{"id":2326,"date":"2018-06-21T21:08:03","date_gmt":"2018-06-21T19:08:03","guid":{"rendered":"http:\/\/uwe.s2000.at\/?p=2326"},"modified":"2018-06-21T21:08:03","modified_gmt":"2018-06-21T19:08:03","slug":"dienstliches-reisen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2018\/06\/21\/dienstliches-reisen\/","title":{"rendered":"Dienstliches Reisen"},"content":{"rendered":"<p>Ich durfte diese Woche dienstlich verreisen wegen eines Workshops. Das ist ansich nix besonderes, Workshops werden viele abgehalten, Dienstreisende gibts auch wie Sand am Meer, aber f\u00fcr mich war es die erste Dienstreise seit zwei Jahren, und die erste ins europ\u00e4ische Ausland \u00fcberhaupt. Es ging n\u00e4mlich nach Frankreich, genauer gesagt nach Toulouse.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Toulouse\">Toulouse<\/a> liegt im \u00e4u\u00dfersten S\u00fcdwesten Frankreichs, ungef\u00e4hr 100km n\u00f6rdlich der Pyren\u00e4en. Das liegt also nicht so mal eben um die Ecke, so dass man da mit Bahn oder Auto hinkommen w\u00fcrde, da muss man schon in einen Flieger steigen. Und weil Fliegen ohne Umsteigen langweilig ist, muss man von N\u00fcrnberg aus zwischendurch noch von einem Flugger\u00e4t ins andere wechseln. In der ersten Planung w\u00e4re das in Paris gewesen, aber dann wurde da ein Flug gestrichen und wir mussten \u00fcber Amsterdam fliegen (was zwar ein ordentlicher Umweg ist, aber wenn es nicht anders geht ist das eben so). Wir, das waren mein Kollege und ich, ersterer mit deutlich mehr Flugerfahrung (gut, das ist nicht schwierig, aber es war ausgesprochen hilfreich).<\/p>\n<p><strong>Hinflug<\/strong><\/p>\n<p>Und so begann unsere schicke Dienstreise am Montag abend gegen 17 Uhr am <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flughafen_N%C3%BCrnberg\">Flughafen N\u00fcrnberg<\/a>. Wir hatten online eingecheckt und konnten somit direkt zur Sicherheitskontrolle &#8211; was selbst wenn man nur mit Handgep\u00e4ck unterwegs ist (zwei Tage Dienstreise, also brauchts eigentlich nur Zahnb\u00fcrste und ein paar Klamotten zum Wechseln, aber dann schleppt man ja auch noch Laptop und Zeugs mit herum&#8230;) \u00e4tzend ist. Wie nicht anders zu erwarten piepte der Detektor bei mir auch prompt auf &#8211; beim Entleeren der Taschen hatte ich die Uhr am Handgelenk \u00fcbersehen&#8230; Tja, kommt vor. Danach sa\u00dfen wir dann noch gem\u00fctlich in der Gegend herum und warteten auf das Flugzeug, was da kommen sollte.<\/p>\n<p>Das kam aber nicht. Das hei\u00dft, es kam irgendwann doch, aber mit ungef\u00e4hr 20 Minuten Versp\u00e4tung, was ein eher ungutes Bauchgef\u00fchl ergab, da wir in Amsterdam nur 45 Minuten von Ankunft bis Abflug des anderen Flugzeuges hatten. Irgendwann stand die Maschine (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Embraer-E-Jet-Familie\">Embraer 175<\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/KLM_Cityhopper\">KLM Cityhopper<\/a>) bereit und der Kapit\u00e4n zerstreute auch gleich alle Bedenken und k\u00fcndigte eine p\u00fcnktliche Ankunft f\u00fcr Amsterdam an. Danach gings auch schon an den Start (nur echt mit Stewardessen-Ballett), die Wolkenl\u00fccken erlaubten auch einen recht sch\u00f6nen Blick auf Erlangen, obwohl ich nicht mal am Fenster sa\u00df. Der restliche Flug war dann unspektakul\u00e4r (bei so einer Kurzstrecke von etwas \u00fcber einer Stunde Reisezeit kaum verwunderlich, die Maschine erreicht ja kaum die Reiseh\u00f6he bevor schon der Landeanflug beginnt). Und zwischendrin m\u00fcssen die Stewardessen auch noch Getr\u00e4nke und Snacks verteilen. In diesem Fall bestand der Snack aus einem dicken Schwarzbrot mit einem Aufstrich aus irgendwas mit Ei. Taugte zumindest mal als Abendessen.