{"id":1087,"date":"2011-07-31T14:19:11","date_gmt":"2011-07-31T13:19:11","guid":{"rendered":"http:\/\/uwe.s2000.at\/?p=1087"},"modified":"2011-07-31T14:19:11","modified_gmt":"2011-07-31T13:19:11","slug":"urlaubsruckblick-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.domaratius.de\/blog\/2011\/07\/31\/urlaubsruckblick-4\/","title":{"rendered":"Urlaubsr\u00fcckblick 4"},"content":{"rendered":"<p>Bonjour. Heute gehts wie unschwer zu erkennen ist in den franz\u00f6sischsprachigen Teil der Schweiz. Da gibts tolle Aussichten vom Hotelbalkon, teures Essen und schlechtes Wetter. Aber der Reihe nach&#8230;<!--more--><\/p>\n<p><strong>Tag 5<\/strong><\/p>\n<p>Als allererstes wurde das Motto des Tages festgelegt:<\/p>\n<p><em>&#8222;We all came down to Montreux, on the Lake Geneva shoreline,<br \/>\nto make vacations from the mobile, we did have two days time.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Der Tag begann in Zermatt mit dem Abholen der Urkunde zur erfolgreichen Reise mit dem Glacier Express. Die kriegt man, wenn man von St. Moritz bis nach Zermatt bzw. in Gegenrichtung f\u00e4hrt, komplett mit Stempel und Unterschrift. Muss man nat\u00fcrlich haben, sowas. Au\u00dferdem fand sich am Bahnsteig ein Briefkasten, der umgehend mit diversen Ansichtskarten bef\u00fcllt wurde, bevor es mit dem Bummelzug den Berg hinab ging nach Visp.<\/p>\n<p>Visp ist der gro\u00dfe Umsteigeknoten: Von hier gehts \u00fcber den <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Simplontunnel\">Simplontunnel<\/a> nach Italien, \u00fcber den <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/L%C3%B6tschberg-Basistunnel\">L\u00f6tschbergbasistunnel<\/a> nach Norden Richtung Bern (da gibts tolle Ansichtskarten &#8222;Gr\u00fc\u00dfe aus dem Tunnel&#8220;, komplett in schwarz), nach Westen Richtung Lausanne und Genf und nach Osten Richtung Andermatt. Und in der Schweiz funktioniert das mit dem Umsteigen auch &#8211; rund 10 Minuten nach unserer Ankunft waren sowohl der IC nach Bern als auch der IC nach Lausanne da und alle Umsteiger p\u00fcnktlich weitergekommen.<\/p>\n<p>Weiter gekommen waren auch die dunklen Wolken, die die Wettertanten in ihrem unverst\u00e4ndlichen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schweizerdeutsch\">Schwyzerdeutschen<\/a> Gefasel angek\u00fcndigt hatten. In Visp war es noch trocken, aber schon kurz nach Beginn der Weiterfahrt begann ein dicker fetter Landregen, der erst am sp\u00e4teren Nachmittag aufh\u00f6ren sollte. So kamen wir nach insgesamt knapp 3h Fahrerei im str\u00f6menden Regen in <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Montreux\">Montreux<\/a> an und warteten im Hotel auf besseres Wetter.<\/p>\n<p>Das Hotel selbst liegt direkt an der Uferpromenade, von meinem Zimmer im siebten Stock hatte ich einen irren Panoramablick von \u00fcber 180 Grad (das Hotel hat einen dreieckigen Grundriss mit Spitze zum Seeufer). Ich sah also panoramam\u00e4\u00dfig hellgraue, dunkelgraue, mausgraue und noch ein paar mehr Graut\u00f6ne. In Richtung Westen wurde es aber heller, es dauerte allerdings noch bis weit nach 16 Uhr, dass der Regen aufgeh\u00f6rt hatte.<\/p>\n<p>Kaum wars einigerma\u00dfen trocken, gings zum Spaziergang auf die Promenade. Da kommt man dann an Palmen, Blumenrabatten, der Freddie-Statue, dem ber\u00fchmten Casino (dessen Brand 1971 eingangs erw\u00e4hnte Zeilen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Smoke_on_the_Water\">inspirierte<\/a>) und alten Hotels (wo dann das zugeh\u00f6rige <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Machine_Head_%28Album%29\">Album<\/a> eingespielt wurde) vorbei. Das Wolken hatten sich inzwischen verzogen, es gab blauen Himmel und Sonnenschein. Ziel des Spaziergangs war das ber\u00fchmte Schloss <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schloss_Chillon\">Chillon<\/a>, allerdings kamen wir da erst am fr\u00fchen Abend an, so dass wir uns die Besichtigung aus Zeitgr\u00fcnden schenken konnten. Anschlie\u00dfend gab es Abendessen im Hotelrestaurant &#8211; ein vorz\u00fcgliches Steak und einen sehr leckeren Eisbecher. In Anbetracht von Preis und Leistung war das aber auch der erste und letzte Besuch in diesem Restaurant. Anyway, danach gings schlafen, am n\u00e4chsten Tag war die n\u00e4chste Tour geplant.