{"id":2888,"date":"2020-04-23T13:05:02","date_gmt":"2020-04-23T11:05:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/?p=2888"},"modified":"2020-04-24T21:06:23","modified_gmt":"2020-04-24T19:06:23","slug":"album-der-woche-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2020\/04\/23\/album-der-woche-12\/","title":{"rendered":"Album der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Wir sind, keinen wirds wundern, immer noch im Jahr 1980. Und das aktuelle Album der Woche stammt von einer Band, die wir hier schon mal hatten, die das Genre ma\u00dfgeblich mitgepr\u00e4gt hat wie keine andere und die es 10 Jahre nach ihrem Deb\u00fct und einem relevanten Wechsel am Mikro schaffte, eins der besten Alben ihrer Karriere abzuliefern. Das seh \u00fcbrigens nicht nur ich so, sondern auch alle relevanten Fachmagazine, eines von denen hat die Scheibe auf Platz 36 der 500 besten Metal-Alben aller Zeiten einsortiert &#8211; und das als h\u00f6chste Platzierung dieser Band.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Band, um die es geht ist keine geringere als <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Black_Sabbath\">Black Sabbath<\/a>, und das Album der Woche tr\u00e4gt den sch\u00f6nen Namen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heaven_and_Hell_(Album)\">Heaven And Hell<\/a>. Der Titel ist dabei Programm &#8211; die Band wurde ja von vielen als der personifizierte Weltuntergang angesehen, woran S\u00e4nger Ozzy Osbourne nicht unerheblichen Anteil gehabt haben d\u00fcrfte. Allerdings war eben dieser nach diversen Drogeneskapaden nicht mehr in der Band, sondern werkelte gerade an seinem Solodeb\u00fct (was in Rahmen dieser Rubrik auch noch besprochen werden soll).<\/p>\n<p>F\u00fcr ihn kam Gott h\u00f6chstpers\u00f6nlich in die Band. Dieser Gott, auch bekannt unter dem K\u00fcrzel RJD (nein, nicht Robert Downey Jr., der ist nur Iron Man, aber nicht Gott) aka Ronnie James Dio, hatte bereits bei Rainbow gezeigt, dass er zu den allerbesten Rocks\u00e4ngern der Welt zu z\u00e4hlen ist und v\u00f6llig zurecht bis heute unvergessen ist. Die vorherigen Alben von Black Sabbath (Technical Ecstasy und Never Say Die) waren eher&#8230; durchwachsen und stehen auch tats\u00e4chlich nicht bei mir im Schrank. Es war also nicht unbedingt klar, was f\u00fcr ein Monument von einem Album da auf die Fans zurollte.<\/p>\n<p>&#8222;Neon Knights&#8220; er\u00f6ffnet die Scheibe relativ flott, bevor es dann mit &#8222;Children Of The Sea&#8220; und &#8222;Lady Evil&#8220; eher gem\u00e4chlich, daf\u00fcr aber mit tonnenschweren Lava-Riffs weitergeht. Auf der B-Seite sticht in erster Linie &#8222;Die Young&#8220; hervor, aber das absolute Highlight ist selbstverfreilich das Titelst\u00fcck. &#8222;Sing me a song, you&#8217;re a singer&#8230;&#8220; &#8211; die Nummer z\u00e4hlt nicht nur bei mir zu den ganz gro\u00dfen Highlights im nicht gerade schwachen Bandkatalog, Geezer Butler&#8217;s Bass grummelt tief in der Magengrube (und bei genug Lautst\u00e4rke wackelt die Wand aber sowas von&#8230;), Tony Iommi spielt einige der majest\u00e4tischsten Riffs, die er sich je aus dem Handgelenk gesch\u00fcttelt hat und Dio haut dar\u00fcber mystische Fantasytexte.<\/p>\n<p>Produziert wurde das Album \u00fcbrigens von einem gewissen Martin Birch (den Namen werden wir in dieser Kategorie noch \u00f6fter finden) und verpackt wurde es in einem schicken und passenden Gem\u00e4lde von rauchenden und dem Kartenspiel zugeneigten Engeln.<\/p>\n<p>Nun kann man nat\u00fcrlich auch 40 Jahre sp\u00e4ter (und knapp 10 Jahre nach Dio&#8217;s Tod) noch dr\u00fcber streiten, ob Sabbath mit Ozzy oder Sabbath mit Dio besser waren. F\u00fcr mich gibts da \u00fcberhaupt keine Frage, die richtige Antwort kann nur &#8222;Beide&#8220; lauten \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Fazit: Der April 1980 war ein verdammt guter, so rein Stromgitarrenkrawallm\u00e4\u00dfig gesehen. Aber in den n\u00e4chsten Wochen und Monaten springen wir dann doch eher mal wieder in anderen Jahren herum.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir sind, keinen wirds wundern, immer noch im Jahr 1980. 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