{"id":139,"date":"2006-08-11T15:27:56","date_gmt":"2006-08-11T14:27:56","guid":{"rendered":"http:\/\/uwe.s2000.ws\/blog\/2006\/08\/11\/weisheiten-fur-den-hausgebrauch\/"},"modified":"2006-08-11T15:27:56","modified_gmt":"2006-08-11T14:27:56","slug":"weisheiten-fur-den-hausgebrauch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2006\/08\/11\/weisheiten-fur-den-hausgebrauch\/","title":{"rendered":"Weisheiten f\u00fcr den Hausgebrauch"},"content":{"rendered":"<p>Heute: Wenn man mitten in der Nacht den Kopf \u00fcber die Klosch\u00fcssel h\u00e4ngen mu\u00df, weil der Mageninhalt auf schnellstem Wege an die frische Luft will ist irgendwas nicht in Ordnung.<br \/>\nDabei hats ganz harmlos angefangen: Als Abendessen gab es eine Pfanne mit Nudeln und Wurst, dazu wie \u00fcblich Ketchup und K\u00e4se. Tausendmal gemacht, tausendmal gegessen, v\u00f6llig harmlos eigentlich, bis auf das Problem, da\u00df man vielleicht etwas mehr i\u00dft, als man sollte. Na jedenfalls lag das Zeug recht schwer im Magen und verursachte ein gewisses Druckgef\u00fchl in der Gegend, in der die Hosen immer zu eng sind. Offenbar wu\u00dfte mein Magen also nicht so recht, was er mit diesem Inhalt anstellen sollte.<br \/>\nNachdem ich mich einige Stunden lang im Bett herumgew\u00e4lzt hatte und dem Magen so Gelegenheit gab, die Sache in aller Ruhe von allen Seiten zu betrachten, f\u00e4llte dieser nach etwa sechs Stunden (d.h. gegen halb zwei Uhr morgens) den Entschlu\u00df, nichts damit anfangen zu k\u00f6nnen und signalisierte dem restlichen K\u00f6rper, das Zeug doch bitte auf schnellstm\u00f6glichem Weg zu entfernen. Also durfte ich mich im Kurzstreckenhindernissprint beweisen: Aus dem Bett wuchten, mit den F\u00fc\u00dfen in die Pantoffel fahren, Brille aufsetzen, aus dem Zimmer raus, ins Bad rein, Lichtschalter treffen, Klodeckel hochklappen und Kopf in die richtige Position bringen, damit man auch ins Klo und nicht neben das Klo reiert. Und alles nat\u00fcrlich in einem recht engen Zeitlimit. Das funktionierte auch soweit ganz gut, auch wenn der Dialog mit der Klosch\u00fcssel eher einseitig war.<br \/>\nDanach legte ich mich wieder ins Bett, allerdings ging es mir noch nicht wirklich besser. Nach einer weiteren Stunde Bedenkzeit wiederholte sich dann das Spielchen, au\u00dfer da\u00df ich es mir sparte, die Brille aufzusetzen, zum Zielen reichte es auch so grad noch. Im Nachhinein betrachtet war ich nat\u00fcrlich doof, denn das h\u00e4tte man erheblich optimieren k\u00f6nnen: Klodeckel gleich offen stehen lassen zum Beispiel h\u00e4tte wertvolle Sekundenbruchteile gespart. Noch viel cleverer w\u00e4r es ja gewesen, einfach den Wischeimer aus dem Bad zu holen und neben das Bett zu stellen, aber so weit kann ich nachts um zwei vermutlich nicht denken. Egal, jedenfalls war der Magen dann offenbar leer, und irgendwann nach drei bin ich dann tats\u00e4chlich wegged\u00f6st.<br \/>\nFazit: Irgendwas war wohl am Essen nicht so ganz tacko, so extrem hats meinen Magen aber noch nie rumgedreht. Nuja, da wirds nun vorerst nur noch Zwieback und Tee geben. Das ist gesund und macht n&#8216; schlanken <strike>Fu\u00df<\/strike> Bauch, nachdem ich mir vorgestern erst anh\u00f6ren durfte, da\u00df ich &#8222;ja doch ein bissel pummelig aussehe&#8220;&#8230;<\/p>\n<p>Wichtiger Hinweis: Trotz dieser morgendlichen \u00dcbelkeit glaube ich eher nicht, da\u00df ich schwanger bin. \ud83d\ude1b<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute: Wenn man mitten in der Nacht den Kopf \u00fcber die Klosch\u00fcssel h\u00e4ngen mu\u00df, weil der Mageninhalt auf schnellstem Wege an die frische Luft will ist irgendwas nicht in Ordnung. 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