{"id":1407,"date":"2013-07-05T15:30:34","date_gmt":"2013-07-05T14:30:34","guid":{"rendered":"http:\/\/uwe.s2000.at\/?p=1407"},"modified":"2021-04-15T19:08:13","modified_gmt":"2021-04-15T17:08:13","slug":"urlaubsruckblick-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2013\/07\/05\/urlaubsruckblick-7\/","title":{"rendered":"Urlaubsr\u00fcckblick"},"content":{"rendered":"<p>Nach langer Vorbereitungszeit war ich endlich f\u00fcr einige wenige Tage in der Schweiz, und diesmal hie\u00df es nicht nur Zug fahren, sondern vor allem auch wandern. Den ganzen Rest gibts jetzt in einem recht l\u00e4nglichen Beitrag&#8230; <!--more--><\/p>\n<p><strong>Vorbereitung<\/strong><\/p>\n<p>Die Reise unternahm ich zusammen mit einem Studienkumpel direkt im Anschluss an das <a href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2013\/07\/04\/schwermetall-in-suddeutschland\/\">Iron Maiden-Konzert<\/a> in Singen, weil wir da eh schon fast in der Schweiz waren. Der Termin war damit gekl\u00e4rt, als Unterkunft kam f\u00fcr einen Irren wie mich eigentlich nur das <a href=\"http:\/\/www.grischuna-filisur.ch\/de\/\" class=\"broken_link\">Hotel Grischuna<\/a> in <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Filisur\">Filisur<\/a> in Frage &#8211; das hat n\u00e4mlich den k\u00fcrzesten Weg vom Bahnhof und liegt mittendrin im Weltkulturerbe der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Albulabahn\">Albulabahn<\/a>. Also knobelte ich eine sch\u00f6ne Anreiseroute und ein paar potentielle Wanderungen und Alternativpl\u00e4ne f\u00fcr schlechtes Wetter aus, packte meine Siebensachen und dann konnte es (mit Umweg \u00fcbers Konzert) losgehen.<\/p>\n<p><strong>Sonntag, 30.6., Anreise<\/strong><\/p>\n<p>Die Fahrt begann am Bahnhof Singen, von wo aus wir um 10:36 Uhr in einem unbequemen Triebwagen auf harten B\u00e4nken (trotz 1. Klasse) in knapp 20 Minuten nach <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schaffhausen\">Schaffhausen<\/a> gondelten. Hier suchten wir zun\u00e4chst einen Geldautomaten auf, um uns mit &#8222;<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schweizer_Franken\">Monopoly-Geld<\/a>&#8220; (O-Ton der deutschen Kellnerin im Hotel) einzudecken. Um 11:18 Uhr startete dann der InterRegio (sowas gibts in Deutschland ja gar nicht mehr) nach Z\u00fcrich. Dieser bestand aus einer modernen Doppelstockgarnitur mit wunderbar komfortablen Sitzen (verglichen mit dem was einem die Deutsche Bahn so anbietet). Die <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Dv3QjAE8jp0\">Fahrt<\/a> selbst dauerte ungef\u00e4hr 45 Minuten, erstes Highlight des Tages war dabei dir Vorbeifahrt am <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rheinfall\">Rheinfall<\/a>, den man vom Zug aus sch\u00f6n sehen kann.<\/p>\n<p><strong>In Richtung Gotthard<\/strong><\/p>\n<p>In <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Z%C3%BCrich_Hauptbahnhof\">Z\u00fcrich<\/a> stiegen wir um in den n\u00e4chsten InterRegio in Richtung Locarno. Hier war ein Panoramawagen im Zug, der allerdings f\u00fcr eine Reisegruppe reserviert war. So mussten wir uns mit einem normalen Waggon zufrieden geben, was aber dem Reisegenuss keinen Abbruch tat. Der Reiseweg f\u00fchrte nun zun\u00e4chst ein St\u00fcck am <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Z%C3%BCrichsee\">Z\u00fcrichsee <\/a>entlang, um dann nach S\u00fcden abzuzweigen und \u00fcber <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zug_%28Stadt%29\">Zug<\/a> und <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bahnhof_Arth-Goldau\">Arth-Goldau<\/a> auf die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gotthardbahn\">Gotthardlinie<\/a> zu wechseln. Mein Kumpel las in seinem Sonderheft zum Thema Iron Maiden, ich guckte mir hingegen die