{"id":1620,"date":"2014-08-24T11:31:43","date_gmt":"2014-08-24T09:31:43","guid":{"rendered":"http:\/\/uwe.s2000.at\/?p=1620"},"modified":"2014-08-24T11:31:43","modified_gmt":"2014-08-24T09:31:43","slug":"farin-urlaub","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2014\/08\/24\/farin-urlaub\/","title":{"rendered":"Farin Urlaub"},"content":{"rendered":"<p>Jo, fahr in Urlaub &#8211; das war das Motto des Tages, weswegen ich von Erlangen nach Koblenz fuhr.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Los ging es morgens halb neun mit der Fahrt zum Bahnhof, ausnahmsweise mal mit einem kleinen Koffer bewaffnet. Von Erlangen aus folgte die \u00fcbliche Kurzetappe zum Hauptbahnhof N\u00fcrnberg, wo bereits das letzte Umsteigen des Tages erfolgte, denn dort bestieg ich den IC in Richtung Ruhrgebiet via Frankfurt, Mainz und Koblenz. Damit ergab sich eine sch\u00f6n ruhige Langetappe von N\u00fcrnberg bis nach <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Koblenz\">Koblenz<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Anreise<\/strong><\/p>\n<p>Den ersten Teil der Strecke bis Frankfurt verschlief ich mehr oder minder. Verpa\u00dft hab ich nicht viel, die Strecken kannte ich ohnehin. Die Skyline von Frankfurt sieht nat\u00fcrlich immer wieder imposant aus, vor allem wenn wie an diesem Tage\u00a0 die Sonne scheint. Ich teilte mir das Abteil mit einem \u00e4lteren Herrn der ruhigen Sorte, mir gegen\u00fcber sa\u00df ab Frankfurt Flughafen eine schwarze Katze in einer Transporttasche. Daneben sa\u00df ihr Dosen\u00f6ffner, der sie auf lautstarkes Maunzen hin jedesmal kraulte. Bl\u00f6derweise hatte ich somit nur einen Gangplatz und nicht den optimalen Blick nach rechts aus dem Fenster.<\/p>\n<p>Gerade dieses ist aber empfehlenswert, sp\u00e4testens wenn man kurz vor Mainz den Rhein \u00fcberquert hat und sich anschlie\u00dfend auf die Linke Rheinstrecke begibt. Die pr\u00e4sentiert sich optisch extrem reizvoll, mit dem Rhein im Vordergrund, flankiert von Weinbergen und zahllosen Schl\u00f6ssern und Burgen bzw. Burgruinen. Das ist also nicht umsonst <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Welterbe_Kulturlandschaft_Oberes_Mittelrheintal\">UNESCO-Weltkulturerbe<\/a>. Es war aber nicht so schlimm, dass ich da nicht den besten Blick drauf hatte, den w\u00fcrde ich an den n\u00e4chsten Tagen eh noch kriegen. So kam ich bereits kurz nach 13 Uhr in Koblenz an, und mithin viel zu fr\u00fch, da ich das Hotelzimmer erst ab 14 Uhr beziehen konnte. Daher stoppte ich noch beim Systemgastronomen des geringsten Unvertrauens und machte mich anschlie\u00dfend auf den Fu\u00dfmarsch von etwas \u00fcber einem Kilometer zum Hotel.<\/p>\n<p><strong>Stadtbesichtigung<\/strong><\/p>\n<p>Das Einchecken klappte problemlos, und so war ich bereits gegen halb drei Uhr nachmittags unterwegs um die Stadt zu erkunden. So ging es quer durch die Innenstadt, grob in Richtung Nordosten und somit in Richtung <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutsches_Eck\">Deutsches Eck<\/a>. Dort entstanden dann die ersten von vielen Fotos des Tages. Vom Deutschen Eck aus ging es die Rheinpromenade entlang um zu schauen von wo die Schiffe f\u00fcr die Rheintouren ablegen bzw. wo man Fahrkarten daf\u00fcr erwerben kann. Nachdem das zur Zufriedenheit erledigt war, kaufte ich mir eine Fahrkarte &#8211; nicht f\u00fcrs Schiff, sondern f\u00fcr die Seilbahn. Diese f\u00fchrt quer \u00fcber den Rhein vom Deutschen Eck zur <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Festung_Ehrenbreitstein\">Festung Ehrenbreitstein<\/a> auf der rechten Rheinseite. Von dort hat man den besten (und bekanntesten) Blick auf das Deutsche Eck und die Koblenzer Altstadt. So schwebte ich also \u00fcber den Rhein und wanderte anschlie\u00dfend durch die Festung Ehrenbreitstein.<\/p>\n<p>Der Blick von da oben ist in der Tat fantastisch, vor allem konnte ich live zuschauen, wie sich n\u00f6rdlich der Mosel schlechtes Wetter breitmachte. Bevor ich also nass werden w\u00fcrde machte ich mich flotten Fu\u00dfes zur\u00fcck zur Seilbahn und schwebte zur\u00fcck ans linksrheinische Ufer. Nun ging es grob in s\u00fcdlicher Richtung am Rhein entlang, wo ich schlie\u00dflich auf H\u00f6he des <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kurf%C3%BCrstliches_Schloss_%28Koblenz%29\">kurf\u00fcrstlichen Schlosses<\/a> von einem Wolkenbruch \u00fcberrascht wurde. Ich stand also ungef\u00e4hr eine halbe Stunde zwischen den S\u00e4ulen das Palastgartenausgangs herum. Der Regenschauer lie\u00df nach, nur um von einem st\u00e4rkeren Regenschauer abgel\u00f6st zu werden. Auf diesen folgte dann ein kurzes Donnergrollen, begleitet von Hagelk\u00f6rnern. Nach etwas \u00fcber einer halben Stunde war der Spuk dann endlich vorbei, daf\u00fcr hatte ich nasse Schuhe und frisch mit Regenwasser gewaschene Socken. So schlapste ich dann durch die Innenstadt und kaufte mir als erste Amtshandlung einen Regenschirm, in der Hoffnung ihn nicht weiter brauchen zu m\u00fcssen (nach dem Motto: es kann ja nur regnen wenn man den Schirm vergessen hat&#8230;).<\/p>\n<p>Damit erreichte ich dann gegen 18 Uhr wieder das Hotel und besch\u00e4ftigte mich den Rest des Abends damit, meine Schuhe mit Klopapier zu f\u00fcllen (in Ermangelung von Zeitungen). Nachdem die Trockenlegung meiner Gamaschen angeleiert war folgten noch einige l\u00e4ngere Telefonate, und dann ging ich Schlafen, denn am n\u00e4chsten Morgen stand bereits die n\u00e4chste Tour auf dem Plan.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jo, fahr in Urlaub &#8211; das war das Motto des Tages, weswegen ich von Erlangen nach Koblenz fuhr.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1,5],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1620"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1620"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1620\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1620"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1620"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1620"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}