{"id":2320,"date":"2018-06-10T16:05:53","date_gmt":"2018-06-10T14:05:53","guid":{"rendered":"http:\/\/uwe.s2000.at\/?p=2320"},"modified":"2018-06-10T16:05:53","modified_gmt":"2018-06-10T14:05:53","slug":"krach-vom-fach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2018\/06\/10\/krach-vom-fach\/","title":{"rendered":"Krach vom Fach"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem letzte Woche hochkulturelles Sightseeing angesagt war, gabs dieses Wochenende mehr was f\u00fcr die Ohren &#8211; Konzertbesuch der schwermetallischen Art war angesagt: Arch Enemy und Iron Maiden n\u00e4mlich. F\u00fcrs Auge gabs nat\u00fcrlich auch ordentlich Show zu gucken, aber mehr dazu an geeigneter Stelle.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die ganze Idee war eigentlich eine Schnapsidee eines griechischen Kollegen, der die kommenden zwei Wochen auf Dienstreise bei uns in Deutschland ist und der den Vorschlag machte, doch gemeinsam zum Konzert zu gehen. Nun ergab der Tourplan aber kein geeignetes Konzert, man h\u00e4tte mitten in der Woche nach Berlin fahren m\u00fcssen, was trotz neuer ICE-Strecke ja doch noch eine Ecke weg ist. Stattdessen sprang dann meinem Bruder und mir der Samstag ins Auge, an dem in M\u00fcnchen das Rockavaria Festival stattfinden sollte &#8211; Headliner Iron Maiden, dazu noch Arch Enemy und eine ganze Latte Bands, die ich mir nicht mal geschenkt angucken wollen w\u00fcrde &#8211; bis auf Die Toten Hosen, aber die sollten erstens am zweiten Festivaltag (Sonntag) auftreten und haben ihren Auftritt nun aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden eh abgesagt. Anyway, mein Bruder und ich waren uns ausnahmsweise mal sehr einig, dass eine Tageskarte f\u00fcr den Samstag v\u00f6llig ausreichend ist (und mein Kollege hat eh schon Karten f\u00fcr den Auftritt in Athen, geht also keiner leer aus). Dazu brauchte man dann noch eine Bahnverbindung und ein Hotelzimmer, was aber dank moderner Technik heutzutage ja alles kein Problem mehr darstellt.<\/p>\n<p><strong>Anreise<\/strong><\/p>\n<p>Die Fahrt nach M\u00fcnchen gestaltet sich dank ICE ja recht einfach &#8211; in Erlangen bzw. N\u00fcrnberg einsteigen und in M\u00fcnchen aussteigen. Geht nicht viel einfacher. Wir trafen uns also gegen halb zwei Uhr nachmittags am Bahnhof Erlangen und enterten den Zug. Und da hatten wir uns dann erstmal ein bissl was zu erz\u00e4hlen, so \u00fcber die Problemchen, die man halt so auf Arbeit haben kann und die eigentlich irgendwie \u00fcberall die gleichen sind. Unterbrochen wurde unsere sch\u00f6ne Unterhaltung dann irgendwann nach einer halben Stunde von einer Beschwerde einer \u00e4lteren Dame, dass sie doch versuche zu arbeiten und wir doch bitte leiser reden m\u00f6gen. Wir sagten dazu nix, sondern dachten uns unseren Teil &#8211; in etwa in der Form &#8222;Wer samstags im ICE in der ersten Klasse arbeiten will macht was verkehrt, vor allem n\u00e4mlich dass er im Handyabteil und nicht im Ruheabteil sitzt.&#8220; Witzigerweise fing denn auch prompt ein s\u00e4chsisches Rentnerehepaar hinter uns mit einer langwierigen Diskussion an, wie man denn nun zum Urlaubsdomizil am Starnberger See kommt, so mit Umsteigen in Augsburg statt M\u00fcnchen und blablabla. Das war auch nicht leiser als unsere Unterhaltung, wirklich arbeiten konnte die arme Frau dann wohl weiterhin nicht. In Augsburg war der Zauber dann auch vorbei, da stiegen n\u00e4mlich alle aus, au\u00dfer diesen beiden unegalen Br\u00fcdern eben.