<\/p>\n<p>In Amsterdam landeten wir tats\u00e4chlich so gut wie p\u00fcnktlich und hatten somit auch keine M\u00fche, den Anschlussflug zu erreichen. Der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flughafen_Amsterdam_Schiphol\">Flughafen Amsterdam<\/a> ist nat\u00fcrlich ein paar Nummern gr\u00f6\u00dfer als N\u00fcrnberg (viele Nummern gr\u00f6\u00dfer, um genau zu sein). Vom Flieger aus gings erstmal in einen Elektrobus, der uns zum Ankunftsgate brachte, aber wir brauchten dann immerhin nicht mehr durch irgendwelche Kontrollen und auch nicht das Terminal wechseln, so dass wir nur knapp 10 Minuten bis zum Abfluggate unterwegs waren. Dort angekommen standen wir uns noch einige Minuten die Beine in den Bauch bevor wir das Flugzeug (Embraer 190, KLM Cityhopper, als Snack gabs eine Art s\u00fc\u00dfes Br\u00f6tchen) besteigen konnten &#8211; wozu man erstmal wieder mit dem Bus zum Flugzeug gefahren wurde, weil das irgendwo jwd (&#8222;janz weit drau\u00dfen&#8220;) geparkt war. Mein Kollege hatte mir f\u00fcr diesen Flug den Fensterplatz angeboten, weil er sowieso ein E-Book las, und so erhaschte ich einen wirklich sagenhaften Ausblick auf die K\u00fcste Hollands mit der Rheinm\u00fcndung von Rotterdam im Sonnenuntergang und wenig sp\u00e4ter einen ebenso sagenhaften Blick auf die Schleifen der Seine in Paris (das Foto ist leider gegen den Sonnenuntergang geknipst und damit nix geworden).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" alt=\"Rotterdam im Gegenlicht\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20180621\/20180618_210223.jpg\" width=\"550\" height=\"309\" \/><\/p>\n<p>Irgendwann nach 22 Uhr gings dann zum Landeanflug in Toulouse, inzwischen wars dann auch recht dunkel geworden, so dass man au\u00dfer vielen Lichtern nicht mehr viel erkennen konnte. Die Franzosen kontrollierten dann erstmal unsere P\u00e4sse bzw. Personalausweise, bevor es daran ging ein Taxi zu finden. Das einzige verf\u00fcgbare Taxi war ein AMG Mercedes, dessen Fahrer offensichtlich die franz\u00f6sischen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Taxi_(1998)\">Taxi-Filme<\/a> inspiriert hatte. Tempolimits und Ampeln waren nur Empfehlungen, wer sp\u00e4ter bremst ist l\u00e4nger schnell und Tempo 80 in der Innenstadt bringt einen viel schneller ans Ziel als die erlaubte H\u00f6chstgeschwindigkeit. Der Trip war also nicht unbedingt geeignet, Vertrauen ins Taxifahrergewerbe zu haben. Auf jeden Fall waren wir dann gegen 23 Uhr im Hotel in der Innenstadt angekommen und fielen ins Bett.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" alt=\"Landeanflug Toulouse\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20180621\/20180618_221834.jpg\" width=\"550\" height=\"309\" \/><\/p>\n<p><strong>Der n\u00e4chste Tag<\/strong><\/p>\n<p>Die Nacht war arg kurz (ungewohntes Bett, viel Betrieb auf dem Flur, d\u00fcnne W\u00e4nde und \u00fcberhaupt &#8211; Prinzessin auf der Erbse und so). Gegen halb acht begab ich mich zum Fr\u00fchst\u00fcck, traf auf dem Flur meinen Kollegen und im Fr\u00fchst\u00fccksraum unseren Gesamtprojektleiter, der den Workshop organisiert hatte. Das Fr\u00fchst\u00fcck selbst war ok, aber nicht weltbewegend &#8211; Kaffee, Orangensaft, Croissants, Wei\u00dfbrot und Wurst, passt. Gegen acht Uhr gings dann auf zur Arbeit. Dazu mussten wir erstmal 400m zur n\u00e4chsten Metrostation marschieren &#8211; auf der vierspurigen Hauptstra\u00dfe war Stau in alle Richtungen, so dass man nur mit Motorrollern oder als suizidaler Radfahrer vorw\u00e4rts kommen konnte. An der Metrostation trafen wir einen weiteren am Workshop teilnehmenden Kollegen einer anderen Firma, wir erstanden Fahrscheine und begaben uns zum Bahnsteig.