sch\u00f6ne Landschaft an (Seen, Ortschaften, Berge, und die ersten Gipfel mit Schnee). Der Schaffner kam irgendwie aus dem S\u00fcden und sprach in erster Instanz italienisch, in zweiter N\u00e4herung dann aber auch problemlos verst\u00e4ndliches Deutsch. Bei der DB reichts da nur zu &#8222;senk ju vor tr\u00e4welling&#8220;&#8230;<\/p>\n<p>Die Gotthardstrecke f\u00fchrt entlang des Vierwaldst\u00e4tter Sees nach S\u00fcden, um dann ab Erstfeld rapide an H\u00f6he zu gewinnen. Innerhalb von 25 Minuten geht es so ca. 630 H\u00f6henmeter nach oben, durch Kehrtunnel, mehrere Schleifen und mit atemberaubender Aussicht auf die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Autobahn_2_%28Schweiz%29\">Gotthardautobahn<\/a>, die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wassen\">Dorfkirche von Wassen<\/a>, die Berge, die Dorfkirche von Wassen, hinunter ins Tal, die Dorfkirche von Wassen (ja genau, die sieht man dreimal) und schlie\u00dflich kommt man dann direkt vor der Einfahrt in den <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gotthardtunnel\">Gotthardtunnel<\/a> im Bahnhof <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bahnhof_G%C3%B6schenen\">G\u00f6schenen<\/a> zum Stehen. Da wars dann trotz Sonnenschein doch noch relativ k\u00fchl.<\/p>\n<p>Wir hatten etwas Zeit f\u00fcr einen kurzen Imbiss und ein paar Fotos. Was einem in der Schweiz dabei massiv auff\u00e4llt, ist die vorbildliche Sauberkeit aller Bahnh\u00f6fe. Da ist der Bahnsteig sauber, da liegt kein M\u00fcll rum, da sind keine Kippen im Gleis, da gibts Fahrkartenschalter und selbst das Bahnhofsklo kann man ohne Infektionsrisiko nutzen. Da f\u00fchlt man sich noch wie ein Reisender, und nicht wie ein Bef\u00f6rderungsfall.<\/p>\n<p><strong>Den Berg hinauf<\/strong><\/p>\n<p>Auf jeden Fall ging es ab nun nur noch <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Meterspur\">schmalspurig<\/a> durchs Hochgebirge. Kurz nach 14 Uhr begaben wir uns auf das k\u00fcrzeste Teilst\u00fcck der Reise: die nur 10 Minuten dauernde Fahrt durch die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sch%C3%B6llenenschlucht\">Sch\u00f6llenenschlucht<\/a> hinauf nach <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Andermatt\">Andermatt<\/a>. Die Fahrt wird begleitet vom Quietschen der Zahnr\u00e4der und dem Knacken in den Ohren, immerhin geht es auf der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Furka-Oberalp-Bahn\">Sch\u00f6llenenbahn<\/a> mit bis zu 179 Promille Steigung den Berg hinauf, Andermatt liegt ja immerhin 330 Meter h\u00f6her als G\u00f6schenen, wobei die Strecke selbst nur knappe vier Kilometer lang ist. In Andermatt war jedoch keine Zeit, wir hatten genau f\u00fcnf Minuten Zeit, um aus dem Zug auszusteigen, einmal quer \u00fcber den schmalen Bahnsteig zu laufen und in den Anschlusszug einzusteigen. Das komplizierteste daran war das Suchen des Waggons mit der 1. Klasse&#8230; In der Schweiz funktioniert das mit dem Umsteigen eben einfach.<\/p>\n<p>Und so ging es bereits 14:27 Uhr weiter von Andermatt aus weiter den Berg hinauf in Richtung <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oberalppass\">Oberalppass<\/a>. So waren wir innerhalb einer knappen halben Stunde mal eben knapp tausend H\u00f6henmeter nach oben bef\u00f6rdert worden, womit dann gleichzeitig der <span style=\"text-decoration: line-through;\">H\u00f6hepunkt<\/span>h\u00f6chste Punkt des Urlaubs erreicht war. Nun gings auf der anderen Seite des Passes wieder hinunter nach <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Disentis\/Must%C3%A9r\">Disentis\/Must\u00e9r<\/a>. Gegen halb vier Uhr nachmittags war dies das f\u00fcnfte und noch nicht letzte Umsteigen w\u00e4hrend der Reise&#8230; Aber auch hier war das komplizierteste am Umsteigen die Tatsache, dass wir bis zum anderen Ende des Zuges laufen mussten, der jedoch bereits direkt gegen\u00fcber an der anderen Bahnsteigkante bereitstand.