<\/p>\n<p>Wir erreichten jedenfall p\u00fcnktlich die bayrische Landeshauptstadt und marschierten als erste Amtshandlung zum Hotel. Dort angekommen pr\u00fcften wir erstmal den Wetterbericht. Die letzten Tage und Wochen war es ja immer sehr hei\u00df und gewittrig, und der Samstag war nicht anders. Am Himmel brauten sich jedenfalls dicke Wolken zusammen, man wusste nur nicht genau wo sich das Gewitter nun entladen w\u00fcrde. Da wir aber noch rund zwei Stunden Zeit hatten machten wir es uns erstmal auf dem Zimmer bequem &#8211; soweit das ging: Die Badt\u00fcr klemmte m\u00e4chtig, und der Lokus kam der Bedeutung &#8222;Thron&#8220; sehr nahe &#8211; wenn ich mit meinem langen Beinen auf dem Klo sitzend nur mit den Zehenspitzen den Fu\u00dfboden erreiche ist das ausgesprochen doof.<\/p>\n<p><strong>Wasser ist nass<\/strong><\/p>\n<p>Gegen 18 Uhr machten wir uns schlu\u00dfendlich auf den Weg zum Konzert. Dies fand am K\u00f6nigsplatz statt, das ist quasi direkt n\u00f6rdlich vom Hauptbahnhof, und damit hatten wir einen kurzen Fu\u00dfmarsch vor uns. Die Wetterkarte zeigte f\u00fcr den Zeitpunkt heftige Gewitter im Raum Regensburg und eine Gewitterzelle \u00f6stlich M\u00fcnchens an &#8211; es war also ziemlich unvorhersehbar wie sich das Wetter entwickeln w\u00fcrde &#8211; von strahlendem Sonnenschein bis Weltuntergang konnte das nun alles sein. Die Regenjacken wurden also eingepackt, f\u00fcr alle F\u00e4lle.<\/p>\n<p>Und weil Murphy aber Perfektionist ist &#8211; oder auch aufgrund des Satzes von der Erhaltung der Gemeinheit &#8211; fing es justament in dem Augenblick an mit Regnen, als wir uns auf den Weg gemacht hatten. Gleichzeitig wars aber noch so warm, dass man sich die Regenjacken nur \u00fcber die Schultern werfen brauchte. Es war auch kein Wolkenbruch, eher ein k\u00fchlender Landregen und als solcher nicht unwillkommen. Nach rund 20 Minuten gem\u00fctlichem Fu\u00dfweg waren wir dann auch am Gel\u00e4nde angekommen, wo man uns OHNE jegliche Sicherheitskontrolle reinlie\u00df &#8211; keine Taschenkontrolle, kein gar nix. Nur die Eintrittskarte wurde gepr\u00fcft. Sehr seltsam das alles.<\/p>\n<p>Wir kamen gerade noch rechtzeitig um den letzten Song des Auftritts von Killswitch Engage mitzukriegen &#8211; eine Coverversion von Holy Diver, im Original bekannterma\u00dfen von Dio. Und Gott war offenbar erfreut \u00fcber diese Huldigung, stoppte er doch den Regen und schickte sogar einen einzelnen Sonnenstrahl durch eine winzige Wolkenl\u00fccke hindurch. Danach war Umbaupause und wir suchten uns einen brauchbaren Platz am ersten Wellenbrecher.<\/p>\n<p><strong>Arch Enemy<\/strong><\/p>\n<p>Die erste Band des Tages, die f\u00fcr uns relevant war, betrat gegen 19 Uhr die B\u00fchne und sorgte dann die n\u00e4chsten 50 Minuten f\u00fcr brachiale Beschallung. Das Gitarrenduo geh\u00f6rt zu den absoluten Meistern des Fachs, und die S\u00e4ngerin ist sowieso eine absolute Naturgewalt: Sie h\u00fcpft wie ein Derwisch \u00fcber die B\u00fchne und entlockt ihren Stimmb\u00e4ndern die unmenschlichsten T\u00f6ne. Das war also schon mal vom Feinsten, zumal sich nach 20 Minuten auch die Wolken verzogen und die Sonne rauskam.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" alt=\"Arch Enemy\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20180609\/archenemy.jpg\" width=\"550\" height=\"262\" \/><\/p>\n<p>Negativ kann man eigentlich nur den h\u00f6henlastigen Mix (nur echt mit kr\u00e4ftig fiependen Gitarren) und die zu kurze Setlist auff\u00fchren &#8211; wobei letzteres nat\u00fcrlich dem Festivalcharakter geschuldet ist, als Headliner (wie letztes Jahr in Wacken) bringt die Truppe nat\u00fcrlich entsprechend mehr Krach auf die B\u00fchne. Kurz vor acht war so eben Schluss und es folgte eine l\u00e4ngliche Umbaupause von einer guten Stunde.