<\/p>\n<p>Das war nun endlich was f\u00fcr mich als Bahnfahrer. Das hei\u00dft, eigentlich ist die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%A9tro_Toulouse\">M\u00e9tro Toulouse<\/a> ja keine Eisenbahn, sondern ein <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%A9hicule_automatique_l%C3%A9ger\">VAL-System<\/a> (rollt auf Gummir\u00e4dern und einer Betonfahrbahn mit F\u00fchrungsschienen wie eine Achterbahn, Fahrer gibts keinen). Die Bahnsteige sind von den Fahrbahnen durch Glast\u00fcren getrennt, die sich nur \u00f6ffnen, wenn ein Zug dort steht (quasi wie beim Fahrstuhl auch). Bahnsteigzugang erfolgt nur mit g\u00fcltigem Ausweis, alles nicht besonders spektakul\u00e4r, aber in Deutschland in der Form halt un\u00fcblich. Die Bahn selbst war dann eher eine Sardinendose, zumal es sch\u00f6n sommerlich warm war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" alt=\"Man\u00e8ge de la place Jeanne d'Arc\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20180621\/20180619_185211.jpg\" width=\"550\" height=\"309\" \/><\/p>\n<p>Am Zielbahnhof angekommen hatten wir noch ein paar hundert Meter Fu\u00dfweg vor uns, die uns bereits ins Schwitzen brachten (S\u00fcdfrankreich und Hochsommer&#8230;), bevor es dann in den klimatisierten Besprechungsraum ging. Da blieben wir dann auch den ganzen Tag, vom Kantinengang mittags abgesehen. Gegen 17:30 Uhr hatten wir dann alle das Gef\u00fchl genug gearbeitet zu haben und machten uns auf den Weg zur\u00fcck ins Hotel &#8211; wieder mit der Metro, wieder proppenvoll, diesmal aber noch ein paar Grad w\u00e4rmer.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" alt=\"Place Saint Pierre\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20180621\/20180619_190616.jpg\" width=\"550\" height=\"309\" \/><\/p>\n<p>Die franz\u00f6sischen Kollegen hatten zum gemeinsamen Abendprogramm in eine Bar in der Altstadt eingeladen. Vom Hotel zur Bar waren es ungef\u00e4hr 2km Fu\u00dfweg. Wir hatten noch Zeit und machten uns nach dem kurzen Zwischenstop im Hotel auf und liefen ein wenig ziellos durch die Innenstadt. Diese ist durch rot geziegelte Altbauten gepr\u00e4gt, vier- bis f\u00fcnfst\u00f6ckige Bauten aus dem 19. Jahrhundert s\u00e4umen viele Stra\u00dfen, dazwischen verstecken sich dann zahllose Kirchen und andere Bauten, die teilweise bis ins 13. Jh. oder noch weiter zur\u00fcckreichen. Wir hatten nicht wirklich eine Ahnung davon, sondern liefen frei Schnauze in die ungef\u00e4hre Richtung, vorbei am zentralen Marktplatz am Rathaus und dann weiter zum Ufer der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Garonne\">Garonne<\/a>. Die Stadt wimmelte nur so von Menschen (klar, viertgr\u00f6\u00dfte Stadt Frankreichs oder so), viele junge Leute waren unterwegs, \u00fcberall Cafes, Bars und kleine Kneipen &#8211; aber weit und breit kein Baum. Daf\u00fcr ist bei der engen Bebauung schlicht kein Platz mehr.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" alt=\"Quai Lucien Lombard\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20180621\/20180619_191148.jpg\" width=\"550\" height=\"309\" \/><\/p>\n<p>Von der Garonne aus ging es dann weiter in s\u00fcdlicher Richtung, bis wir irgendwann mit ungef\u00e4hr f\u00fcnf Minuten Versp\u00e4tung (naja, darf man alles nicht so ernstnehmen) ankamen. Es gab Bier (schmeckt in Franken besser) und danch Rotwein (schmeckt in Frankreich besser). Dazu hatten die Kollegen dann verschiedenste Snacks zum Dippen und so bestellt. Da war dann f\u00fcr alle was dabei. Auf diverse Spezialit\u00e4ten wie <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Foie_gras\">G\u00e4nsestopfleber<\/a> verzichtete ich aber lieber. Reichlich drei Stunden und ebenso viele Gl\u00e4ser Wein sp\u00e4ter gabs dann noch eine Sightseeing-Tour durch die Altstadt, die im Prinzip den gleichen Weg nahm wie unser Fu\u00dfmarsch am Abend. Einige Kollegen wollten dann noch in irgendeine Bar, wo es lokal gebrautes Bier geben sollte, mein Kollege und ich seilten uns dann aber ab, es war ohnehin schon kurz vor Mitternacht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" alt=\"Pont Neuf\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20180621\/20180619_191429.jpg\" width=\"550\" height=\"309\" \/><\/p>\n<p><strong>Tag 