<\/p>\n<p><strong>Weiter nach S\u00fcdosten<\/strong><\/p>\n<p>Die vorletzte Teilstrecke f\u00fchrte nun weiter hinab entlang des <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vorderrhein\">Vorderrheins<\/a>, durch die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ruinaulta\">Rheinschlucht<\/a>, vorbei am Zusammenfluss von Vorder- und <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hinterrhein\">Hinterrhein<\/a> bis nach <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reichenau_GR\">Reichenau-Tamins<\/a>. Hier tauchten erstmals ein paar mehr Wolken am Himmel auf, die jedoch den Sonnenschein nicht nennenswert beeinflussten. Daf\u00fcr wurde der Zug ab <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ilanz\">Ilanz<\/a> immer voller, es waren zahlreichende Sonntagsausfl\u00fcgler auf dem Heimweg in Richtung <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chur\">Chur<\/a>.<\/p>\n<p>Beeindruckend war beim Umsteigen in Reichenau, wie da mit nur zwei Bahnsteigen innerhalb von 10 Minuten vier Z\u00fcge in verschiedene Richtungen inkl. Warten auf Anschlusshalt planm\u00e4\u00dfig abgewickelt werden&#8230; In der Schweiz kann man die Uhr noch nach der Bahn stellen (in <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gesetz_betreffend_die_Einf%C3%BChrung_einer_einheitlichen_Zeitbestimmung\">Deutschland<\/a> ging das \u00fcbrigens auch mal&#8230;).<\/p>\n<p>Auf jeden Fall begann um 17:08 Uhr nach sechsmaligem Umsteigen die letzte Etappe der Anreise. In einer knappen Stunde geht es dabei auf einer Strecke von rund 41 km ca. 400 Meter in die H\u00f6he, durch mehrere Tunnel und \u00fcber diverse <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Soliser_Viadukt\">spektakul\u00e4re<\/a> <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landwasserviadukt\">Viadukte<\/a>. Was soll man sagen, die Fahrt ist da jedes Mal wieder zu kurz, weil man keine Ahnung hat, wo man zuerst hinschauen soll in dieser Landschaft. Kurz nach 18 Uhr waren wir jedenfalls am Ziel ausgestiegen und checkten im Hotel ein.<\/p>\n<p><strong>Erster Spaziergang<\/strong><\/p>\n<p>Die erste Amtshandlung nach so viel Bahnfahren war ein Spaziergang zur Erkundung der Umgebung. Dieser f\u00fchrte uns erstmal auf k\u00fcrzestem Weg zum s\u00fcdlichen Fotopunkt am Landwasserviadukt, wo passenderweise auch gleich zwei Z\u00fcge fuhren, was gleich f\u00fcr ein paar mehr oder minder brauchbare Fotos genutzt wurde. Anschlie\u00dfend liefen wir hinunter in den Ort, um festzustellen, wo ein Supermarkt zu finden w\u00e4re. Immerhin wollten wir ja wandern gehen, und ohne ein wenig Obst und ein paar Getr\u00e4nke ist das eine reichlich bl\u00f6de Idee. Nur etwa 50 H\u00f6henmeter unterhalb des Hotels fanden wir dann auch gegen\u00fcber der Post den einzigen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Coop_%28Schweiz%29\">Coop<\/a> des Ortes. Daraufhin ging es zur\u00fcck ins Hotel zum Pr\u00fcfen der Speisekarte.<\/p>\n<p>Die Auswahl f\u00fchrte zu Bier gemischt mit ausgesprochen leckerem Cordon-Bleu, wohingegen mein Kumpel einen sogenannten Wellness-Teller, bestehend aus viel Gr\u00fcnzeug garniert mit Salat und Honigmelone verputzte. Und so waren wir dann vom langen Tag gut kaputt, obwohl wir au\u00dfer Bahnfahren eigentlich gar nicht wirklich viel gemacht hatten&#8230;<\/p>\n<p><strong>Montag, 1.7., erster Urlaubstag<\/strong><\/p>\n<p>Der Tag begann p\u00fcnktlich um sechs Uhr morgens mit der Einfahrt des ersten Zuges, direkt vorbei am Fenster unseres Hotelzimmers. So muss das sein. Wir standen trotzdem erst deutlich sp\u00e4ter auf und gingen fr\u00fchst\u00fccken. Aufgrund eines Missverst\u00e4ndnisses bekam ich hierbei schwarzen Tee statt Kaffee, was mich aber weder umbrachte noch sonst irgendwie st\u00f6rte, denn &#8211; der Blick aus dem Fenster hatte es gezeigt &#8211; wir hatten allerbestes Wetter. Der Himmel war strahlend blau, alle sichtbaren Wolken waren irgendwo hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen versteckt, kurz, es versprach sch\u00f6n warm zu werden.