{"id":2273,"date":"2017-12-03T20:17:52","date_gmt":"2017-12-03T19:17:52","guid":{"rendered":"http:\/\/uwe.s2000.at\/?p=2273"},"modified":"2017-12-03T20:17:52","modified_gmt":"2017-12-03T19:17:52","slug":"geplante-voellerei-und-ungeplante-schnaeppchenjagd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2017\/12\/03\/geplante-voellerei-und-ungeplante-schnaeppchenjagd\/","title":{"rendered":"Geplante V\u00f6llerei und ungeplante Schn\u00e4ppchenjagd"},"content":{"rendered":"<p>Die letzten zwei Tage war ich, wie fast in jedem Jahr p\u00fcnktlich zum Beginn der Adventszeit, in Chemnitz. Zweck der \u00dcbung war der Export eines Weihnachtsstollen, gestiftet von meinen Gro\u00dfeltern. Und wenn man schon mal da ist, kann man auch mal pr\u00fcfen, ob man die Kniffel noch gut ausm Handgelenk sch\u00fctteln kann. Aber das war nicht alles was passierte&#8230;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wenn ich schon mal in der alten Heimat (sofern der Begriff bei mir \u00fcberhaupt irgendwo passt, aber das ist ja eine andere Geschichte) aufschlage, wird immer versucht das mit einem Treffen alter (also nicht alt im Sinne von alt, sondern im Sinne von &#8222;man kennt sich schon quasi sein halbes Leben&#8220;) Kommilitonen zu verbinden. Selten genug klappts, aber diesmal klappte es super. Der Plan lautete auf &#8222;wir treffen uns am Freitag 20:15 beim Griechen zum Essen.&#8220; Bevor es soweit war, wurde Stollen verkostet und eine Runde gew\u00fcrfelt &#8211; was in einer vernichtenden Niederlage f\u00fcr mich endete: Opa w\u00fcrfelte im ersten Wurf direkt mal einen Kniffel, schob sp\u00e4ter noch einen weiteren hinterher und bei mir lief au\u00dfer vielen Streichresultaten quasi nix zusammen, lausige 49 Punkte im oberen Abschnitt&#8230; das reicht nicht mal f\u00fcr die Kreisliga, geschweige denn Domaratius&#8217;sche Champions League. Aber immerhin gabs dann ein Schnitzel zum Abendessen, bevor es dann mit eigentlich schon vollem Magen zum Griechen ging&#8230;<\/p>\n<p><strong>Der Weg zum Griechen immer lohnt, auch wenn man etwas weiter wohnt (frei nach Terence Hill)<\/strong><\/p>\n<p><strong><\/strong>Es folgten ein Fleischspie\u00df, ein Steak, ein Souzouki, Gyros und Reis, mitsamt einem Bier zum Sp\u00fclen und einem Eisbecher zum Abschlu\u00df. So vollgefressen war ich lange nicht, der Ouzo am Ende war also tats\u00e4chlich recht notwendig. Das Essen war also super, das Restaurant kann ich echt nur empfehlen, ohne Reservierung geht allerdings eher mal gar nix. Aber auch unabh\u00e4ngig davon wars ein sch\u00f6ner Abend mit Freunden, die man teilweise jahrelang nicht gesehen hatte. Wir stellten zum Beispiel fest, dass wir als Kinder die gleichen Schallplatten geh\u00f6rt haben &#8211; Alfons Zitterbacke, Ottokar Domma, Pittiplatsch und Co. Es wurde also viel gelacht.<\/p>\n<p>Netter Nebeneffekt: Ein Kommilitone beschwerte sich dass ich zu wenig blogge, also d\u00fcrfen sich die gelangweilten Leser jetzt bei ihm bedanken, dass ich hier so verschwurbelten K\u00e4se schreib \ud83d\ude09<\/p>\n<p><strong>Verkaufe Hose wegen Mangel an Arsch<\/strong><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen gings zum Shoppen in die Stadt. Shoppen hei\u00dft bei mir: F\u00fcnf Minuten nach Laden\u00f6ffnung rein in den Laden, der Verk\u00e4uferin sagen &#8222;so eine Hose wie ich sie anhab, aber neu&#8220;, nachdem sie fertig ist mit Lachen die genaue Gr\u00f6\u00dfe der Hose ansagen, das ganze der Form halber anprobieren (und f\u00fcr gute Pa\u00dfform am Hintern ein Kompliment kriegen, yay). Das dauerte keine zehn Minuten, und aufm R\u00fcckweg lief ich zuf\u00e4llig an einem Werbeschild vorbei: Zum verkaufsoffenen Sonntag (quasi wie heute) sollte es Lego mit um die 25% Rabatt geben. