{"id":1686,"date":"2014-09-09T18:27:02","date_gmt":"2014-09-09T16:27:02","guid":{"rendered":"http:\/\/uwe.s2000.at\/?p=1686"},"modified":"2014-09-09T18:27:02","modified_gmt":"2014-09-09T16:27:02","slug":"in-muenchen-steht-ein-hofbraeuhaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2014\/09\/09\/in-muenchen-steht-ein-hofbraeuhaus\/","title":{"rendered":"In M\u00fcnchen steht ein Hofbr\u00e4uhaus"},"content":{"rendered":"<p>Und nicht nur das, da gibts auch andere tolle Dinge zu sehen. Deswegen fuhr ich da hin. Und guckte M\u00fcnchen an. Unter anderem auch das Hofbr\u00e4uhaus, zumindest von au\u00dfen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Das eigentliche Ziel der Reise war ein Besuch im <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/BMW_Museum\">BMW-Museum<\/a>, verbunden mit einem Treffen von Studienkumpels abends in einer Kneipe. Aus diesem sch\u00f6nen Grunde (und weil ich noch kn\u00fclle war vom vorigen Abend) ging es erst am sp\u00e4teren Vormittag los. Die Etappe bis nach N\u00fcrnberg \u00fcberspringe ich mal, da passierte nix, was ich nicht schon dreimal beschrieben hatte. Ich kam also in N\u00fcrnberg auf den Bahnsteig, und da stand links ein ICE nach M\u00fcnchen und rechts ein ICE nach M\u00fcnchen. Der eine fuhr zwei Minuten vor dem anderen ab und kam daf\u00fcr aber deutlich eher in M\u00fcnchen an. Ich hatte noch kurz Zeit und zog daher den Fahrplan zu Rate &#8211; und siehe da, der eine ICE f\u00e4hrt \u00fcber Ingolstadt, der andere \u00fcber Augsburg. Damit war sofort klar, wo ich einsteige. Die langweilige Tunnelstrecke Richtung Ingolstadt kannte ich schon, die Strecke \u00fcber Augsburg noch nicht. Und Zeit hatte ich auch genug f\u00fcr die l\u00e4ngere Strecke.<\/p>\n<p>Beim Einsteigen war dann meine \u00dcberraschung umso gr\u00f6\u00dfer, handelte es sich bei dem sogenannten ICE ja tats\u00e4chlich eigentlich(tm) um einen aufgewerteten IC mit einer ehemaligen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Metropolitan\">Metropolitan<\/a>-Garnitur. Das hei\u00dft Holzvert\u00e4felungen und feine Ledersitze. So l\u00e4\u00dft sich die Fahrt dann aushalten. Viel auszuhalten war aber auch gar nicht, ging es doch z\u00fcgig durch die eher weniger spannende Landschaft (nach den Reisen der letzten Tage war man halt verw\u00f6hnt). Tiefenentspannd stieg ich dann in M\u00fcnchen aus dem Zug und orientierte mich erstmal, wo ich nun Fahrscheine f\u00fcr die U-Bahn herkriege und mit welcher U-Bahn man nun zum BMW-Museum kommt.<\/p>\n<p>Und w\u00e4hrend ich da so die Treppe zur U-Bahn runtertapse, quatscht mich von hinten einer an. Ich dreh mich um &#8211; steht da mein Studienkumpel ekty, den ich erst eine Woche vorher in Ulm besucht hatte und der auch abends mit in die Kneipe wollte und vorher Sightseeing in M\u00fcnchen plante. Also machten wir uns kurzentschlossen gemeinsam auf den Weg zum BMW-Museum. Wir waren auch nicht die einzigen, aufgrund des sch\u00f6nen Wetters war ordentlich Betrieb, zumal das Museum am Olympiagel\u00e4nde liegt und dort auch noch K\u00f6rperwelten-Ausstellung war.