<\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck enterten wir also den am Vortag gefundenen Supermarkt und deckten uns mit Proviant ein, bevor es weiter hinab in den Ort und dann immer weiter nach S\u00fcden ging. Der Plan lautete &#8222;Wandern entlang der Eisenbahn \u00fcber <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berg%C3%BCn\/Bravuogn\">Berg\u00fcn\/Bravuogn<\/a> nach <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Preda\">Preda<\/a>&#8222;. Da gibt es einen Eisenbahnlehrpfad und ringsrum viel Landschaft.<\/p>\n<p><strong>Auf dem Weg nach Berg\u00fcn<\/strong><\/p>\n<p>Bereits nach wenigen Kilometern wurde Marscherleichterung befohlen, wir wechselten von Jeans zu kurzer Hose, weils bereits gegen 10 Uhr morgens m\u00e4chtig warm wurde. Dabei war bis dahin noch gar nicht viel passiert, wir liefen eigentlich nur mehr oder weniger geradeaus an der Albula entlang und gewannen nur langsam an H\u00f6he. Bl\u00f6d war eigentlich nur, dass wir vom Bahnhof aus erstmal 80m H\u00f6he verlieren mussten, w\u00e4hrend die Bahn direkt hinter dem Bahnhof durch den Greifenstein-Kehrtunnel um etwa 30m ansteigt. Wir h\u00f6rten die Z\u00fcge also mehr, als das wir sie sahen.<\/p>\n<p>Erst kurz vor der Station Stugl f\u00fchrt der Weg auf k\u00fcrzester Strecke steil bergan, von rund 1100 Meter auf knapp 1300 Meter. Oben angekommen findet man daf\u00fcr einen supergepflegten Grillplatz mit Sitzb\u00e4nken. Und 300 Meter dahinter befindet sich der ebenso gepflegte Bahnhof Stugl, an dem jedoch kein Zug mehr h\u00e4lt. Der Weg f\u00fchrt weiter den Berg hinauf, nun jedoch deutlich n\u00e4her an der Bahnlinie. Wir mussten unterwegs \u00f6fter Pause machen, genossen dabei die fabelhafte Aussicht ins immer tiefer unter uns liegende Tal und hatten dann 13 Uhr den h\u00f6chsten Punkt zwischen Filisur und Berg\u00fcn erreicht. Die letzten paar hundert Meter ging es wieder bergab bis zum Bahnhof Berg\u00fcn.<\/p>\n<p>In diesem Bahnhof gibt es ein Bahnmuseum, welches jedoch (Murphy ist eben Perfektionist) just an jenem Tag nicht ge\u00f6ffnet hat. So kaufte ich nur einen Stapel Ansichtskarten und wir stapften weiter hinab in den Ort, von wo aus der Bahnlehrpfad weiter den Berg hinauf nach Preda f\u00fchrt. Also genaugenommen f\u00fchrt der Weg den Berg hinab von Preda nach Berg\u00fcn, aber wo wir sind ist vorn, und wenn wir den Weg hinten anfangen, ist eben hinten vorn. Zumindest ist der Weg den Berg hinauf mal locker wesentlich anstrengender.<\/p>\n<p><strong>Alpenachterbahn<\/strong><\/p>\n<p>Die Bahn f\u00e4hrt zwischen Berg\u00fcn und Preda ja ziemlich <a href=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/7\/73\/Albulabauwerke.JPG\">Karussell<\/a>, so wird das Tal viermal gekreuzt, dazu kommen mehrere Kehr- und Spiraltunnel, die allesamt nur dem Zweck dienen, auf 5 km Luftlinie 400m H\u00f6henunterschied zu \u00fcberwinden, ohne dabei eine Steigung von 35 Promille zu \u00fcberschreiten. F\u00fcr uns als Wanderer geht der Weg hingegen deutlich steiler nach oben, wir erreichen das Niveau der Bahnlinie oberhalb von Berg\u00fcn erst am ersten Albulaviadukt, wo sich die M\u00f6glichkeit f\u00fcr spektakul\u00e4re Fotos bietet. Wir machten hier f\u00fcr ungef\u00e4hr 25 Minuten Pause, warteten auf den Zug und verschnauften noch etwas. Der Zug kam dann irgendwann links aus dem Tunnel, \u00fcberquerte vor uns den Viadukt, verschwand im n\u00e4chsten Tunnel und tauchte wenige Sekunden sp\u00e4ter 30 Meter h\u00f6her hinter uns auf der n\u00e4chsten Br\u00fccke auf &#8211; m\u00e4chtig beeindruckend.