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen, weswegen die Abreise spontan umgeplant werden musste. Was w\u00e4re nur passiert, wenn ich auf der anderen Stra\u00dfenseite entlanggelaufen w\u00e4re? Oder wenn ich nicht im peripheren Sichtfeld Legosteine gesehen h\u00e4tte?<\/p>\n<p><strong>Pech im Spiel, Lernerfolge im Kreuzgitter<\/strong><\/p>\n<p>Der Samstag nachmittag wurde dann jedenfalls mit dem Studium der Sportergebnisse verbracht (CFC vs. FC Magdeburg und diverser Wintersport). Nebenbei wurde erneut wild in der Gegend herumgew\u00fcrfelt (ich mal wieder recht erfolglos, Oma hingegen mit 6 Kniffeln in 3 Runden &#8211; mein einziger Kniffel endete als 30 Punkte aufm Viererpasch, weil ich den Kniffel vorher schon gestrichen hatte, was mein Bruder (nat\u00fcrlich) mit einem dummen Spruch quittierte &#8211; wie er \u00fcberhaupt auch der Meinung war, ich br\u00e4uchte als Weihnachtsgeschenk einen Schlafanzug, auch wenn ich das selbst noch gar nicht wisse&#8230; was man sich so bieten lassen muss von den billigen Pl\u00e4tzen&#8230;). Beim Mensch \u00e4rger dich nicht wurde Oma die ganze Zeit von Opa ge\u00e4rgert, und beim Kartenspielen hatten die Gro\u00dfeltern die gef\u00e4hrlichen Karten gepachtet, ich hingegen wurde ohne gro\u00dfe Aufregung Zweiter oder Vorletzter, je nach Sichtweise&#8230; Und danach gings ans Lernen: Ich lernte zum Beispiel, dass der ph\u00f6nizische Gott der D\u00fcrre &#8222;Mot&#8220; hei\u00dft, und dass ich beim Br\u00fcckenr\u00e4tsel l\u00f6sen besser bin als Opa &#8211; wobei die Br\u00fccke zwischen &#8222;Rind&#8220; und &#8222;Salat&#8220; tats\u00e4chlich extrem naheliegend war&#8230; &#8211; &#8222;Fleisch&#8220;. Was lernte ich noch? Dass der &#8222;D\u00e4mbodaschndiehscher&#8220; das schnellste Tier Sachsens ist &#8211; oder so.<\/p>\n<p><strong>Kaufen, kaufen, nur nicht vorbeilaufen<\/strong><\/p>\n<p>Heute gings dann wieder zur\u00fcck nach Franken, allerdings mit dem bereits angesprochenen wichtigen Abstecher zum verkaufsoffenen Sonntag. Und auch das war wieder eine ganz typische Shoppingtour: Diesmal direkt zur \u00d6ffnung (High Noon) rein in den Laden, das einzige(!) Exemplar des Sets gegriffen, was mich interessierte und direkt zur Kasse marschiert. Der gesamte Einkauf dauerte keine zehn Minuten, und ich hatte ein um 50 EUR reduziertes Set in einer 25ct teuren Plastikt\u00fcte in der Hand \ud83d\ude00 Nun stehts also nicht mehr im Kaufhausregal, sondern bei Opa im Keller. Nachdem dieser weltbewegend wichtige Einkauf erledigt war gings dann tats\u00e4chlich wieder zur\u00fcck nach Franken, wo allerdings nicht die Sonne lachte, sondern so komisches wei\u00dfes Zeug vom Himmel fiel&#8230; Es scheint weihnachtlich werden zu wollen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die letzten zwei Tage war ich, wie fast in jedem Jahr p\u00fcnktlich zum Beginn der Adventszeit, in Chemnitz. Zweck der \u00dcbung war der Export eines Weihnachtsstollen, gestiftet von meinen Gro\u00dfeltern. 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