2<\/strong><\/p>\n<p>Die Nacht war wieder sehr kurz &#8211; dreimal irgendein dussliger Alarm auf der Stra\u00dfe und so&#8230; Den Kollegen gings nicht viel besser, unser Projektobermufti erz\u00e4hlte beim Fr\u00fchst\u00fcck, dass sie echt M\u00fche hatten, noch eine Bar mit lokalem Bier aufzutreiben. Die ersten beiden hatten geschlossen, und bei der dritten kam man wohl nur mit der Begr\u00fcndung rein, dass man G\u00e4ste aus Deutschland dabei habe, die das Bier unbedingt probieren wollten. Aber auch da guckte wohl der Wirt schon beim Servieren auf die Uhr und stellte sicher, dass man auf Zug austrank.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" alt=\"Chapelle Saint-Joseph de la Grave, Pont Sain-Pierre de Toulouse, fotografiert vom Quai Lucien Lombard\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20180621\/20180619_191440.jpg\" width=\"550\" height=\"309\" \/><\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck checkten wir aus und begaben uns wieder zur Metro. Das war nun schon bekannt, bis hin zum F\u00fcllgrad der Sorte Sardinenb\u00fcchse. Gearbeitet wurde im Anschluss trotzdem, bevor der Workshop dann gegen 16 Uhr endete, damit man rechtzeitig wieder am <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flughafen_Toulouse-Blagnac\">Flughafen<\/a> ankommen k\u00f6nnte. Zu diesem Zwecke wurde ein Taxi bestellt, welches diesmal von einem besonnenen Fahrer gesteuert wurde. Idioten waren trotzdem unterwegs, so ein Motorradfahrer auf einer lauten Sportmaschine, der jede L\u00fccke als Aufforderung zum \u00dcberholen ansah, ohne zu Blinken quer \u00fcber alle Spuren schoss und sich in die Kurven legte als sei er <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Valentino_Rossi\">Valentino Rossi<\/a>. Selbst der Taxifahrer machte eine universelle Geste f\u00fcr &#8222;durchgeknallt&#8220; und murmelte was von wegen &#8222;le soleil&#8230;&#8220;. Wir kamen trotz nachmitt\u00e4glichem Rush-Hour Stau problemlos zum Flughafen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" alt=\"Place de la Trinit\u00e9\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20180621\/20180619_192532.jpg\" width=\"550\" height=\"309\" \/><\/p>\n<p>Nach dem Checkin (zum Gl\u00fcck gibts Automaten, die Warteschlangen waren sch\u00f6n lang) gings erneut zur Sicherheitskontrolle (diesmal piepte nix), bevor wir unter dem schicken Banner &#8222;Ihre Reise beginnt hier&#8220; (meine fast nicht mehr vorhandenen Franz\u00f6sischkenntnisse halfen dann doch ganz gut beim Lesen) ein&#8230; Kaufhaus betraten. Der Weg zu den Gates f\u00fchrt direkt durch den Duty Free-Shop, wo man allerhand Tand, von Tassen \u00fcber Parf\u00fcm bis hin zu K\u00e4se kaufen konnte. Da hatte ich weniger Interesse dran, aber zumindest mal gucken kann man ja, zumal wir noch viel Zeit bis zum Boarding hatten. Die Maschine (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Airbus-A320-Familie\">Airbus A321<\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Air_France\">Air France<\/a>, als Snack gabs ein kleines St\u00fcck Kuchen) Richtung <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flughafen_Paris-Charles-de-Gaulle\">Paris Charles de Gaulle<\/a> war auch sehr gut gef\u00fcllt, wobei sich das F\u00fcllen durch die Passkontrolle am Gate ordentlich verz\u00f6gerte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" alt=\"Rue des Filatiers, Caf\u00e9 Chouchou\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20180621\/20180619_192646.jpg\" width=\"309\" height=\"550\" \/><\/p>\n<p>Mein Kollege hatte vor dem Abflug noch so zu mir gemeint, dass es in Paris eng wird mit dem Umsteigen, weil 30 Minuten inklusive Terminalwechsel schon recht sportlich seien. Aber gut, das wollten wir mal auf uns zukommen lassen. Kurz vorm Landeanflug kam dann eine