{"id":3672,"date":"2021-01-15T08:00:14","date_gmt":"2021-01-15T07:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/?p=3672"},"modified":"2021-01-14T21:36:52","modified_gmt":"2021-01-14T20:36:52","slug":"album-der-woche-50","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2021\/01\/15\/album-der-woche-50\/","title":{"rendered":"Album der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Weiter gehts in der sch\u00f6nen Reihe der Alben der Woche, und diese Woche gehts nach Sachsen&#8230;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Das hei\u00dft, es geht nicht nach Sachsen, sondern um Sachsen, und zwar Angelsachsen. Auf neuhochdeutsch schlagen war damit die Br\u00fccke zu <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Saxon_(Band)\">Saxon<\/a>, denn um die gehts (von hinten durch die Brust ins Auge&#8230;). Obersachse Biff Byford hat n\u00e4mlich runden Geburtstag &#8211; stolze 70 wird er. In diesem Sinne Happy Birthday! Und aus eben diesem sch\u00f6nen Grunde schauen wir mal, welche Alben der angels\u00e4chsischen Historie ebenfalls Geburtstag haben: &#8222;Denim &amp; Leather&#8220; (1981), &#8222;Rock The Nations&#8220; (1986), &#8222;Solid Ball Of Rock&#8220; (1991), &#8222;Killing Ground&#8220; (2001) &#8211; nicht in meinem Schrank und daher nicht in der Besprechung &#8211; sowie &#8222;A Call To Arms&#8220; (2011) &#8211; schwermetallische Vollbedienung also. Allerdings ist nicht alles Gold, was metallisch gl\u00e4nzt, drum schauen wir mal genauer hin.<\/p>\n<p>&#8222;Denim &amp; Leather&#8220; ist neben den 1980er Ver\u00f6ffentlichungen &#8222;Wheels Of Steel&#8220; und &#8222;Strong Arm Of The Law&#8220; der dritte Klassiker der Bandgeschichte und z\u00e4hlt zu den ganz gro\u00dfen Alben der New Wave Of British Heavy Metal. Saxon waren auf Augenh\u00f6he mit Iron Maiden, die Alben geh\u00f6ren also sowieso in jede halbwegs komplette Sammlung. Von den neun Songs der Scheibe ist die H\u00e4lfte zu den Bandklassikern zu z\u00e4hlen (<em>Princess Of The Night<\/em>, <em>And The Bands Played On<\/em>, <em>Midnight Rider<\/em>, <em>Denim &amp; Leather<\/em>). Nach diesem Album gabs jedoch Ver\u00e4nderungen im Lineup und die Band wandte sich dem letzlich erfolglosen Versuch zu, den amerikanischen Markt zu erobern &#8211; etwas was Iron Maiden und Def Leppard hinbekamen und Saxon kommerziell \u00fcberfl\u00fcgelten.<\/p>\n<p>Aus eben dieser kommerzieller gepr\u00e4gten Mittachtziger-Phase stammt &#8222;Rock The Nations&#8220;. Das Album ist unausgegoren, h\u00fcpft zwischen Reminiszenzen an die damals noch gar nicht so weit zur\u00fcckliegende Vergangenheit (<em>Rock The Nations<\/em>) und k\u00e4sigen Balladen (<em>Northern Lady<\/em>) hin und her, und Elton John gibt ein Gastspiel am Piano. Es ist also keine Schande hier eine L\u00fccke im Plattenschrank zu haben. Die Fans in Europa waren alles andere als begeistert, so dass Saxon in der zweiten H\u00e4lfte der 80er Jahre eine gr\u00f6\u00dfere Durststrecke zu durchlaufen hatten, w\u00e4hrend die eingangs erw\u00e4hnten Iron Maiden und Def Leppard die ganz gro\u00dfen Stadien ausverkauften.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur klassischen Form fanden Biff Byford und Mitstreiter erst mit &#8222;Solid Ball Of Rock&#8220;. Man gab auf, die n\u00e4chsten Bon Jovi oder Europe werden zu wollen, und ging zur\u00fcck zum klassischen Sound der ersten Alben. Gro\u00dfes Highlight der Scheibe ist <em>Requiem (We Will Remember)<\/em>, gewidmet all den gro\u00dfen K\u00fcnstlern, die schon abgetreten sind. Der Rest der Scheibe ist solide \u00fcberm Durchschnitt, ohne jedoch (aus meiner Sicht) gegen die gro\u00dfen Klassiker anstinken zu k\u00f6nnen &#8211; aber das erwartete damals ohnehin keiner. F\u00fcr die Band bedeutete das Album den Beginn des zweiten Fr\u00fchlings, und der h\u00e4lt bis heute an.<\/p>\n<p>Zwanzig Jahre sp\u00e4ter, und mithin auch schon wieder vor 10 Jahren, folgte &#8222;Call To Arms&#8220;. Da f\u00e4llt in erster Linie auf, dass das Titelst\u00fcck (eine eher langsame Ballade, die an <em>Broken Heroes<\/em> erinnert) gleich zweimal vertreten ist, einmal normal und einmal mit Orchesteruntermalung &#8211; nuja. Davon abgesehen ist das Album im positiven Sinne solides Handwerk ohne \u00dcberraschungen &#8211; nix was einen wirklich als &#8222;herausragend&#8220; anspringt, aber auch keine Totalausf\u00e4lle. Die Fans griffen zu, allen anderen seien die Alben von 1980-81 ans Herz gelegt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weiter gehts in der sch\u00f6nen Reihe der Alben der Woche, und diese Woche gehts nach Sachsen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[7],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3672"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3672"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3672\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3673,"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3672\/revisions\/3673"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3672"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3672"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3672"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}