<\/p>\n<p><strong>Iron Maiden<\/strong><\/p>\n<p>Der Zusschauerraum f\u00fcllte sich zusehends, darunter gabs dann auch einige Deppen, die unbedingt die Fans von der ersten Reihe verdr\u00e4ngen wollten, die schon den ganzen Nachmittag dort gestanden hatten &#8211; die Security hatte einiges zu tun mit Streitschlichtereien, aber auch mit dem einen oder anderen Opfer des Alkohols. Wir hatten uns erst gar kein Bier geg\u00f6nnt, es war auch nach dem Regen noch gut warm, und wir hatten einigerma\u00dfen gute Pl\u00e4tze gefunden, warum die aufgeben?<\/p>\n<p>Das Publikum war relativ gut gemischt, viele Metalheads, die wie wir nur wegen Arch Enemy und Iron Maiden anwesend waren, daneben dann aber eben auch viele, die sich neben den anderen Bands des Tages abschlie\u00dfend eben auch Iron Maiden anschauen wollten &#8211; die sind halt sowas wie der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich vom norwegischen Pandab\u00e4ren bis zum italienischen Keyboardkleisterer jeder einigen kann. Und wenn die dann noch eine Best-Of Setlist (oder sowas \u00e4hnliches) ank\u00fcndigen, geht halt auch jeder hin, selbst die die (wie ich und mein Bruder) die (\u00e4chz, dreimal die in Folge in einem Satz, ich h\u00f6r Deutschlehrer ob des Ausdrucks im Grabe rotieren) Studioalben der letzten 15 Jahre f\u00fcr ziemlich austauschbar halten. Laut Zeitungsbericht waren dann wohl auch 22.000 Zuschauer da.<\/p>\n<p>Und die sahen ein wirklich gutes Konzert. Wie bei Iron Maiden \u00fcblich, beginnt das Konzert mit einer Einspielung von UFO&#8217;s &#8222;Doctor Doctor&#8220; \u00fcber die PA, parallel dazu wurden die Planen entfernt, die die B\u00fchnenaufbauten bis dahin vor neugierigen Blicken sch\u00fctzten, und dann gings direkt in die Vollen: Wer mit &#8222;Aces High&#8220;, &#8222;Where Eagles Dare&#8220; und &#8222;2 Minutes To Midnight&#8220; einsteigt, hat im Prinzip schon gewonnen. Danach folgte die erste und einzige echte Ansage des Abends, ansonsten gabs direkt einen Song nach dem anderen &#8211; eine durchchoreographierte stellenweise sehr theatralische Show, die ob der riesigen Menge entsprechender Spezialeffekte auch sofort erkl\u00e4rt, warum die Jungs jeden Abend genau die gleichen Songs spielen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" alt=\"Aces High\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20180609\/aceshigh.jpg\" width=\"550\" height=\"309\" \/><\/p>\n<p>Einziger Ausfall des Abends war &#8222;For The Greater Good Of God&#8220;, der einzige neuere Song des Abends, wobei der auch schon von 2006 ist. Das wiederum best\u00e4rkt meine eh vorhandene Einsch\u00e4tzung, dass alles seit sp\u00e4testens Dance Of Death von 2003 nicht wirklich relevant ist und mit den restlichen Klassikern (die ersten sieben Alben + Brave New World und Fear Of The Dark (der Song, nicht das Album)) in keinster Weise mithalten kann. Die Setlist legte aber ohnehin den Schwerpunkt auf das was die Fans h\u00f6ren wollten. Besonders gefeiert wurde &#8222;Flight Of Icarus&#8220;, eine Single von 1983, die zuletzt 1986 live gespielt worden war.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens bei &#8222;Fear Of The Dark&#8220; waren dann auch die Gelegenheitsh\u00f6rer wach, was sich in einer steigenden Anzahl von Vollidioten \u00e4u\u00dferte, die nun kurz vor Ende des regul\u00e4ren Konzertteils noch nach vorne dr\u00e4ngeln wollten. Da bekamen dann wohl auch einige Leute ein paar Ellenbogen zu sp\u00fcren, und meinem Bruder wurde unsanft auf den Zeh getreten&#8230; Gibt halt genug Idioten auf der Welt, warum sollte das bei einem solchen Konzert anders sein. Die verbleibenden f\u00fcnf Songs (inkl. der Zugabe) waren so oder so ein Triumphzug, aber wenn man als letzte Zugabe noch sowas wie &#8222;Run To The Hills&#8220; auspacken kann&#8230; Sehr schicke Sache das Ganze.