Stewardess und lotste uns und einige andere Flugg\u00e4ste nach vorne, so dass war nach der Landung m\u00f6glichst schnell aus dem Flieger w\u00fcrden steigen k\u00f6nnen. Da hatte also irgendjemand mitgedacht. Mein Kollege war auch schon mehrfach in Paris umgestiegen und wusste wo es langgeht. Vom Ankunftsterminal aus in den Bus zum anderen Terminal, eine Flughafenrundreise sp\u00e4ter am anderen Terminal wieder aussteigen und dann feststellen, dass noch nicht mal das Gate des Folgefluges angezeigt wurde&#8230; Viel L\u00e4rm um Nix sozusagen, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich das ohne dieses Umsetzen nach Vorne auch so w\u00fcrde sagen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" alt=\"Pont Neuf\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20180621\/20180619_224251.jpg\" width=\"550\" height=\"309\" \/><\/p>\n<p>Der Flughafen Paris CDG ist halt schon arg gro\u00df, und wir starteten dann vom \u00f6stlichsten Terminal, da ist man gef\u00fchlt schon n\u00e4her an Strasbourg als am Stadtzentrum von Paris. Jedenfalls klappte das Umsteigen auch hier wieder problemlos, das Boarding ebenso (nur echt mit erneuter Passkontrolle). Das Flugzeug (Embraer 170, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hop!\">Hop!<\/a>) machte dann auch erst noch einmal eine Flughafenrundreise, bevor man Richtung Westen abhob und danach einen weiten Bogen Richtung Osten beschrieb. Das mit dem Fensterplatz war da auch nicht so ganz relevant, da der Sitzabstand (nat\u00fcrlich) nicht zum Abstand der Fenster passt und man somit auch einfach nur sch\u00f6n die Wand angucken kann. Zumindest einen Blick auf einen Flu\u00df (es k\u00f6nnte der Rhein gewesen sein, aber sicher bin ich mir nicht) war zu erhaschen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" alt=\"H\u00f4tel-Dieu de Saint-Jacques\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20180621\/20180619_225005.jpg\" width=\"550\" height=\"309\" \/><\/p>\n<p>Gegen 22 Uhr erreichten wir dann wieder N\u00fcrnberg, da hatte man dann im Landeanflug nochmal einen sch\u00f6nen Blick auf Erlangen. Das Flugzeug parkte dann am \u00e4u\u00dfersten Ende der Rollbahn, so dass man mit einem Bus zur Halle gebracht werden musste. Dort holte uns die Frau des Kollegen ab, ich wurde in meinem Kuhkaff abgesetzt und fiel dann gegen 22:30 Uhr ziemlich todm\u00fcde ins Bett.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" alt=\"Garonne in H\u00f6he Park La Daurade\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20180621\/20180619_225343.jpg\" width=\"550\" height=\"309\" \/><\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Fliegen ist nicht wirklich meins &#8211; viel Firlefanz mit Gep\u00e4ckregeln (wobei das f\u00fcr Interkontinentalfl\u00fcge ja alles nochmal eine Spur schlimmer ist), von der Landschaft sieht man auch nicht viel, und im ICE hab ich deutlich mehr Beinfreiheit. In dem Fall gings halt nicht anders. Toulouse ansich ist sehenswert, man kommt dort auch mit sehr rudiment\u00e4ren Sprachkenntnissen und Englisch gut zurecht, das liegt aber nat\u00fcrlich an der internationalen Ausrichtung mit <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Airbus\">Airbus<\/a> als gr\u00f6\u00dftem Arbeitgeber der Stadt. \u00dcber Sinn und Unsinn von Kurzstreckenfl\u00fcgen kann man reden, wirklich umweltfreundlich war die ganze Aktion mit Sicherheit nicht. Rein von der Arbeitsseite war es aber gut, mal alle Beteiligten in einem Raum zu haben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" alt=\"Flug nach Paris, irgendwo \u00fcber Frankreich\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20180621\/20180620_190629.jpg\" width=\"550\" height=\"309\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich durfte diese Woche dienstlich verreisen wegen eines Workshops. 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