<\/p>\n<p>Wir stapften anschlie\u00dfend wieder weiter von einer roten Tafel zur n\u00e4chsten. Entlang des Weges stehen ungef\u00e4hr 25 solche Tafeln, beginnend in Preda und endend am Landwasserviadukt. Die Tafel an der Greifensteinruine oberhalb von Filisur hatten wir ausgelassen, die Wanderung war auch so lang genug. Der Pfad f\u00fchrte nun weiter unter den restlichen Albulaviadukten hindurch, um nach dem vierten und letzten Viadukt mit ein paar Treppenstufen das Niveau der Bahnlinie wieder zu erreichen. Von hier aus ging es nun &#8222;nur noch&#8220; parallel zur Bahnstrecke den letzten Kilometer parallel zur Strecke bis zum Bahnhof Preda.<\/p>\n<p>Wir kamen 16:35 Uhr dort an, die Z\u00fcge fahren st\u00fcndlich um halb ab, Murphy halt. Das st\u00f6rte uns aber auch gar nicht so sehr, so hatten wir noch Zeit, die Bahnhofskatze im Gras anzugucken, unsere Getr\u00e4nkevorr\u00e4te am \u00f6rtlichen Brunnen aufzuf\u00fcllen und das durchschwitzte Shirt von der Sonne trocknen zu lassen. Ansonsten ist in Preda absolut genau gar nix los, spannend ist es da eher im Winter, wenn die Pa\u00dfstra\u00dfe gesperrt ist und zur &#8222;Schlittelbahn&#8220; umfunktioniert wird. Dann kann man seinen Schlitten im Zug mitnehmen bis Preda und auf der gesperrten Pa\u00dfstra\u00dfe spektakul\u00e4rerweise bis nach Berg\u00fcn hinunterfahren. Die Fahrt soll wohl bis zu 20 Minuten dauern, je nach Lebensm\u00fcdigkeit des Schlittenlenkers&#8230;<\/p>\n<p><strong>R\u00fcckfahrt ins Hotel<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend unserer Wartezeit kam der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bernina-Express\">Bernina-Express<\/a> in zwei Garnituren durch den direkt hinter der Bahnhofsausfahrt gelegenen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Albulatunnel\">Albulatunnel<\/a>, bevor unser Regionalzug p\u00fcnktlichst einfuhr und wir uns daran machten, anhand der Streckenskizze im Reisef\u00fchrer die ganze Achterbahnfahrt nachzuvollziehen. Wenn man erstmal ungef\u00e4hr wei\u00df, wo welcher Viadukt steht und von wo nach wo die Strecke sich windet, versteht man dieses Gesamtkunstwerk der Ingenieure gleich deutlich besser (vor allem wenn man bedenkt, dass die das Ende des 19. Jahrhunderts mit vergleichsweise primitiven technischen Mitteln realisierten).<\/p>\n<p>Gegen 18 Uhr erreichten wir ersch\u00f6pft, aber zufrieden das Hotel. Eine Dusche und eine Begutachtung der Sch\u00e4den an Mensch (kleine Blase am gro\u00dfen Zeh, ordentlich Sonnenbrand auf Unterarmen und Nacken) und Material (T-Shirt zum Auswringen mit Salzkruste am R\u00fccken) sp\u00e4ter ging es zur St\u00e4rkung ins Restaurant. Die erste Apfelschorle hatte ich zur gro\u00dfen Verwunderung der Kellnerin bereits vor der Bestellung des Hauptgerichtes hinuntergekippt&#8230; Wir tauschten die Essensbestellung des Vortages, so dass ich tats\u00e4chlich (ob meine Mutter mir das nun glaubt oder nicht) einen gro\u00dfen Salatteller verputzt habe. Ich hab immerhin die Rechnung als Beweis, da steht auch noch drauf, dass es nach dem Salatteller einen Eisbecher gab &#8211; man muss ja sein Gewicht halten.<\/p>\n<p>Achso, wem die ganze Beschreibung der Tour jetzt viel zu langatmig war, der kann sich auch einfach das Video angucken: Die rh\u00e4tische Bahn hat das Wandern entlang der Albulabahn komplett auf Video aufgenommen, da kann man sich die ganze Sache nochmal optisch schick zu Gem\u00fcte f\u00fchren (Vorsicht, Flash only und sehr bandbreitenhungrig): <a href=\"http:\/\/www.webwandern.ch\" class=\"broken_link\">www.webwandern.ch<\/a> (Etappen 3 &amp; 4).