<\/p>\n<p>Das Museum selbst ist sehr empfehlenswert, wenn man was f\u00fcr Autos \u00fcbrig hat. Gen\u00fcgend schicke Exemplare gibt es in der Firmenhistorie ja, vom <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/BMW_328\">328<\/a> \u00fcber den <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/BMW_M1\">M1<\/a> hin zum klassischen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/BMW_E30\">3er<\/a>, dazu diverse Motorr\u00e4der und nicht zu vergessen legend\u00e4re Rennwagen wie das <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/BMW_E9#Rennversionen\">Batmobil<\/a> oder der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/BMW_M3#Motorsport\">M3<\/a> oder der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brabham_BT52\">Formel-1 Brabham<\/a> von 1983 mit dem geradezu l\u00e4cherlich aufgeblasenen Vierzylinder&#8230; Da gab es also ordentlich was anzuschauen. \u00dcberraschend war in erster Linie die hohe Frauenquote, und das hei\u00dft in dem Fall nicht nur Frauen, die mit ihren M\u00e4nnern mitgingen um dann ein Druckmittel zu haben nach der Sorte &#8222;Ich war mit im Museum, jetzt kommst du mit shoppen!&#8220; Es rannten tats\u00e4chlich jede Menge gut gekleidete h\u00fcbsche junge Frauen herum, die sich allerdings nur auf Russisch unterhielten&#8230; Tja&#8230;<\/p>\n<p>Nachdem wir das Museum besichtigt hatten, liefen wir quer \u00fcber das <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Olympiapark_%28M%C3%BCnchen%29\">Olympiagel\u00e4nde<\/a> und anschlie\u00dfend (weil dort zu viel Betrieb und Rummel und Trara war) ging es mit der U-Bahn zur\u00fcck zum Hauptbahnhof. Von hier aus liefen wir nun gem\u00fctlich Richtung Ostbahnhof, mit mehreren Schlenkern, z.B. \u00fcber den Viktualienmarkt oder durch den \u00f6rtlichen Apple-Store (muss man nicht gesehen haben, hippe Leute versuchen hippen Schrott zu verkaufen), vorbei an wichtigen Sehensw\u00fcrdigkeiten wie dem Balkon, an dem eine komische Fu\u00dfballmannschaft \u00f6fters mal im Fernsehen zu sehen ist, wenn sie mal wieder irgendwas gewonnen hat. Da wir nach mehreren Kilometern herumlaufen und durch Menschenmassen geschoben werden immer noch viel Zeit hatten, genehmigten wir uns dann ein Bier, und zwar nicht im Hofbr\u00e4uhaus, sondern direkt gegen\u00fcber. Da konnte man drau\u00dfen sitzen und wurde nicht von der Blasmusik bel\u00e4stigt, die es in ohrenbet\u00e4ubender Lautst\u00e4rke im Hofbr\u00e4uhaus zu h\u00f6ren gab.<\/p>\n<p>Sehr gem\u00fctlich ging es dann am sp\u00e4teren Nachmittag weiter \u00fcber die Isar bis hin zum Ostbahnhof, denn da in der N\u00e4he ist die Kneipe, in der wir uns treffen wollten. Trotz verzweifelter Entschleunigungsversuche waren wir am Ende immer noch 20 Minuten zu zeitig da, was zu einem Vorsprung von einem Bier gegen\u00fcber den anderen f\u00fchrte. Es gab trotzdem ein gro\u00dfes Hallo, und ein lustiger Abend begann. Ich g\u00f6nnte mir ein eher mittelpr\u00e4chtiges Rumpsteak, und es gab Spare-Ribs f\u00fcr drei Leute (die daf\u00fcr erstmal mit Sabberl\u00e4tzchen eingekleidet wurden). Der Abend wurde dunkler, der Alkoholpegel h\u00f6her, das Witzniveau schl\u00fcpfriger, und weit nach 22 Uhr (oder gar 23 Uhr?) waren wir so ziemlich die letzten Kunden. Wir mussten ja aber auch nicht auf die letzte Bahn R\u00fccksicht nehmen (im Gegensatz zu zwei anderen, die entsprechend eher den Heimweg antraten), da sich dankenswerter Weise ein Chauffeur gefunden hatte, um uns nach Unterhaching zu kutschieren, wo ich dann auch bei einem Studienkumpel \u00fcbernachtete (danke nochmal!). Und so fiel ich dann irgendwann nachts halb eins ziemlich angeheitert aufs Sofa, von dem ich mich nur wenige Stunden sp\u00e4ter wieder erhob &#8211; um das Bier wegzutragen, was unbedingt rauswollte. Aber das geh\u00f6rt dann eigentlich schon zur Beschreibung des n\u00e4chsten Morgens, und die folgt ein ander mal&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und nicht nur das, da gibts auch andere tolle Dinge zu sehen. Deswegen fuhr ich da hin. Und guckte M\u00fcnchen an. 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