<\/p>\n<p><strong>Tag 6<\/strong><\/p>\n<p>Angedacht war eine Fahrt zum <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alpenmurmeltier\">Murmeltier<\/a>paradies auf dem <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rochers_de_Naye\">Rochers de Naye<\/a> (sprich: Roschden\u00e4h oder so \u00e4hnlich). Von dort hat man theoretisch einen ganz fantastischen Blick \u00fcber den <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Genfersee\">Genfer See<\/a> und die umliegenden Berge bis hin zum <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mont_Blanc\">Mont Blanc<\/a> Massiv. Au\u00dferdem gibts da oben einen Alpengarten mit allen m\u00f6glichen und unm\u00f6glichen Gr\u00fcnpflanzen. Praktisch kommt einem dann das Wetter dazwischen, denn die Wetterdamen k\u00f6nnen das Wetter zwar ansagen, aber nicht \u00e4ndern. Konkret hie\u00df es: Morgens mistig, im Lauf des Tages auflockernd.<\/p>\n<p>Und so fuhren wir dann bei fast bedecktem Himmel (im Westen waren bereits Wolkenl\u00fccken sichtbar) steil bergauf. Die Fahrt f\u00fchrt von den ca 450m des Genfer Sees bis auf \u00fcber 2000m in knapp einer Stunde. Und wie aufgrund des Wetterberichtes nicht anders zu erwarten, standen wir oben mittendrin in den Wolken &#8211; es war nass und kalt und \u00fcberhaupt. Da das Wetter ja aber noch besser werden sollte, verzogen wir uns ins Selbstbedienungslokal am Gipfel und warteten da bei Wasser und Tee auf ein Einsehen des Wolkenschiebers. Das lie\u00df aber auf sich warten, zumindest regnete es aber nicht mehr, so dass wir uns nun auf den Weg zum Alpengarten machten &#8211; wenn man schon in der Ferne nix sehen konnte, Blumen vor den F\u00fc\u00dfen waren grad noch so zu erkennen. Nach einer Stunde Steingarten im Nebel hatten wir dann auch da alles gesehen, das Wetter wurde aber nach wie vor nur gaaaaanz langsam besser. Stur wir man dann manchmal sein kann gabs nun erstmal noch Mittagessen, nachdem danach die Wolken aber immer noch den Berg einnebelten, mussten wir dann ohne Aussicht wieder hinunterfahren. Dort &#8211; das hei\u00dft unter den Wolken &#8211; war tats\u00e4chlich bereits sehr sch\u00f6nes Wetter, und nach dem versp\u00e4teten Mittagsschlaf konnte ich vom Hotelbalkon ein fettes <a href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/blog\/img\/20110724\/genferseepanorama.jpg\">Panoramafoto<\/a> (Vorsicht gro\u00df) knipsen, mit Berggipfeln und ohne Wolken. Das Wetter ist ein Arschloch &#8211; zumindest an diesem Tag.<\/p>\n<p>Da wir schon ein gutes Mittagessen im Magen hatten, bestand das Abendessen aus einem belegten Br\u00f6tchen, einer Flasche Wein und einer Runde <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mau-Mau_%28Kartenspiel%29\">Mau-Mau<\/a>, bei der ich grandioser Letzter wurde&#8230; Danach beobachtete ich nur noch einen wundersch\u00f6nen Sonnenuntergang \u00fcber dem Genfer See, guckte &#8222;<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Der_Profi\">Der Profi<\/a>&#8220; auf franz\u00f6sisch und schrieb weitere Karten (nicht unbedingt in dieser Reihenfolge).<\/p>\n<p>Die Fotos habe ich in zwei Galerien zu <a href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/fotografiert\/events\/20110713urlaub\/20110717montreux\/index.php\">Montreux<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.domaratius.de\/fotografiert\/events\/20110713urlaub\/20110718rochersdenaye\/index.php\">Rochers de Naye<\/a> sortiert.<\/p>\n<p><em>to be continued&#8230;<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bonjour. 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