<\/p>\n<p><strong>Dienstag, 2.7., Zweite Wanderung<\/strong><\/p>\n<p>Das Wetter sah dem des vorherigen Tages zum Verwechseln \u00e4hnlich. Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich nochmal w\u00fcrde wandern k\u00f6nnen, ich wusste nicht genau, wie ich als unge\u00fcbter Wanderer die doch recht heftige Wanderung vom Vortag \u00fcberstanden hatte. So konstatierte ich morgens, dass ich aufgrund des Sonnenbrandes schlecht geschlafen hatte (irgendwo tats immer weh) und dass ich mir eine leichte Erk\u00e4ltung zugezogen haben musste, ich war n\u00e4mlich ordentlich am Husten. Vermutlich stammt die aber noch vom verregneten Konzert des Samstages vor dem Urlaub&#8230; \u00dcberraschenderweise hatte ich jedoch absolut und \u00fcberhaupt keinen Muskelkater.<\/p>\n<p>Und so fiel dann der Entschluss, dass man auch nicht rasten muss. Stattdessen war eine k\u00fcrzere Wanderung angedacht, n\u00e4mlich in Richtung <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Davos\">Davos<\/a>, \u00fcber den <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wiesener_Viadukt\">Wiesener Viadukt<\/a> und durch die Z\u00fcgenschlucht (hinter dem Link gibts auch eine Karte mit dem Wanderweg). Auf die ebenfalls m\u00f6gliche Wanderung im Tal zwischen Wiesen und Filisur (mit Fotom\u00f6glichkeit an der Nordseite des Landwasserviaduktes) verzichteten wir hingegen &#8211; man muss sich ja Ziele f\u00fcr die n\u00e4chsten Urlaube aufheben.<\/p>\n<p>Die Wanderung begann erneut mit dem Einkauf essentieller Getr\u00e4nke und Nahrungsmittel in Apfel- und Bananenform, bevor wir gem\u00e4chlichen Schrittes der Bahnlinie in Richtung Davos folgten. Der Weg f\u00fchrt hier relativ eben \u00fcber ein kleines Hochplateau und klebt anschlie\u00dfend an der Bergflanke, \u00e4ndert aber nur wenig die H\u00f6he. Das ist dann auch f\u00fcr unge\u00fcbtere Wanderer machbar.<\/p>\n<p>Ein erstes Highlight war das Durchqueren diverser Almbereiche. Da kommt man um die Kurve und dann steht da <span style=\"text-decoration: line-through;\">ein Pferd aufm Flur<\/span>eine Kuh aufm Weg. Und dann waren die Rindviecher noch nicht mal lila, sondern nur so beige bis braun und sch\u00fcttelten unentwegt die Glocken. Wir hingegen lie\u00dfen uns davon nur minimal beirren und erreichten trotz kurzem Abbiegen auf den falschen Weg (hey, wir hatten kein Navi dabei) problemlos den Wiesener Viadukt. Hier stand sich ein Eisenbahnfreund die Beine in den Bauch, weil er unbedingt einen lokbespannten Zug auf jenem Viadukt ablichten wollte, aber nur Triebwagen unterwegs waren&#8230; Wir blieben noch die paar Minuten bis zum n\u00e4chsten Zug (ein Allegra-Triebwagen) und machten uns wieder auf die Socken.<\/p>\n<p>Die Fotostelle \u00fcberlie\u00dfen wir damit auch lieber der Truppe englischer Eisenbahnfreunde im Rentenalter, die im gleichen Hotel gastierten und auch hierher gewandert waren, wenn auch wesentlich gem\u00e4chlicher als unsereines. Die fachsimpelten jedenfalls am Fr\u00fchst\u00fcckstisch oder beim Abendessen auch nur, welche Lok gerade an welchem Zug unterwegs war und dass die Waggonanzahl wegen Feriensaison erh\u00f6ht worden war &#8211; Obelix h\u00e4tte dazu den passenden Spruch gehabt, aber viel besser sind wir ja da auch nicht.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum Viadukt &#8211; \u00fcber selbigen f\u00fchrt n\u00e4mlich nun der Wanderweg. Der Weg besteht dabei aus den \u00fcblichen Metallprofilen, d.h. man kann unten durchgucken. Und da gehts dann mal eben schlappe 100 Meter senkrecht nach unten, und dann kommt wenig Wasser und viel harter Fels. Das war so gesehen eine etwas andere Herausforderung f\u00fcr mich und meine latente H\u00f6henangst. Beeindruckend ist es aber definitiv, da mal dr\u00fcberlaufen zu k\u00f6nnen, wo hat man sowas schon?