{"id":3869,"date":"2021-06-02T23:21:10","date_gmt":"2021-06-02T21:21:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/?p=3869"},"modified":"2021-06-02T23:21:10","modified_gmt":"2021-06-02T21:21:10","slug":"album-der-woche-70","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2021\/06\/02\/album-der-woche-70\/","title":{"rendered":"Album der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Wir schmei\u00dfen endlich mal wieder die Zeitmaschine an und verabschieden uns vorerst vom Jahr 1976. Das Album der Woche hat n\u00e4mlich 10 Jahre weniger auf dem Buckel. Nach Adam Ries(e) und Eva Klein hei\u00dft das dementsprechend, dass wir im Jahr 1986 landen, und zwar an der Ostk\u00fcste der Vereinigten Staaten von Amerika.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Band um die es heute geht ver\u00f6ffentlichte in jenem Jahr ihr drittes Album, und das katapultierte sie in die allergr\u00f6\u00dften Stadien dies- und jenseits des Atlantiks. Die Rede ist von <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Bon_Jovi\">Bon Jovi<\/a>, und das Album hei\u00dft &#8222;<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Slippery_When_Wet\">Slippery When Wet<\/a>&#8222;. Und ja, die H\u00e4lfte des Albums geh\u00f6rt inzwischen zum Standardrepertoire eines jeden Classic Rock Senders.<\/p>\n<p>Der Albumtitel wurde leider nur in Japan wirklich optisch passend umgesetzt, der Rest der Welt muss sich mit einem echt nichtssagenden Cover begn\u00fcgen. Tja, im Zweifel muss es dann eben der Inhalt richten, und der ist in diesem Fall \u00fcber so ziemlich jeden Zweifel erhaben. Zusammen mit Starkomponist Desmond Child (der unter anderem ja auch <em>I Was Made For Loving You<\/em> f\u00fcr Kiss verbrochen hat, aber eben auch Hits wie <em>Poison<\/em> f\u00fcr Alice Cooper und dar\u00fcber hinaus diverses Zeugs f\u00fcr Aerosmith und Bonnie Tyler, neben vielen anderen) entstanden jede Menge Hits, die das Album in den Charts ganz nach oben hievten und es zum bis heute gr\u00f6\u00dften Erfolg der Truppe machen. Von den 10 Songs der Scheibe wurden vier als Single ver\u00f6ffentlicht, darunter zwei Nummer 1-Hits und ein weiterer Top-10-Erfolg. Und die restlichen Songs sind nicht wirklich schw\u00e4cher.<\/p>\n<p>Das Album beginnt erstmal mit knapp einer Minute Intro mit vielen Synthieeffekten, bevor man direkt mit vielen Ohhs und Aaaahs in <em>Let It Rock<\/em> einsteigt. Gemessen an den Hits des Albums eher solides Mittelma\u00df, aber das wird vom Rest der ersten Seite locker getoppt: Mit <em>You Give Love A Bad Name<\/em> und insbesondere <em>Livin&#8216; On A Prayer<\/em> folgen n\u00e4mlich die beiden Nummer 1 Hits auf dem Fu\u00dfe, und grad letzteres ist ja <em>der<\/em> Signature-Song von Bon Jovi. Das folgende <em>Social Disease<\/em> kann diese Level naturgem\u00e4\u00df nicht ganz halten (bringt aber ein paar akustische Farbtupfer in Form von Synthie-Bl\u00e4sern rein), und die erste Seite klingt dann mit der n\u00e4chsten Single <em>Wanted Dead Or Alive<\/em> aus. Auf der zweiten Seite startet man mit <em>Raise Your Hands<\/em>, was f\u00fcr mich ebenfalls ein Singlekandidat gewesen w\u00e4re. <em>Without Love<\/em> ist dann so eine Art Semipowerballade und f\u00e4llt nicht weiter auf, wohingegen <em>I&#8217;d Die For You<\/em> mit seinen Keyboards wie ein Klon von <em>Runaway<\/em> aus dem Deb\u00fctalbum daherkommt. An der vorletzten Stelle befindet sich die vierte Single <em>Never Say Goodbye<\/em>, eine gemessen am Rest des Albums eher schnarchige Ballade. Den Abschluss markiert schlie\u00dflich Wild In The Streets, welches nochmal aufs Gaspedal dr\u00fcckt und \u00e4hnlich wie der Opener der zweiten Seite daherkommt.<\/p>\n<p>Fazit: Drei Weltklassehits, ungef\u00e4hr vier starke Mainstream-Rocknummern und drei Songs der Kategorie &#8222;kann man mitnehmen, st\u00f6ren aber nicht weiter&#8220;. Und da man das Album ja inzwischen f\u00fcrn Appel und &#8217;n Ei hinterhergeworfen kriegt macht man da wenig verkehrt. In den \u00fcblichen Streamingplattformen kann man ja ohnehin problemlos eine eigene Zusammenstellung treffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir schmei\u00dfen endlich mal wieder die Zeitmaschine an und verabschieden uns vorerst vom Jahr 1976. Das Album der Woche hat n\u00e4mlich 10 Jahre weniger auf dem Buckel. 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