ftigen wir uns mit Physik, genauer gesagt mit Str\u00f6mungslehre. Denn weil wir ja im Physikunterricht damals alle aufgepasst haben, wissen wir, dass der Strom sowohl gleichf\u00f6rmig aus dem Akku oder sehr fluktuierend aus der Steckdose flie\u00dfen kann. 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