<\/p>\n<p><strong>Z\u00fcgenschlucht<\/strong><\/p>\n<p>Direkt hinter dem Viadukt liegt die Station Wiesen, wir pausierten hier kurz, bevor es weiterging in Richtung der Z\u00fcgenschlucht. Hier f\u00fchrt der Weg zun\u00e4chst ein wenig bergan bis zur alten Z\u00fcgenstra\u00dfe, die noch bis 1974 f\u00fcr den normalen Verkehr genutzt wurde. Diese Stra\u00dfe bildet dann auch den restlichen Wanderweg. Der Belag besteht dabei aus Schotter, die Strecke ist auch f\u00fcr Mountainbiker ausgewiesen. Wenn man da langwandert, kann man sich kaum vorstellen, dass man da mit Autos langfahren kann, von Bussen oder Lastwagen mal ganz zu schweigen. Und einen Wanderweg mit Steinschlagwarnung und extra Schild &#8222;Bitte nicht rasten&#8220; hatte ich so bisher auch noch nicht gesehen.<\/p>\n<p>Der Weg selbst ist &#8211; es war ja mal eine Stra\u00dfe &#8211; sehr einfach zu laufen, es geht zun\u00e4chst m\u00e4\u00dfig bergab bis auf das Niveau des Wassers und danach stetig leicht bergan in Richtung Davos. Gn\u00e4digerweise versteckte sich die Sonne stellenweise doch mal hinter ein paar einzelnen Wolken, warm wars trotzdem, und Sonnenbrand hatte ich ja sowieso schon.<\/p>\n<p>Gegen 13:30 Uhr erreichten wir die Bahnstation Davos-Monstein, die das Ende der Z\u00fcgenschlucht markiert. Mir taten inzwischen ordentlich die F\u00fc\u00dfe weh, mein Kumpel hatte auch keine gro\u00dfe Lust mehr aufs weiterlaufen, also warteten wir 10 Minuten auf den n\u00e4chsten Zug (der diesmal tats\u00e4chlich mit einer Lok bespannt war, unser Eisenbahnfreund vom Wiesener Viadukt hatte aber wohl inzwischen das Handtuch geworfen) und waren 14 Uhr wieder im Hotel. Die Bahnstrecke ist dabei nicht ansatzweise so spektakul\u00e4r wie der Wanderweg, f\u00fchrt sie doch zu 90% durch Tunnel.<\/p>\n<p>Im Hotel angekommen stellte sich heraus, dass ich mir an beiden F\u00fc\u00dfen an der Ferse gro\u00dfe Blasen gelaufen hatte und so nicht mehr vern\u00fcnftig auftreten konnte. Das hatte beim Wandern die Schmerzen verursacht. Au\u00dferdem war ich sowieso noch etwas groggy vom vorherigen Tag, so verbrachte ich den restlichen Nachmittag im Bett und schlief dabei sogar noch ein St\u00fcndchen.<\/p>\n<p>Den Abend (und gleichzeitig den Urlaub) lie\u00dfen wir im Restaurant ausklingen, wo ich meine letzten Franken in Cordon-Bleu, Bier und einen Eisbecher investierte. Danach gings in die Falle, am n\u00e4chsten Morgen mussten wir p\u00fcnktlich raus.<\/p>\n<p><strong>Mittwoch, 3.7., R\u00fcckfahrt<\/strong><\/p>\n<p>Wir fielen kurz vor sieben aus dem Bett und waren die ersten beim Fr\u00fchst\u00fcck, immerhin fuhr bereits um acht Uhr der Zug nach Chur. Den erreichten wir auch v\u00f6llig ohne Probleme. Das Wetter passte zu unserer Stimmung, es war bedeckt, zum ersten Mal bei dieser Reise in der Schweiz. Nun ging die Fahrt also analog zur Hinfahrt hinunter nach Reichenau-Tamins und ohne Umsteigen weiter entlang des Rheins bis nach Chur.<\/p>\n<p>Damit war das Kapitel <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rh%C3%A4tische_Bahn\">rh\u00e4tische Bahn<\/a> f\u00fcr diesen Urlaub beendet, weiter gings mit der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schweizerische_Bundesbahnen\">SBB<\/a> in Richtung Norden, im sogenannten Rheintal-Express nach <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/St._Margrethen\">St. Margrethen<\/a>. Hier hie\u00df es Umsteigen in einen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/EuroCity\">EC<\/a>, der \u00fcber <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bregenz\">Bregenz<\/a> und <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lindau_%28Bodensee%29\">Lindau<\/a> in Richtung M\u00fcnchen verkehrt. Somit waren wir f\u00fcr ein kurzes St\u00fcck unserer Reise auch in \u00d6sterreich, dar\u00fcber hinaus hatten wir einen verregneten Ausblick auf den <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bodensee\">Bodensee<\/a>.