{"id":1589,"date":"2014-08-13T22:14:17","date_gmt":"2014-08-13T20:14:17","guid":{"rendered":"http:\/\/uwe.s2000.at\/?p=1589"},"modified":"2014-08-13T22:14:17","modified_gmt":"2014-08-13T20:14:17","slug":"in-ulm-und-um-ulm-herum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2014\/08\/13\/in-ulm-und-um-ulm-herum\/","title":{"rendered":"In Ulm und um Ulm herum"},"content":{"rendered":"<p>war ich gestern und heute unterwegs. Die relevanten Daten habe ich ja bereits im vorherigen Beitrag hingepinselt, deswegen hier jetzt die ganzen kleinen unwichtigen Details, die keinen interessieren, z.B. <a href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/fotografiert\/events\/20140812ulm\/index.php\">Fotos<\/a> \ud83d\ude09<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Fahrt begann fast so wie die Desastertour, die mich nach Passau f\u00fchren sollte und die ich in N\u00fcrnberg abbrach &#8211; f\u00fcr die Fahrt nach Regensburg hatte ich mit den ebenso falschen Zeiten gerechnet, fehlerhafte Kopierpaste vom Feinsten. Das hatte ich dann zum Gl\u00fcck korrigiert, und nachdem ich dann einen Bus eher losfuhr und dadurch eine S-Bahn eher nach N\u00fcrnberg fahren konnte war ich dann auch rechtzeitig aufm Bahnsteig, um ganz real in den korrekten ICE einsteigen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dieser rollte dann bei saum\u00e4\u00dfigem Wetter (k\u00fchl und Regen) durch die Pampa, au\u00dfer viel Wald und viel Gel\u00e4ndeeinschnitten war nichts zu sehen. Das erste Mal Landschaft war zu sehen, als wir direkt vor <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Regensburg\">Regensburg<\/a> die Donau \u00fcberquerten, und da konnte ich quasi schon aussteigen. Regensburg ist eine tolle Stadt, vor allem ist sie morgens halb 10 noch leer. Au\u00dfer mir waren nur einige japanische Fr\u00fchaufsteher unterwegs. So lief ich schnurstracks vom Bahnhof aus einmal quer durch die Altstadt in Richtung der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steinerne_Br%C3%BCcke\"> steinernen Donaubr\u00fccke<\/a>. Allein dort konnte ich feststellen, dass diese komplett einger\u00fcstet ist und damit nicht zu fotografieren war. Am <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Regensburger_Dom\">Dom<\/a> machte ich ebensowenig Fotos, da waren mir die Japaner im Weg.<\/p>\n<p>Nun trottete ich mehr oder minder ziellos durch die schmalen Gassen und G\u00e4sschen. Davon gibts in Regensburg recht viele, au\u00dferdem muss man aufpassen, dass man nicht von Radfahrern umgeradelt wird, die dem Donauradweg folgen, die Nase auf der Karte haben und nicht gucken, was ringsrum passiert&#8230; Schlu\u00dfendlich wurde die Altstadt sehr schnell sehr viel voller, so dass ich mich in den Gr\u00fcnstreifen verzog, der wohl irgendwie mal zur <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%B6nigliche_Villa_%28Regensburg%29\">k\u00f6niglichen Villa<\/a> geh\u00f6rt haben k\u00f6nnte und direkt neben <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schloss_St._Emmeram\">Schloss St. Emmeram<\/a> liegt (wenn ich das jetzt nicht v\u00f6llig durcheinanderbringe). Da setzte ich mich auf eine Bank, schrieb die Rohfassung von dem Kram, den man hier gerade lesen kann und stellte fest, dass ich noch viel Zeit totzuschlagen hatte, aber gar nicht mehr so viel Regensburg zum Besichtigen \u00fcbrig war&#8230; Also gings am Schwammerl (einem \u00fcberdimensionalen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pilzkiosk\">Fliegenpilzf\u00f6rmigen Cafe<\/a>) vorbei zur\u00fcck in die Altstadt.<\/p>\n<p>Irgendwann meldete sich mein Magen, dieser wurde erh\u00f6rt und mit einem geplatzten Huhn und einer Ladung frittierter Kartoffeln versorgt, dazu gabs vom Burgerbrater des geringsten Unvertrauens noch ein Colaglas dazu &#8211; kann man ja immer gebrauchen. Beim Essen beobachtete ich die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone und konnte zusehen, wie min\u00fctlich weitere Reisegruppen in die Stadt einfielen, was mich zum Entschluss brachte, einen Ausfall zu wagen und zur\u00fcck zum <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Regensburg_Hauptbahnhof\">Bahnhof<\/a> zu tigern.