<\/p>\n<p>Mein Bruder machte dann noch ein Beweisfoto von mir vor der B\u00fchne, dass allerdings tierisch unscharf ist (wie auch die Handvoll von mir zwischendrin mal schnell hingeknipsten Fotos, aber man ist ja auch nicht zum Fotografieren da)). Merke: Wir haben beide keinen Plan vom Fotografieren, aber immerhin hab ich auf dem Bild einen schicken Heiligenschein \ud83d\ude09<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" alt=\"Heiligenschein\" src=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20180609\/heiligenschein.jpg\" width=\"550\" height=\"309\" \/><\/p>\n<p>Gegen 22:50 Uhr war der Spa\u00df dann wohl oder \u00fcbel vorbei und die Massen w\u00e4lzten sich durch die M\u00fcnchner Innenstadt zur\u00fcck Richtung Hauptbahnhof bzw. verschiedenster Hotels. Wir lie\u00dfen das gerade Gesehene noch ein bissl Revue passieren und schmissen uns dann kurz vor Mitternacht ins Bett.<\/p>\n<p><strong>Wer lauter schnarcht ist sp\u00e4ter wach<\/strong><\/p>\n<p>Die Nacht verlief unruhig, weil wir wohl um die Wette schnarchten und uns dementsprechend alle Nase lang gegenseitig weckten&#8230; Kurz vor acht war dann endg\u00fcltig Schluss mit Nachtruhe, zum Fr\u00fchst\u00fcck ging ich allerdings alleine, mein Bruder war irgendwie noch zu verpeilt und wollte lieber noch eine halbe Stunde weiter Schnarchen \u00fcben. Das Fr\u00fchst\u00fcck war frei von \u00dcberraschungen, nur der Orangensaft war nicht mein Fall, weil voller Fruchtfleisch. Wenn ich Fruchtfleisch will, esse ich ne Orange. Oder anders gesagt: Ich habe von Fruchtfleisch im Saft die gleiche Meinung wie Indiana Jones \u00fcber Schlangen. Jaja, Geschmackssache, und ja, ich hab keinen, schon klar.<\/p>\n<p>Auf jeden Fall war dann kurz nach neun Uhr Aufbruch Richtung Bahnhof angesagt, wo auch schon der Zug f\u00fcr die R\u00fcckfahrt bereitstand. Irritation des Morgens war dann der Rentnerpaar, das den Wagen 23 suchte, den es aber im ICE1 nicht gibt (da gibts nur Wagen 1-14 ohne 13, weil die Bahn abergl\u00e4ubisch ist). Die waren also nicht einfach nur im falschen Waggon sondern wohl auch im ganz falschen Zug&#8230; Meine Vermutung w\u00e4re ja der vom Nachbargleis abfahrende ICE, aber der fuhr bereits 20 Minuten eher und auch nicht nach Hamburg, sondern nach Dortmund &#8211; ist aber der einzige, der von der Wagennummer her passen k\u00f6nnte. Tja, man wirds nie erfahren.<\/p>\n<p>Die Fahrerei selbst war dann ereignislos, p\u00fcnktlich zum Mittag waren wir wieder daheim angekommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem letzte Woche hochkulturelles Sightseeing angesagt war, gabs dieses Wochenende mehr was f\u00fcr die Ohren &#8211; Konzertbesuch der schwermetallischen Art war angesagt: Arch Enemy und Iron Maiden n\u00e4mlich. F\u00fcrs Auge gabs nat\u00fcrlich auch ordentlich Show zu gucken, aber mehr dazu an geeigneter Stelle.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1,5],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2320"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2320"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2320\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2320"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2320"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2320"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}