<\/p>\n<p>In Lindau verabschiedete sich mein Kumpel, der weiter nach Koblenz wollte, wohingegen ich weiter in Richtung M\u00fcnchen fuhr. Da zwischen Lindau und M\u00fcnchen keine Oberleitung h\u00e4ngt, wurde die altbew\u00e4hrte <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/DB-Baureihe_218\">Baureihe 218<\/a> vor den Zug gespannt. Und so gings dann bei tr\u00fcbem Wetter in Richtung Nordosten, der Landeshauptstadt entgegen. Dort angekommen hatte ich eine halbe Stunde Zeit, den <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Intercity-Express\">ICE<\/a> nach <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/N%C3%BCrnberg\">N\u00fcrnberg<\/a> zu erreichen, der stand sogar schon am Bahnsteig. Ich war etwas \u00fcberrascht, dass er mitten in der Woche so gut wie ausreserviert war, bis mir klar wurde, dass das alles irgendwelche wichtigen Schlipstr\u00e4ger auf Dienstreisen sein mussten. So wars dann auch, wobei die meisten Reservierungen scheinbar verfielen, jedenfalls waren noch gen\u00fcgend Pl\u00e4tze leer.<\/p>\n<p>Das Wetter wurde immer nasser, ich h\u00f6rte \u00fcber Kopfh\u00f6rer noch ein bisserl Krach und d\u00f6ste zwischendurch auch mal kurz weg. Das beinahe fast letzte Teilst\u00fcck f\u00fchrte \u00fcber die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnellfahrstrecke_N%C3%BCrnberg%E2%80%93Ingolstadt%E2%80%93M%C3%BCnchen\">Schnellfahrstrecke<\/a> zwischen Ingolstadt und N\u00fcrnberg, da f\u00e4hrt der Zug dann auch mal 250, daf\u00fcr hat man nix von der Landschaft, weil man sich st\u00e4ndig nur die Innenseiten irgendwelcher Tunnel anschaut&#8230; Das Umsteigen in N\u00fcrnberg in den wie \u00fcblich \u00fcberf\u00fcllten Regionalzug nach <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erlangen\">Erlangen<\/a> war dann ebenso wie die anschlie\u00dfende Busfahrt reine Formsache.<\/p>\n<p>Gegen 16:30 Uhr erreichte ich dann etwas groggy, mit ein paar Blessuren und mit vielen vielen neuen Eindr\u00fccken meine Wohnung.<\/p>\n<p><strong>Fazit <\/strong><\/p>\n<p>Wir hatten extrem viel Gl\u00fcck mit dem Wetter, bei der n\u00e4chsten Wanderung pack ich mehr Sonnenschutz und mehr erste Hilfe f\u00fcr kaputte F\u00fc\u00dfe ein, die Unterkunft in Filisur ist prima, und \u00fcber die Sch\u00f6nheit der Landschaft hab ich ja eh grad schon einen ellenlangen verschwurbelten Artikel verfa\u00dft.<\/p>\n<p>Meine Fotos vom Urlaub sind wie \u00fcblich in der <a href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/fotografiert\/events\/20130630urlaub\/index.php\">Galerie<\/a> zu finden. Weitere Eindr\u00fccke gibts bei <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=bGSpBhc7dqk\">hier<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=lrp_lpK2UCA\">hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach langer Vorbereitungszeit war ich endlich f\u00fcr einige wenige Tage in der Schweiz, und diesmal hie\u00df es nicht nur Zug fahren, sondern vor allem auch wandern. Den ganzen Rest gibts jetzt in einem recht l\u00e4nglichen Beitrag&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1,5],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1407"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1407"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1407\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3783,"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1407\/revisions\/3783"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1407"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1407"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1407"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}