<\/p>\n<p>Dort fielen mir als erstes diverse Madls im Dirndl auf, au\u00dferdem tauchten mehrere in die krachlederne Trachtenkluft gekleidete z\u00fcnftige Herren auf, die offenbar schon gut getankt hatten. Das Studium des Fahrplanaushangs erl\u00e4uterte mir nun endlich, dass die alle zum <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/G%C3%A4ubodenvolksfest\">G\u00e4ubodenfest<\/a> nach Straubing wollten. Ich selbst wollte dann urpl\u00f6tzlich ganz schnell an einen Ort, an dem auch der Papst alleine sein will &#8211; irgendwie war mir ein Teil des Essens nicht bekommen, so dass es meinen Magen schnellstm\u00f6glich durchf\u00e4lligerweise verlassen wollte. Den Zug nach Ulm habe ich trotzdem noch erwischt, und nach dem Lokusbesuch war auch wieder Ruhe im Ged\u00e4rm.<\/p>\n<p>Die Fahrt nach Ulm war v\u00f6llig unspektakul\u00e4r, es gab zwischendrin einen Regenschauer, und in Dillingen standen wir dann eine halbe Stunde in der Gegend herum, weil irgendwer irgendwelche Personen im Gleis gemeldet hatte und die Polizei das erst pr\u00fcfen musste. Und damit dann keiner die Herren Obersch\u00fctzengrenadiere \u00fcber den Haufen f\u00e4hrt, war die Strecke solange halt gesperrt. Im Endergebnis kamen wir somit ca 40 Minuten zu sp\u00e4t in <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ulm\">Ulm<\/a> an, was aber gar nicht schlecht war, da der Regenschauer durchgezogen war und die Sonne schien.<\/p>\n<p>Thomas aka ekty begr\u00fc\u00dfte mich denn auch freudestrahlend und f\u00fchrte mich auf k\u00fcrzestem Weg zum <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ulmer_M%C3%BCnster\">M\u00fcnster<\/a>. Dieses besitzt den h\u00f6chsten Kirchturm der Welt, und der kann bestiegen werden. Das hei\u00dft dann superschmale Wendeltreppen erklimmen, auf denen zwei Personen nur mit viel gutem Willen aneinander vorbeikommen. Insgesamt gibt es drei Galerien, ganz oben steht man auf 143m H\u00f6he und hat hierzu 768 Stufen erklommen. Das ist definitiv nur was f\u00fcr fitte Leute, und H\u00f6henangst darf man auch keine haben &#8211; die Treppen sind nicht geschlossen, man hat dann einen schicken Rundblick in alle Richtungen und somit auch nach unten. Ich hab mir das trotzdem angetan (ekty blieb auf der ersten Galerie, von der aus sieht man aber nur nach Westen richtig gut) und muss sagen, wenn man sich erstmal \u00fcberwunden hat geht es. Der Abstieg ist viel schlimmer, weil man die ganze Zeit nach unten gucken muss, um die Stufen zu treffen und nicht abzurutschen.<\/p>\n<p>Nach dieser bergsteigerischen Leistungen verlief der Rest des Abends ebenerdig, wir liefen also in Ulm <strike>und um Ulm<\/strike> herum. Ekty f\u00fchrte mich durch das Fischerviertel, vorbei am <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schiefes_Haus_Ulm\">schiefsten Hotel der Welt<\/a>, entlang der Donau nach Neu-Ulm ins Barf\u00fc\u00dfer Brauhaus. Dort wurde nat\u00fcrlich Bier getrunken. Ich bestellte ein Wiener Schnitzel, die Kellnerin fragt noch so &#8222;gro\u00df oder klein&#8220; und ich so &#8222;es darf ruhig das gro\u00dfe sein&#8220; &#8211; wenn ich gewusst h\u00e4tte was da f\u00fcr ein Riesenteil angekarrt wird h\u00e4tte ich das kleine bestellt&#8230; Auf jeden Fall hats aber prima geschmeckt, und so lie\u00dfen wir den Abend dann gem\u00fctlich ausklingen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>war ich gestern und heute unterwegs. Die relevanten Daten habe ich ja bereits im vorherigen Beitrag hingepinselt, deswegen hier jetzt die ganzen kleinen unwichtigen Details, die keinen interessieren, z.B. 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